Monatsarchiv für September 2008

 
 

Verkehrte Welt

Türkische Jungs belästigen deutsche Mädchen. Das weiß doch jeder. Nur der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) nicht:

Polizeimeldung zu dem Vorfall

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Vielen Dank an Lutz E.-L. für den sachdienlichen Hinweis.

Ein Multikulti-Überfall – sozusagen

Wir erinnern uns: Mehrere mit Knüppeln bewaffnete Männer waren am 18. August in ein Festzelt auf dem Heimat- und Erntefest in Baden Sooden-Allendorf gestürmt und hatten wahllos auf Gäste eingeprügelt. Dabei wurden 15 Menschen zum Teil schwer verletzt.

Heute nun berichtet die Polizei, dass die mutmaßlichen Täter gefasst wurden. Im Herre-Blog liest sich das so (Hervorhebungen von mir):

Autonom-nationalistische Moslems gefasst

[...]

PI-Leser mag es wenig wundern, Konsumenten der Qualitätspresse umso mehr, wer da zum Vorschein kommt.

[...]

Die beiden Türken, ein Libanese und ein Deutscher werden verdächtigt, [...]

Falsch, Herre. Mich wundert es wirklich nicht, dass auch ein Deutscher an der Tat beteiligt war.

Bemerkenswert finde ich übrigens, wie sehr die Polizei Wert auf die Feststellung legt, dass von den ersten Zeugenaussagen ziemlich wenig zu halten war:

Betont werden muss nochmals, dass die Täter nicht vermummt waren und auch keine Schutzkleidung trugen.

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‘All it takes is a few good men’

Wahrscheinlich hat sich die BILD erst gestern über das bereits im Juni ergangene Urteil gegen Abdul H. (alias Amine A.) aufgeregt, um heute so tun zu können, als habe das Kölner Landgericht binnen eines Tages seine Meinung über den Algerier geändert, der im Dezember letzten Jahres den 74-jährigen Rentner Johann K. bei einem Verkehrsunfall so schwer verletzt hatte, dass dieser wenige Wochen später im Krankenhaus verstarb (siehe auch hier und hier).

Man kann zwar sehr wohl darüber streiten, ob eine 15-monatige nachträglich zur Bewährung ausgesetzte Freiheitsstrafe in diesem Fall tat- und schuldangemessen sind, aber das ist nun einmal Sache der Justiz und nicht die des BILD-Volksgerichtshofes, der es offenbar auch als Aufgabe der Richter ansieht, dem Exekutivorgan Ausländerbehörde zuzuarbeiten – Gewaltenteilung nach Spinger-Lesart eben.

Selbstverständlich ist der aktuelle BILD-Artikel auch für Pöbel Inside (PI) wieder einmal ein willkommener Anlass, unser Rechtssystem – im wahrsten Sinne des Wortes – zum Abschuss freizugeben:

Wer glaubt da noch, in einem Rechtsstaat zu leben?

Dass ein solcher Satz seine Wirkung beim eigenen gewaltfantasierenden Mob nicht verfehlt, wissen Herre und Konsorten natürlich. Und sie werden nicht enttäuscht:

#9 econair (30. Sep 2008 15:10)

selbstjustiz wird irgendwann die lücke im rechtssystem ausfüllen …

#11 KDL (30. Sep 2008 15:13)

[...]

Wenn es so weiter geht haben wir bald Verhältnisse wie in Brasilien: dort machen Todesschwadronen die Arbeit der Justiz, die dort aus anderen Gründen auch nicht beser als bei uns ist. Das würde ich um Himmels Willen nicht billigen, aber nachvollziehen könnte ich’s schon.

#31 tach (30. Sep 2008 15:34)

Das Maß ist langsam wirklich voll, mir platzt allmählich echt der Kragen. Wer jetzt noch schweigt und tatenlos bleibt, macht sich mitschuldig.

#37 6thoth (30. Sep 2008 15:45)

[...]

