Monatsarchiv für Mai 2008

 
 

Stille Post

Stille Post

Stille Post (auch bekannt als Flüsterpost) ist ein Kinderspiel, der Begriff wird aber auch sinnbildlich für die Verfälschung von Nachrichten durch die mehrfache informelle Weitergabe verwendet.

Das Original: Die ZEIT

Gysis größtes Verdienst betrifft die deutsche Einheit. Es ist ihm maßgeblich zu verdanken, dass eine enorme Menge der staatsnahen DDR-Bevölkerung sich zur parlamentarischen Demokratie überreden ließ. Die vereinigte Linke zählt heute 73500 Mitglieder. Die SED hatte vor der Wende 2,3 Millionen. Sie befehligte noch Armee, Polizei, Geheimdienst, als ihr im Dezember 1989, kurz vor Mitternacht, ein kurioser Heiland geboren wurde. Nur in tiefster Krise konnte dieser intellektuelle Entertainer Honecker und Krenz beerben.

Stufe 1: Die BILD-Zeitung

Aha. So war das also. Die Demonstranten in Leipzig, Dresden und Ost-Berlin wollten zunächst gar nicht die parlamentarische Demokratie, wollten kein selbst bestimmtes, ungegängeltes ‘Leben der Anderen’.

In Wahrheit waren sie, trotz ‘Wir sind ein Volk’ und der überragenden Zustimmung zum Beitritt, im November 1989 gar nicht sicher, ob sie ihre verfallenden Städte, die Fürsorge der Stasi und die Bruderschaft mit den russischen Besatzungstruppen tatsächlich gegen Reise- und Meinungsfreiheit, D-Mark und Rechtstaatlichkeit eintauschen sollten.

Lange schwankten sie, ob sie wirklich Begrüßungsgeld nehmen, ob sie Golf statt Trabi fahren, ob sie das Grau ihrer Häuser wie ihres staatlich überwachten Lebens den Billionensubventionen der alten Bundesländer opfern sollten.

Doch dann wurde ihnen, so Dieckmann, ‘im Dezember 1989, kurz vor Mitternacht, ein kurioser Heiland geboren’ – Gregor Gysi.

Erst dieser Heiland nahm das schwankende Volk an die Hand und überredete es, den Weg ins neue, wenn auch kapitalistische und daher keineswegs gelobte Land mal zu versuchen.

Stufe 2: Primitivity Inside (PI)

Was in der ZEIT als Rollenbeschreibung Gysis innerhalb der SED/PDS nach der Wende beginnt, wird von BILD-Redaktionsdummy Nicolaus Fest großzügig vordatiert und auf die Mehrheit der ostdeutschen Bevölkerung ausgeweitet, bevor es bei PI vollends zur selbstentblödenden Verdrehungsnummer mutiert, indem behauptet wird, ZEIT-Autor Christoph Dieckmann habe die Vereinigung der beiden deutschen Staaten Gysi als Verdienst angerechnet. Das wiederum ist allerdings nur eine absichtlich irreführende Deutung des ZEIT-Artikels, die man – um es mit Fests Worten zu sagen – innerhalb

der ZEIT noch nie lesen konnte.

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Breaking News (3)

Mehr zur aktuellen Rat- und Einfallslosigkeit von Henryk M. Broder: Bitte hier lang. Und anschließend geht es weiter zur Ursache der Broder’schen Kreativkrise.

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Vielen Dank an Claudia Karas für den erhellenden Link zum Broder-Artikel.

Zwanghaft oberflächlich

Bisher dachte ich ja, dass nur muslimische Frauen zwangsverheiratet werden. Doch weit gefehlt:

Davon abgesehen sollten die permanent Irritierten (PI) vielleicht doch mal ihre eigene Quelle lesen: Da ist zwar von prügelnden und vergewaltigenden Männern die Rede, aber nicht ausdrücklich nur von muslimischen Männern, die eine Ehe erzwungen haben (und auch nicht von Muslimen in normalen Ehen, wie die Überschrift des PI-Beitrags suggerieren will). Selbst die von PI ebenfalls verlinkte und im Quellartikel unmittelbar vor der Studie genannte Seite zwangsheirat.ch beschäftigt sich mit dem komplizierten Thema keineswegs nur unter dem islamischen Aspekt. Darüber hinaus würde einen kritischen Leser wie mich natürlich schon interessieren, welche Studie dabei herangezogen wurde – also wer sie wo und wann mit wem durchgeführt hat. Wurden auch Frauen befragt? Wie groß war die Datenbasis? Um zu beurteilen, ob und in welchem Umfang aus dieser Studie allgemeingültige Rückschlüsse gezogen werden können, sind solche Informationen unverzichtbar.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich bin überzeugt davon, dass Gewalt in Zwangsehen leider eine große Rolle spielt – allerdings nicht nur bei Muslimen. Die scheinheilige Empörung von PI erstreckt sich jedoch wieder einmal ausschließlich auf diesen Aspekt des Problems – was sicherlich daran liegt, dass Herre und Konsorten die Existenz von Zwangsehen außerhalb des Islams für unmöglich halten.

