Monatsarchiv für November 2008

 
 

Heimatlos

Mehr zum Thema bei POLITISCH KORREKT:

Rundbrief
Karikaturenstreit

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Krähen unter sich

Von wegen Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus:

Eine solch infame Majestätsbeleidigung kann ein treu ergebener PIpifant wie Walter M natürlich nicht auf Herre sitzen lassen, weshalb sich Waldi im Kommentarbereich von kewils PI-Bashing mal so richtig ausheult – was den verbalen Gröbstmotoriker kewil aber erst so richtig in Fahrt bringt:

Du Schmalhirn [...] Du Pfeife [...] Du Tölpel [...] Du Vollidiot [...] Du bist zu blöd [...] Hampel [...]

Ist noch Popcorn da?

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PI-Feindbilder (1)

Heute: Hans-Christian Ströbele

Nur mal so am Rande bemerkt: Ströbele bekleidete unter Schröder nie einen Ministerposten. Dessen grüne Bundesminister hießen Fischer (Joschka und Andrea), Trittin und Künast. Und auch auf Länderebene war der streitbare Linke nie Minister.

Ströbele über Onkel Herbert

Aber warum tanto nicht mal einen 5-Euro-Job bekommt – dazu hätte ich ehrlich gesagt schon die eine oder andere Idee.

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‘Viertes Reich’


Quelle: Kollateralschäden verfehlter Zuwanderungspolitik (Kommentare)

Da verschlägt es selbst mir die Sprache.

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Vielen Dank an Thielus für den sachdienlichen Hinweis.

PI basht sich selbst

Liest Stefan Herre die Beiträge in seinem eigenen Blog nicht mehr? Oder leidet er etwa an einem massiv gestörten Kurzzeitgedächtnis? Zitat:

Judenhass modern verpackt

[...]

Zudem die immer noch vorhandenen Ressentiments gegen die Juden und ihr ‘böses’ Altes Testament, das vom ‘lieben’ Neuen Testament abgelöst wurde.

So, so. Da stellt sich natürlich schon die Frage, wie es sein kann, dass Gastbeiträger Yaab erst gestern solche, äh, Weisheiten zum Besten geben durfte (Hervorhebungen von mir, siehe auch hier):

Gewiss finden wir im Alten Testament grausame Schilderungen. Das AT ist ja (nicht nur, aber eben auch) das Geschichtsbuch der Juden und in einer unglaublichen Schonungslosigkeit gegen sich selbst zeichnen die Juden alle ihre Taten wie auch ihre Untaten auf.

[...]

Und was ist mit den grausamen Körperstrafen? Im 3. Buch Mose werden zum Beispiel Todesurteile für Gotteslästerung, Ehebruch, Homosexualität und Sodomie angeordnet.

[...]

Es ist müßig zu erwähnen, dass im Neuen Testament keine Todesstrafen verhängt werden […].

Damit sollten dann auch die letzten Zweifel am politisch inkorrekten (PI) Antisemitismus endgültig der Vergangenheit angehören.

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Jetzt ignoriert doch einfach mal diesen Antisemitismus!


Quelle: Die Angst der Moslems vor den Ungläubigen (Kommentare, Hervorhebung von mir)

Der in dem verlinkten PDF-Dokument (die Website gehört der neonazistischen Inititiave für Volksaufklärung) abgedruckte Vortrag stammt von Richard Melisch. Der referiert nicht nur regelmäßig an der NPD-Basis, sondern hält auch Osama Bin Laden für einen ganz tollen Kerl:

Er [Bin Laden] verkörpert mit seiner Unerschrockenheit vor den übermächtig gerüsteten Eindringlingen und Ausbeutern aus den USA und Israel und dank seines im Kampf gegen die ungläubige Sowjetmacht in Afghanistan errungenen Siegeslorbeers die Seele des Widerstandes aller Araber und Muslime weltweit.

Thatchers Kommentar steht nun seit drei Tagen völlig unbeanstandet im Herre-Blog. Und es hat auch keiner der anderen Leser widersprochen.

Noch Fragen?

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Vielen Dank an TLagemann für den sachdienlichen Hinweis.