Warum eigentlich abgeschieben? An eine Wand stellen und gut… Ich machs, gebt mir Macht

#39 monsignore (30. Sep 2008 15:46)

wen wunderts, wenn der ruf nach selbstjustiz immer lauter wird???

mich nicht!
schei* richter!

#42 mosquito (30. Sep 2008 15:49)

Unglaublich !

Wäre ich der Sohn von OPA Johann, würde dieser Abdul schon lange nicht mehr unter uns verweilen.

Auf den ‘Rechts’staat ist anscheinend kein Verlass.

#83 alter ego (30. Sep 2008 16:45)

Ich weiss nicht aber die Idee aus Brasielien ist vileicht nicht ganz so schlecht. Zu überlegen ist es.

#92 Thomas Voss (30. Sep 2008 17:19)

Dies ist kein Aufruf zur Gewalt.

Aber mich würde es nicht wundern, wenn einige Kölner Bürger, die den Kaffee auf haben, sich zusammenschliessen und diesem Mörder einen ganz gehörigen Denkzettel verpassen. Und zwar einen, das dieser “Herr” NIE WIEDER in einem Auto fährt.

#102 Zenta (30. Sep 2008 17:36)

[...]

In diesem Unrechtsstaat hat das Leben eines friedlichen, fleissigen Bürgers keinen Wert!
Also…Selbstjustiz!

Das ist es wert!
Ich als eventueller Angehöriger würde mit Genugtuung in den Knast gehen, Hauptsache, diese Ratte und am besten sein Verbrecherrichter gleich mit, können keinen Schaden mehr an unseren friedlichen und gesetzestreuen Bürgern anrichten!

Was kann daran falsch sein?

#103 Zenta (30. Sep 2008 17:39)

[...]

Mich hat auch mal ein Nordafrikaner angemacht, er wolle mich töten, nachdem ich ihm seine “Bitte” ihm 1 Euro zu geben ablehnte ha ha ha.

Bei diesen Bereicherern ist das menschliche Leben weniger Wert, als ein getrockneter Haufen Kamelkacke, damit können die noch kochen!

In solchen Fällen, fürwahr, viele, viele alltäglich in Deutschland, helfen nur noch Lichterketten, …..aber nur solche, die aus Leuchtspurmunition bestehen!

#106 Zenta (30. Sep 2008 17:44)

[...]

Diese Richter sind doch unzurechnungsfähig, feige, krank!

Ich distanziere mich ausdrücklich von dem Zitat eines alten Freundes:

Manchmal, für solche Typen, müsste die RAF wieder her!

#109 Zenta (30. Sep 2008 17:45)

WANTED!

Der Killer von Opa Johann und sein Anwalt bzw. Richter Gnädig!

[...]

#111 Erkenbrand (30. Sep 2008 18:00)

‘All it takes is a few good men …’

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Vielen Dank an TLagemann für die sachdienlichen PI-Kommentar-Hinweise.

Der ‘PIpifantische’ Freundeskreis (1)

Heute: Alessandro-Sergio und Michael Kühnen

#189 Alessandro-Sergio (28. Sep 2008 20:53)

Dem habe ich nichts hinzu zufügen.
Schön wäre eine Rechte-Partei, die von christlichen Migranten (wie mir) und Ex-Muslime mitaufgebaut werden könnte.
So was würde unseren Gegner den Wind aus dem Segel nehmen.

Ich kannte persönlich einen gewissen Michael Kühnen. Der war eine Nazi aber hatte nichts gegen Juden und christliche Ausländer.