Alles andere würde die islamophobe Gemeinde aber auch nur heillos verwirren. Das muss man schon verstehen, dass PI da lieber pauschale Behauptungen aufstellt, anstatt sich wenigstens ein einziges Mal auf so etwas vollkommen Abartiges wie eine detaillierte Recherche einzulassen.

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Politicallyincorrectville

Die praktizierte Inkompetenz (PI) hat eine sehr selektive Vorstellung von der Wahrheit. Demnach kann nur das wahr sein, was dem stramm muslimophoben Weltbild der manischen Islamallergiker entspricht. In diesem bizarren Mikrokosmos gibt es außer schwarz und weiß keine anderen Farben. Mit der ideologisch bedingten Farbenblindheit ist das allerdings so eine Sache, denn sie führt früher oder später zwangsläufig zum Verlust des gesamten Sehvermögens. Es ist deshalb keine Überraschung, dass sich viele PI-Beiträge inzwischen selbst widerlegen – eine Tatsache, die Herre und Co. jedoch gar nicht mehr auffällt:

Wo der Islam in den Köpfen herrscht, da herrscht – früher oder später – die Sharia auf den Straßen. Der Drang, Menschenrechte zugunsten grausamer vorzivilisatorischer Herrschaftsformen zurück zu drängen, scheint die Rechtgläubigen wie ein böser Zwang zu beherrschen.

Weiter unten zitiert PI dann einen Bericht des Magazins für Kirche und Kultur, in dem es ausdrücklich heißt:

Doch gibt es im Land heftigen Widerstand gegen die Bestrebungen. Die islamische Abgeordente Bahyt Syzdykova bezeichnete den Antrag schlicht als ’sinnwidrig’. Im Mai provozierte sie in einer Fernsehdiskussion mit dem Vorschlag, dann aber auch gleichzeitig die Polyandrie einzuführen und es auch den Frauen zu erlauben, mehrere Männer zu haben, was ihr heftige Angriffe einbrachte. Die Abgeordnete fordert seit Jahren, daß nicht die Polygamie eingeführt, sondern den unehelich geborenen Kindern endlich mehr Rechte zuerkannt werden sollten.

Wie eine Umfrage der kasachischen Tageszeitung Express K ergab, lehnt sowohl eine Mehrheit der Frauen als auch der Männer die Legalisierung der Vielweiberei ab. Während aber rund 40 Prozent der Männer dafür wären, sind 73 Prozent der Frauen dagegen. Weitere 22 Prozent der Frauen würden sie nur unter der Bedingung akzeptieren, daß jede Frau getrennt in einem eigenen Haus oder eigenen Wohnung und mit den gleichen Lebensstandards leben könnte.

Es könnte natürlich auch sein, dass die eigentlich alles andere als komplizierte Technik des Copypastens für den Verfasser des PI-Artikels bereits eine unüberwindliche Hürde darstellte. Dabei sollte man doch selbst als politisch inkorrekter Kassenpatient wenigstens erwarten dürfen, dass einem nicht die ganze Wahrheit präsentiert wird.

Ich meine, wo kämen wir denn da hin, wenn sich die sehr, sehr kleine PI-Dissidentengemeinde, deren Hopfen- und Malzvorräte noch nicht völlig aufgebraucht sind, aufgrund solcher Beiträge am Ende womöglich veranlasst sehen könnte, ihr Resthirn einzuschalten?

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Google, we have a problem

Gähn!

Google, we have a problem! Really! Look!

Dabei ginge es doch auch soviel origineller:

Und last but not least:

Genau. In diesem Sinne.

