Die Antirassismus-Kampagne des europäischen Fußballverbandes UEFA ist unverantwortlich, weil sie eingesteht, dass entsprechende Probleme überhaupt existieren. So verquer sieht das die dänische Zeitung Jyllands-Posten, die seit dem Abdruck der Mohammed-Karikaturen auch in Deutschland nicht ganz unbekannt ist. Doch damit nicht genug: Die selbstkritische Haltung der UEFA und der sie unterstützenden nationalen Verbände könnte nämlich missbraucht werden. Von wem? Dreimal dürft ihr raten (schließlich wird der Artikel ja nicht zufällig von den primitiven Islamallergikern [PI] zitiert):
Als erstes kann eine solche Kampagne von extremen Imamen aus der ganzen Welt für eine Propaganda gegenüber jungen Terror-Aspiranten benutzt werden. Denn wenn selbst die UEFA sagt, dass wir ein Rassismuproblem haben, dann wird das wohl stimmen. Also könnte diese Kampagne europäisches Leben kosten.
Aber es wird noch absurder, denn wer zugibt, ein Rassismusproblem zu haben, tut den direkt davon Betroffenen nicht nur keinen Gefallen, nein, er verstärkt auch noch das Gefühl der Ausgegrenztheit der direkt davon Betroffenen:
Zweitens trägt so eine Kampagne schwerlich dazu bei, dass sich junge Einwanderer in Europa mehr zu Hause fühlen können; denn so werden sie nochmal daran erinnert, dass sie andersartig sind.
Drittens liefert die Kampagne den schwachen jungen Einwanderern eine Entschuldigung für missglückte Integration, denn sie werden jederzeit sagen können, dass ihre Erfolglosigkeit in Europa dadurch kommt, dass die Europäer Rassisten sind. Das sagt ja die UEFA mit ihrer Kampagne.
Nein, genau das sagt die UEFA eben nicht. Sie gibt nur zu, dass es in Europa Rassismus gibt – und das gegen den etwas unternommen werden muss. Aber wenn ich den Jyllands-Posten richtig verstanden habe, dann ist sowieso nur der ein Rassist, der sich dagegen zur Wehr setzt.
Übrigens: Speziell im Fußball gibt es Rassismus bis in die untersten Spielklassen hinein.
Wenn das mal kein Terror-Musel in seinen falschen Islamisten-Hals bekommt.
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