(Hervorhebung von mir)

Ach ja? Das habe ich aber ganz anders in Erinnerung:

Als Gegenbewegung zur ‘Kulturrevolution’ seitens der 68er-Bewegung propagierte Michael Kühnen eine ‘völkische’ und ‘Deutsche Kulturrevolution’, die sich antisemitisch gegen Materialismus und ‘Amerikanismus’ richtete. Die USA wurden dabei als Marionette Israels und des Judentums dargestellt. Die ‘völkische Kulturrevolution’ sei das Allheilmittel gegen den Amerikanismus: ‘Der Amerikanismus ist die extremste Ausprägung bürgerlich-materialistischer Lebenshaltung [...] und damit die Hauptkraft der heutigen Dekadenz.’ Materialismus sei dabei das ‘Werkzeug’ für die ‘Endziele des Zionismus bei seinem Kampf um die Weltherrschaft’. Eine vergleichbare Argumentation findet sich in verschiedensten Spektren der extremen Rechten, wie z. B. bei Alain de Benoist (‘Kulturrevolution von rechts’) oder Karlheinz Weißmann (‘Kulturkampf von rechts’).

War wohl doch nichts mit dem netten Nazi von nebenan.

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Vielen Dank an BrehmKassinFein für den sachdienlichen Hinweis.

Tut mir leid, Herre!

Entschuldige bitte, aber was auch immer dich dazu getrieben hat, diesen Beitrag zu veröffentlichen (beziehungsweise von hier zu klauen) – von Jerome Corsis The Obama Nation (auf dem das Ganze wohl basiert) scheinst du wohl noch nichts gehört zu haben. Und weil das so ist, wirst du auch nicht wissen, was die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) bereits vor über zwei Wochen über Corsis und dessen neueste primitive Märchensammlung geschrieben hat:

Sein Buch ‘The Obama Nation – Leftist Politics and the Cult of Personality’ liefert eine 300 Seiten lange Sammlung von unbegründeten Verdächtigungen, Beschuldigungen und frei erfundenen Assoziationen, die ein niederträchtiges Bild vom Kandidaten zeichnen sollen: Obama sei ein kommunistischer, koksabhängiger Muslim, der als Präsident mit Hilfe radikaler Islamisten den Untergang der Vereinigten Staaten einleiten wird. Sein Vater habe außerdem mit jeder Frau in Hawaii gevögelt – typisch Neger eben.

[...]

Im Frühling hatte Barack Obamas Team eine Website installiert, um auf die erwartete Schmierenkampagne reagieren zu können. Doch gegen den Bestseller von Corsi, der so skrupellos die Grenzen des Anstands verletzt, ist FightTheSmears.com machtlos. Zwar veröffentlichte Obama die Pressemitteilung ‘Unfit for Publication’, in der Dutzende Unwahrheiten entlarvt wurden. Doch Stunden später hatte Corsi bereits seine Antwort auf rechtsgerichteten Websites wie WorldNetDaily oder HumanEvents publiziert, und die Botschaft hallte in Hunderten Blogs wider: Obama verdreht die Tatsachen.

Was Corsi so unangreifbar macht, ist sein Talent, eine Lawine von infamen Lügen zu implizieren, ohne sie direkt auszusprechen. Über den Drogenkonsum schreibt er: ‘Obama muss nach wie vor sagen, wann er aufhörte, Koks und Marihuana einzunehmen. Im College? An der Universität? Oder vielleicht auch erst als Senator?’ Obama verteidigt sich, mehrmals erklärt zu haben, mindestens seit dem 20. Geburtstag keine Drogen zu nehmen. Darauf der Verleumder: ‘Wo sind die Beweise?’

[...]

Seine Ansichten kann man nicht als republikanisch bezeichnen. Sie sind eher: schwachsinnig. In ‘Black Gold Stronghold’ (2005) behauptet er, aus Profitgier mache die Ölindustrie der Menschheit vor, die Reserven seien begrenzt. In Wahrheit produziere die Erde unendlich viel Öl, das von der Rotation an die Oberfläche gedrückt werde. In ‘Atomic Iran’ (2005) beschreibt Corsi eine Verschwörung zwischen Teheran und Washington. 2007 legte er ein Buch vor, in dem er Präsident Bush vorwirft, eine Vereinigung mit Mexiko zu provozieren. Weitere Thesen: Die Anschläge vom 11. September seien das Werk amerikanischer Juden, der Islam sei eine Teufelsreligion für Pädophile. Sein Lieblingssatz: ‘Wo sind die Gegenbeweise?’