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Der Migrant, das pauschalverdächtige Wesen

Der Ausländer im allgemeinen und der Türke im besonderen ist ein Sozialschmarotzer, der dem fleißigen Deutschen das Geld aus der Tasche zieht und ihn um seinen Arbeitsplatz bringt. Mit solchen und ähnlichen Behauptungen wird nicht erst seit gestern massiv Stimmung gegen Einwanderer gemacht, besonders gegen jene, die aus einem anderen Kulturkreis kommen und schon deshalb grundsätzlich irgendwie dubios sind. Wenn überhaupt, wird man dem Deutschen, für den das alles irgendwie zu kompliziert ist, nur durch überprüfbare Tatsachen eines Besseren belehren können. Zwei Beispiele dafür, wie wenig die gängigsten Vorurteile mit der Realität übereinstimmen:

Die sieben Millionen Ausländer in Deutschland stützen den Sozialstaat. Im Durchschnitt zahlen sie nach einer neuen Studie des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) für das Wirtschaftsmagazin Capital pro Kopf 1840 Euro mehr Steuern und Beiträge an die öffentlichen Kassen, als sie an Transferleistungen erhalten.

Für die Untersuchung haben die Bonner Wissenschaftler die neuesten verfügbaren Daten des sozio-ökonomischen Panels herangezogen.

Laut Capital [...] zahlte jeder Ausländer im Jahr 2004 durchschnittlich 7390 Euro an den Staat und erhielt öffentliche Leistungen in Höhe von 5550 Euro. ‘Das Stammtisch-Gerede, dass Ausländer auf Kosten der Bundesbürger die Sozialsysteme ausplündern, ist blanker Unsinn’, resümiert IZA-Forscher Holger Bonin gegenüber Capital.

[...]

Auch auf lange Sicht betrachtet, profitiert der Sozialstaat laut Capital von den Migranten. Nach den IZA-Berechnungen wird jeder heute hier wohnende Ausländer im Laufe des Lebens durchschnittlich 11000 Euro mehr an den Staat zahlen, als er bekommt. Zusammengerechnet ergibt sich daraus ein Betrag von 82 Milliarden Euro – unter der Annahme, dass die Wirtschaft langsam, aber stetig wächst und sich an den politischen Rahmenbedingungen nichts ändert. ‘In der Realität dürfte das Resultat noch besser ausfallen’, sagte Bonin gegenüber Capital.

Quelle

Einen ‘Strukturwandel’ erkennt das Zentrum für Türkeistudien (ZfT), Essen, bei den türkischen Selbstständigen in Deutschland: Immer mehr türkische Unternehmen siedeln sich im Dienstleistungsbereich an. Aktuell liegt der Anteil der Branche bei 22,2 Prozent, so das ZfT. Im Jahr 2000 waren es noch 19,2 Prozent. Der Schwerpunkt liege aber immer noch in den Bereichen Gastronomie (23,1 Prozent) und Einzelhandel (3,9 Prozent).

Insgesamt seien die rund 56.800 türkischen Selbstständigen in Deutschland in mittlerweile 100 Branchen vertreten. 290000 Beschäftigte finden hier Arbeit. 17 Prozent der Beschäftigten seien Deutsche, neun Prozent Angehörige anderer Nationalitäten.
Das Zentrum bescheinigt der türkischen Unternehmerschaft neben der Branchendiversifikation auch eine Qualitätssteigerung: Aus Imbissbuden seien gehobene Restaurants geworden, aus Flugticketverkäufern serviceorientierte Reisebüros.

Quelle

Fortsetzung folgt.

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Vielen Dank an Laughingman 2.0 für den sachdienlichen Hinweis.

PI lügt (44)

Die Lüge:

So recht scheint das aber die deutsche Politik nicht zu beunruhigen, denn die Gewaltexzesse gehen von Linksextremisten aus, deren Anteil an politisch motivierter Gewalt generell dramatisch zunimmt.

Die Realität:

Nur bei den Sachbeschädigungen gab es 2007 im Vergleich zum Vorjahr einen signifikanten Anstieg der vollendeten und versuchten Straftaten. Für notwendige Differenzierungen dieser und anderer Art hatten die pathologischen Informationsverdreher (PI) allerdings noch nie einen Sinn.

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Allianz der Ignoranten

Sebastian Edathy, Vorsitzender des Bundestagsinnenausschusses, will Pöbel Inside (PI) vom Verfassungsschutz beobachten lassen:

Im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE kündigte er an, den Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Heinz Fromm, auf PI aufmerksam zu machen. ‘Das ist nicht mehr grenzwertig, da ist eine Grenze überschritten’, sagte er. Bei PI finde man ‘Islamophobie extremster Sorte’, gezielt bediene man dort ‘antidemokratische Stimmungen.’ Er selbst sei in Kommentaren auf der PI-Seite als ‘Islamofaschist’ bezeichnet worden.