Nur ein ’schlechter’ Türke ist ein ‘guter’ Türke

Ralph Giordano kritisiert in der Welt Lale Akgüns Buch Tante Semra im Leberkäseland. Das heißt, er kritisiert eigentlich nicht die auf 256 Seiten aufgeschriebenen Geschichten aus dem Leben der Familie Akgün, er hat etwas gegen die Botschaft des Buches. Und die lautet: Türken sind auch nur Menschen.

Heute weiß jeder, dass hinter der Thematik des Buches (Untertitel ‘Geschichten aus meiner türkisch-deutschen Familie’) eines der schwierigsten Probleme der deutschen Innenpolitik steht – die Frage nach der Integrationsfähigkeit oder -unfähigkeit der türkisch dominierten muslimischen Minderheit in Deutschland, ein Konfliktbündel erster Ordnung.

Danach sucht man jedoch in Akgüns Buch vergeblich – keine Spur von den hochschlagenden Wellen, die seit Jahren durch die Medien geistern, kein Jota über die Zustände in den Parallelgesellschaften, nichts von der überproportionierten Jugendkriminalität, von Zwangsehen, Importbräuten und ‘Ehrenmorden’, Kontrolle der Brüder über die Tugendhaftigkeit ihrer Schwester, die Bestrafung der ‘Sünderin’. Auch nicht der Hauch einer Andeutung. So wenig wie ein Zeichen der Solidarität in die Richtung jener muslimischen Geschlechtsgenossinnen, die sich mit ihrer unerschrockenen Kritik am Islam in das Visier von Fanatikern gerückt haben und hochgefährlich leben.

Man reibt sich die Augen und fragt sich im Laufe der Lektüre immer konsternierter, ob die hochgebildete Psychotherapeutin und Islambeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion Lale Akgün mit Muslimas wie Necla Kelek, Seytan Ates und Mina Ahadai eigentlich auf dem gleichen Planeten lebt, oder ob sie jemals auch nur einen Blick in deren Bücher geworfen hat.

Stattdessen bleibt der Grundton irritierenderweise immer der gleiche: Spaß, Spaß, Spaß! Das Leben der Sippe und ihrer Umgebung scheint nur daraus zu bestehen. Alles wird hartnäckig verniedlicht und verzuckert, stets sehen die Fragen sich so gestellt, dass dabei nur die ‘richtigen’ Antworten herauskommen können. Wenn denn überhaupt mal tiefer gebohrt zu werden scheint – Stichwörter ‘Schweinefleisch’, ‘Homosexualität’, ‘Frauenrechte in der Türkei’ oder ‘Deutschwerdung’ von Schwesterchen Peyda – letztlich mündet es in Apfelkuchen mit Sahne.

Eine solche Verniedlichung der hochbrisanten Thematik ist mir noch nicht vorgekommen. Ich kenne kein Buch über ‘Migration’, das ihre schwierigen und dunklen Seiten so gründlich ausblendet wie dieses. Mich hat das umso tiefer enttäuscht, als Lale Akgün auch anders, auch gegen den Stachel löcken kann. So als sie Innenminister Wolfgang Schäuble offen attackierte: Er lasse sich bei den Islamkonferenzen mit muslimischen Teilnehmern ein, deren Mehrheit ein klares Bekenntnis zur deutschen Werteordnung verweigert habe, und das mit der Begründung, diese Ordnung sei gleichbedeutend mit Assimilation. Es könne aber nicht sein, so die plötzlich Streitbare, dass der oberste Verfassungsschützer an einem Tisch mit Leuten sitze, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Bravo Lale, bravissimo!

Noch kühner war sie, als sie den Islamrat und den Zentralrat der Muslime “halbseidene Organisationen” nannte, von denen man nicht wisse, ‘was sie hintenrum trieben…’ Ja! Aber genau das wollen wir von Lale Akgün wissen! Stattdessen hat sie ihr Publikum abgespeist mit ‘Döntjes’, wie wir in Hamburg zu sagen pflegen, ein Täuschungsmanöver mit kleiner Münze, eine vorgegaukelte Harmonie, die es nicht gibt, eine verpasste Chance, Ehrlichkeit zu demonstrieren. Das Dauerlächeln, der Dauerspaß – sie sind das eigentlich Elend von ‘Tante Semra im Leberkäseland’.