Noch im März behauptete Corsi, Al Qaida würde John McCain mit Drogengeld unterstützen; Hillary Clinton nannte er ein ‘fettes Lesbenschwein’ und die Demokratische Partei den ‘Schwulenbeschützerverband Amerikas’. Corsi ist Gründungsmitglied der rechtsextremen Constitution Party.

Warum bekommt ein offenbar Geistesgestörter wie Corsi ein einstündiges Interview bei Larry King auf CNN? Warum darf er in jeder Radiotalkshow seine Albernheiten von sich geben?

[...]

Die Genialität von Dr. Jerome Corsi besteht darin, die Fernsehsender mit dem Rohstoff zu versorgen, der ihre Quoten befeuert. Die Stationen von CBS bis Fox News laden einen demokratischen Hitzkopf ein und setzen ihm Corsi gegenüber – schon haben sie eine Stunde beste Unterhaltung produziert.

Andererseits, mein kleiner Sportskamerad aus Bergisch Gladbach: Du und Jerome Corsi – das passt schon ganz hervorragend zusammen.

Ach ja, bevor ich es vergesse: Wirklich erfolgreich scheint dein neuer Bruder im Geiste dieses Mal nicht zu sein. Im Gegenteil.

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Seehofer reloaded

Nach dem Wahldebakel der CSU am Sonntag hat die Partei-Guillotine (die nach Stoibers quälend langsamer Enthauptung im vergangenen Jahr noch gar nicht richtig eingemottet worden war) heute ihr erstes schuldiges Opfer gefordert: Erwin Huber schleicht kopflos von dannen, um den Weg für den designierten neuen CSU-Vorsitzenden freizumachen: Horst Seehofer. Ausgerechnet Horst Seehofer, einer von Hubers bisherigen Stellvertretern, der fast auf den Tag genau vor einem Jahr mit gerade einmal 39,1 Prozent der Delegiertenstimmen gegen Huber den Kürzeren gezogen hatte. Manchmal fängt eben nicht der frühe, sondern der geduldige Vogel den Wurm.

Ich mag Seehofer. Nein, nicht wegen seines durchaus progressiven Familienverständnisses, sondern weil ich ihn innerhalb der Union für einen der profilierteren Sozialpolitiker halte. Er ist kein Vertreter des neoliberalen Flügels (was dem potentiellen bayerischen Koalitionspartner FDP sicherlich überhaupt nicht gefallen wird) und vermittelt auch nicht den Eindruck des abgehobenen, bürgerfernen Karrierepolitikers. Allerdings gilt er innerhalb der CSU deshalb fast schon als Linker (was in dieser Partei aber auch nicht schwer ist), insofern bin ich wirklich sehr gespannt, wieviele Stimmen er auf dem Sonderparteitag am 25. Oktober erhalten wird.

Mit Huber wird auch dessen Generalsekretärin Christine Haderthauer gehen müssen. Ein Verlust ist das jedoch weder für die CSU, noch für Bayern und schon gar nicht für Deutschland. Bleibt nur zu hoffen, dass Seehofer Markus Söder nicht zurückholt. Den braucht nun wirklich gar keiner mehr.

Ob Ministerpräsident Beckstein im Amt bleibt, ist mittlerweile auch nicht mehr so sicher, wie das gestern noch der Fall zu sein schien, denn die mächtigen Oberbayern in der CSU (in deren Wahlkreisen die Partei noch über dem Landesdurchschnitt verlor) mochten den Franken-Griesgram sowieso noch nie besonders. Die Frage ist nur: Wer soll sein Nachfolger werden? Auch Seehofer? Oder kehrt am Ende gar Stoiber in die Staatskanzlei zurück?

Schaumermal würde ein anderer bekannter Bayer jetzt zweifellos sagen.