Den Rest des bemerkenswert oberflächlich recherchierten SPIEGEL-ONLINE-Artikels von Yassin Musharbash kann man getrost vergessen. Und das liegt keineswegs nur daran, dass er lediglich Altbekanntes wiederholt, was andere vor ihm schon über PI geschrieben und berichtet haben. Nur haben die sich erheblich mehr Mühe gegeben als Musharbash. Denn bei PI geht es schon lange nicht mehr ausschließlich um Islamophobie, im Gegenteil: Der krankhafte Hass auf den Islam und die Muslime hat sich inzwischen auf alles ausgedehnt, was nach Meinung von PI nicht deutsch ist. Wohlgemerkt: Nicht deutsch im Sinne der völkisch-nationalistischen Ideologie, für die PI wie kein anderes deutschsprachiges Blog dieser Größe steht. Belege dafür finden sich bei PI in Hülle und Fülle. Dem steht überhaupt nicht entgegen, dass PI ganz offen mit militanten jüdischen Radikalen bis hin zu verurteilten Terroristen sympathsiert und sich selbst das irreführende Etikett proisraelisch angeheftet hat. Die tumbe Logik, die hinter all dem steckt, lässt sich mit einem Satz treffend zusammenfassen: Der Feind des Feindes der politisch Indiskutablen ist deren Freund. Erstmal. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass man nicht mal sämtliche Finger einer Hand braucht, um sich ausrechnen zu können, was früher oder später aus Freundschaften wird, die nicht auf ehrlicher Sympathie, sondern ausschließlich auf der Bekämpfung eines gemeinsamen Gegners basieren.

Natürlich war auch nicht zu erwarten, dass sich PI die SPIEGEL-ONLINE-Kritik zu Herzen nehmen würde. Wie bei jeder früheren Medienschelte gibt man sich bei PI auch dieses Mal nach außen hin unbeeindruckt und bejubelt die vermeintliche Gratis-Werbung. Dabei sollte selbst Stefan Herre mittlerweile aufgefallen sein, dass das noch nie zu einem dauerhaften Anwachsen der eigenen Fangemeinde geführt hat. PI hat bei den Besucherzahlen vor allem in den letzten Monaten sogar einen erheblichen Einbruch hinnehmen müssen – und das wird dieses Mal ganz bestimmt nicht anders sein. Davon einmal abgesehen, wurmt es den kleinen Sportlehrer aus Bergisch-Gladbach selbstverständlich ganz gewaltig, dass niemand außerhalb des harten PI-Kerns sein erschreckend einfältiges Engagement für die ach so gute Sache würdigt. Herre zählt dabei zu jener Sorte eitel-selbstverliebter Zeitgenossen, die immer dann betont forsch auftreten, wenn sie am wenigsten Grund dazu haben.

Narziss lässt schön grüßen.

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Statistik des Tages (1)

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PI lügt (43)

Wer muss in Berlin keine Rundfunkgebühren bezahlen? Die permanente Inkompetenz (PI) will es natürlich wieder einmal ganz genau wissen:

Richtig: es sind die zum Großteil arbeitslosen beziehungsweise von Hartz IV lebenden Ausländer in der Hauptstadt. Bekanntlich ist die Arbeitslosenquote unter Nicht-EU-Ausländern in Berlin mehr als doppelt so hoch wie im Rest der Bevölkerung. Doch wie immer, wenn es um Realität geht, wird in der heilen grünen Gutmenschenwelt einfach Ursache und Wirkung verdreht.

Das ist von vorne bis hinten natürlich nur dummes PI-Fremdenhasser-Geschwätz. Erstens: Arbeitsuchende Empfänger von Arbeitslosengeld I sind von der Gebührenpflicht grundsätzlich nicht ausgenommen. Zweitens: Empfänger von Hartz-IV-Leistungen sind weder zwangsläufig arbeitslos, noch automatisch von der Gebührenpflicht befreit. Dagegen trifft drittens zu, dass einem Antrag auf Befreiung nur bei Vorliegen ganz bestimmter Voraussetzungen stattgegeben werden kann. Viertens kenne ich kein offizielles oder irgendwelches anderes belastbares Zahlenmaterial, das die Behauptung belegt, dass Berliner Nicht-EU-Ausländer doppelt so häufig wie der Rest der Hauptstadtbevölkerung Hartz-IV-Leistungen beziehen. Und fünftens – last but not least – kann auch eine ganze Reihe anderer Personengruppen von der Rundfunkgebührenpflicht befreit werden.

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