Und die Titelperson selber? Liebenswürdig-störrisch, liebenswert-querulant, grundsympathisch. Um eine richtige ‘Haddschi’ zu werden, war sie nach Mekka gepilgert, umgeht zu Gast in Deutschland aber dennoch den Fastenmonat Ramadan und seine Regeln, indem sie sich im Kreise der Lieben Leberkäse aufs Brot streicht – guten Appetit, Tantchen!

Doch ach, was hätte aus ihr, was aus dem Thema werden können, wenn die hochintelligente Lale Akgün es geschafft hätte, über den Schatten ihrer multikulturellen Political Correctness zu springen. Dass sie das nicht schaffte, macht ihr Buch zum Ärgernis.

Ein Ärgernis ist lediglich die intellektuelle Beschränktheit des Kritikers. Für den gibt es nämlich keine gut integrierten Türken. Nein, für Giordano sind Türken grundsätzlich frauenunterdrückende, homophobe und ehrenmordende Zwangsverheirater, deren schweinefleischallergische kriminelle Brut uns aufrechten Deutschen rund um die Uhr das Leben schwer macht. Familien wie die Akgüns sind für Giordano nur ein Märchen aus 1001 Nacht. Er will (!) nicht sehen, dass die allermeisten Türken längst in Deutschland angekommen sind und sich in die Gesellschaft integriert haben – jedoch ohne ihre Wurzeln zu verleugnen. Und weil Akgün genau das zum Thema ihres Buches gemacht hat, ist sie für Giordano quasi zur Verräterin mutiert. Da kann sich Giordano noch so oft von Pro Köln und anderen rechtsextremistischen Gruppierungen distanzieren – wer seine bornierte Ignoranz öffentlich so zur Schau stellt, wie er das immer wieder tut, der darf sich wirklich nicht wundern, in derselben politischen Schmuddelecke zu landen.

Eine einzige Sache sieht Giordano allerdings ganz richtig: Lale Akgün lebt zweifellos nicht auf dem gleichen realitätsfernen Parallelplaneten der Keleks, Ates’, Ahadis und – Giordanos.

Gott sei Dank.

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A. H. hat es gewusst


Quelle: Bandenterror in Düsseldorf (Kommentare, Hervorhebung von mir)

Und bevor wieder die übliche Solche-Kommentare-werden-von-Linksfaschisten-absichtlich-gepostet-um-uns-aufrechte-PIpifanten-in-den-Dreck-zu-ziehen-Ausrede kommt: Wotan zählt zu den Herre-Spürnasen.

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Vielen Dank an TLagemann für den sachdienlichen Hinweis.

Ja, das erheitert mich wirklich!


Quelle: Inkorrekte Musik gegen den Dschihad (Kommentare)

Hier liegen gleich mehrere Irrtümer vor:

• Pöbelnde PIpifanten lesen in der Regel nicht die taz. Aber sie rotten sich eben überall da zusammen, wo PI eins übergebraten bekommt – also in den Kommentarbereichen jedes seriösen Berichts zum Herre-Blog. Der taz-Artikel ist dafür nur ein Beispiel.

• Ich warte ja immer noch auf wenigstens einen einzigen Beweis für meinen angeblichen Antisemitismus. Außer reichlich dyslektischem Dummgeschwätz wird da allerdings auch in Zukunft nicht kommen.

• Ich weiß ja, dass der PI-Mob Widerspruch so ganz und gar nicht ab kann. Und genau deshalb werde ich auch weiterhin jede PI-Lüge über mich, mein Blog und meine Leser widerlegen. Nicht, dass das unbedingt notwendig wäre – nein, das ist einfach eine Frage des Prinzips: Gib PIpifanten keine Chance.

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Vielen Dank an Bam für den sachdienlichen Hinweis.

Was heißt ungefiltert? (23)

Stefan Herre am 19. Januar 2008 im WDR-Fernsehen:

Das heißt ungefiltert:


Quelle: Bandenterror in Düsseldorf (Kommentare)

Und das natürlich auch (Hervorhebung von mir):


Quelle: Bandenterror in Düsseldorf (Kommentare)

Hoffnungsträger NPD – das passt nicht nur zu ComebAck.

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Vielen Dank an Thielus für den sachdienlichen Hinweis.