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Die Herre-Religion

Nicht, dass es ein Thema gäbe, von dem Phöllig Inkompetent (PI) wenigstens ein bisschen Ahnung hätte – aber wenn sich Herre und Co. der Umwelt nehmen, wird es immer besonders peinlich und bizarr:

Eine Religion, die dem Deutschen Schuldgefühle einflößt, wenn er Strom – der sich in Kernkraftwerken in nahezu beliebigen Mengen umweltfreundlich und preisgünstig herstellen lässt – scheinbar unnötig verbraucht oder wenn er mit einem GMC 4×4 mit 30 l Verbrauch durch die Gegend braust. Die ökologische Religion predigt den Verzicht.

Nun ja, eine auch bei uns alles andere als pannenunanfällige Energieerzeugung, deren Abfallprodukte auch dann noch strahlen werden, wenn uns irgendein supersicheres deutsches Atomkraftwerk längst um die Ohren geflogen ist, würde ich nicht gerade als umweltfreundlich bezeichnen. Aber vielleicht gelingt des dem einen oder anderen von uns ja, mit der eigenen SUV-Spritschleuder schnell genug vor der heran nahenden radioaktiven Wolke zu fliehen. Alle anderen haben Pech und dürfen sich in diesem Fall als physischer Bestandteil der immer noch nicht beantworteten Frage betrachten, wie und wo man den ganzen Atommüll eigentlich endlagern soll. Ich schlage vor, wir vergraben die strahlenden Hinterlassenschaften der Kernkraft einfach in Bergisch Gladbach und warten dann in aller Ruhe mal ab, was passiert.

Ähnlich wie bei den Zeugen Jehovas wird den ungläubigen Sündern der Untergang durch die Atomkatastrophe, das Waldsterben oder seit ein paar Jahren durch die Klimakatastrophe vorhergesagt.

Die Ökoreligion ist in Deutschland Staatsreligion. Der Staat nutzt seine Macht, um ökologische Maßnahmen – wie das Aufstellen von umweltschädlichen Windmühlen – der Allgemeinheit zu belasten.

Umweltschädliche Windmühlen? Seit wann das denn? Selbst, wenn man sämtliche Bedenken berücksichtigen müsste, die gegen die Windenergiegewinnung vorgebracht werden – im Vergleich zu jeder anderen konventionellen Art der Energieerzeugung sind Windkraftanlagen ein Segen für Fauna und Flora.

Waldsterben: Anfang der 80er Jahre traten in den Mittelgebirgen massive Waldschäden auf. Ökologen und die Regierungsmedien sagten daraufhin ein komplettes Sterben des deutschen Waldes innerhalb von wenigen Jahren voraus.

Einmal abgesehen davon, dass das so auch nicht stimmt: Woran könnte es wohl liegen, dass das Waldsterben zumindest verlangsamt wurde, hm? Das ist doch wirklich nicht schwierig. Kleiner Tipp: Einfach mal mit dem Förster durch den nächsten Wald spazieren und sich den aktuellen Zustand des Waldes erklären und zeigen lassen – oder die aktuelle Waldzustandserhebung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aufmerksam studieren.

Klimakatastrophe: Es wird propagiert, dass die Nutzung fossiler Brennstoffe zu einem Anstieg des CO2 Gehaltes in der Atmosphäre und zu einer Erwärmung des Klimas führe. Weshalb ausgerechnet das Verbrennen fossiler Brennstoffe mit CO2 Emissionen von 35 Milliarden Tonnen – bei einer natürlichen Emission von 700 Milliarden Tonnen 5% innerhalb der Schwankungsbreite des Gesamtsystems – die Erderwärmung verursacht haben soll, ist nicht einfach zu verstehen.

Wir reden ja auch nicht von einer globalen Erwärmung um 30 Grad Celsius, sondern um 1,1 bis 6,4 Grad in den nächsten knapp 100 Jahren. Und das hängt sehr wohl davon ab, in welchem Maße der Mensch das Weltklima künftig zusätzlich belastet. Das ist der wissenschaftliche Konsens, den mittlerweile 97 Prozent der Klimaforscher teilen.

Aber was schreibe ich mir eigentlich die Finger wund. Für PI ist das alles ja sowieso nur eine Religion.

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Lauter Sechsen

Gegenprobe gelungen.

Anmerkungen ins PI-Zeugnis schreiben

Anonyme Strolche

Das Abtauchen dieser Strolche in die Anonymität muss aufhören.

Nein, damit meint bertony nicht etwa Stefan Herre, Christine Dietrich und gw, sondern den

roten Pöbel

der am Sonntag den neu eröffneten Thor-Steinar-Laden in Hamburg belagert hat und dem mal

anständig was auf die Glocke

gehört, weil

diesem Pack [anders] wohl nicht mehr beizukommen

ist.

Natürlich kann es kaum noch überraschen, dass auch die PI-Chefetage hier zum x-ten Mal mit der braunen Szene sympathisiert. Das gehört bei PI inzwischen ja fast schon zum guten Ton. Einer der Gründe, warum das immer offener geschehen kann, ist die panische Flucht des Blogs auf einen ausländischen Server und der angebliche PI-Verkauf im November 2007, um sich nicht mehr an deutsche Gesetze halten zu müssen. Dass ausgerechnet die PI-Memmen von anonymen Strolchen sprechen, ist allerdings nicht nur deshalb ein ganz schlechter Witz. Denn im Gegensatz zu Herre und Co. haben die ach so bösen Linken in der Regel keine Angst davor, sich im Zweifelsfall mit der einheimischen Justiz auseinander zu setzen.

Warum wohl ist das so?

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Vielen Dank an TLagemann und Alexander für die sachdienlichen Hinweise.

Islamophobe Weicheier

Wie würde man einen Ort wohl nennen, an dem sich Rechtsextremisten regelmäßig zum Kämpfer gegen die Unterdrückung von Musliminnen durch den Islam aufblasen, die aber keinerlei Probleme damit haben, nichtmuslimische Frauen zu Gebärmaschinen zu degradieren? Genau, einen solchen Ort würde man ohne lange zu überlegen Phrasen-Irrsinn (PI) nennen.

Seid doch mal ehrlich, ihr Herrophilen: Die eurer Ansicht nach ausnahmslos eingeschüchterte, unterwürfige und gebärfreudige Muslima ist doch eigentlich genau das, was ihr selbst gerne zuhause hättet – nur ohne Kopftuch eben. Selbstbewusste Frauen, die wissen, was sie wollen und die sich von irgendwelchen Möchtegern-Machos ganz bestimmt nicht verarschen lassen, sind die abendländische Realität, vor der ihr euch permanent in die Hosen macht. Das frustriert euch so sehr, dass ihre eure Aggressionen gegen vermeintlich noch Schwächere richtet. Und da kommen euch muslimische Frauen gerade recht, zumal ihr damit auch – wie praktisch – eure latente oder ganz offen zur Schau gestellte Fremdenfeindlichkeit hemmungslos ausleben könnt.

Die Muslima ist für euch das perfekte Opfer.

Dabei könnt ihr wirklich von Glück reden, dass ihr wahrscheinlich nie eine muslimische Frau zu Partnerin haben werdet, denn die Chance, dass ihr in einer solchen Beziehung euer blaues Wunder erleben würdet, ist ziemlich groß. Das könnt ihr natürlich nicht wissen, denn euer Bild vom Islam im Allgemeinen und von der muslimischen Frau im Besonderen ist nach wie vor geprägt von Vorurteilen und völliger Ahnungslosigkeit. Dass es viele Muslima gibt, die ohne jeden Zwang ein Kopftuch tragen und die trotzdem (oder auch gerade deshalb) ein selbstbestimmtes Leben führen, kommt euch gar nicht erst in den Sinn.

Warum auch? Schließlich seid ihr ohne euer Lieblingsfeindbild noch armseligere Gestalten, als das ohnehin schon der Fall ist.

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