Monatsarchiv für Februar 2009

 
 

Echte Cineasten, diese PImaten!

Seit dem 19. Februar – also seit neun Tagen – ist 96 Stunden in den deutschen Kinos zu sehen. Ob Voxx inzwischen im Lichtspielhaus seines Vertrauens wohnt, weiß ich nicht, aber …

Text:

#23 Voxx (28. Feb 2009 11:30)

Schön das PI nen Ressesion über diesen Klasse film bringt!
Habe ihn jetzt schon 5x gesehen und Vater Liam gefällt mir immer mehr. Ich identifiziere mich mit ihm sehr!

Kein Geschwafel, kein 68ziger Verständnis, sondern die ädequate Antwort auf diese Viecher!

Der Film zeigt auch schön auf wie korrupt das ganze System ist.
‘Es ist nur ein Geschäft!’ sagt der winselnde Partygeber und Liam gibt ihm die richtige Antwort!

Auch in der Schlußszene bekommt der schmierige Araberscheich die richtige Antwort in den Kopf geschossen!

Markant ist auch die Aussage des einen Albaners, das er seine Rechte kennne würde! Wie die Aussehen zeigt, ihm denn auch Vater Liam!

Nicht auszudenken, wie ich handeln würde, wären meine Kinder davon betroffen!

Habe zwar nicht diese Kampfausbildung, aber nen Finger krumm machen und dieses Kroppzeug in die Hölle schicken, das könnte ich auch sehr gut. Wird Zeit, sich entsprechend auszurüsten!

Ein dreifach Hoch auf Zimmermannsnägel!


Quelle: ‘96 Stunden’ – ein politisch inkorrekter Kinothriller
(PI | 28. Februar 2009 | Kommentare | Hervorhebungen von mir)

Voxx, ein kostenloser Rat von mir: Nicht so oft Dummfilme im Kino gucken und stattdessen dein Fremdwörter-Vokabular ein wenig verbessern. Bitte, keine Ursache.

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Vielen Dank an TLagemann für den sachdienlichen Hinweis.

PI-Masturbiervorlagen (4)

Heute: 96 Stunden

Die politisch inkorrekte (PI) Filmkritik:

Dem Regisseur Pierre Morel ist mit ‘96 Hours’ ein exzellenter Film gelungen. Schnörkellos. Bis an die Schmerzgrenze konsequent. Knallhart. Realistisch. Mit einer eindrucksvollen gesellschaftskritischen Aussage: Denn der Untertitel ‘Zeit der Rache’ passt nicht nur zur eigentlichen Story des Films. Das Werk ist eine, in eine brillant-subtile Form gegossene, Abrechnung mit einer durch das Versagen der links-liberalen ‘Multi-Kulti’-Apologeten entstandenen und kaum mehr aufzuhaltenden gesellschaftlichen Katastrophe in den europäischen Großstädten. Eine Abrechnung mit der zunehmenden Islamisierung und Orientalisierung, die die abendländisch geprägten gesellschaftlichen Werte zersetzt; eine Abrechnung mit inkonsequenten europäischen Staaten, die sich weg ducken statt endlich einzugreifen.

Dieser Action-Reißer pfeift in Orkanstärke auf politische Korrektheit und lässt seinen Hauptdarsteller Liam Neeson als von der Leine gelassenen Berserker über die Leinwand wüten. Die schmierigen orientalischen Bösewichte kriegen dermaßen ordentlich ihr Fett weg, dass einem schier die Spuke weg bleibt.

Eine besonders schöne Szene sei kurz angedeutet. Bryan findet das Versteck der albanischen Mädchenhändler, verschafft sich unter einem Vorwand den Zutritt und trifft die Bande in ihrem dreckigen Quartier rauchend und Karten spielend an. Einige Zimmer weiter warten Mädchen und junge Frauen – gefesselt, mit Heroin vollgepumpt und mehrfach vergewaltigt – auf ihr grauenhaftes Schicksal als Prostituierte. Auf das folgende Zitat von Bryan soll sich jeder gespannte PI-Leser freuen dürfen, nur so viel sei verraten: bei Multi-Kulti-Liebhabern vom Schlage einer Claudia Roth oder des Hanf-Verehrers Ströbele dürfte es Anlass für lautes Wutgeheul geben, sollte es ein deutscher Prominenter wagen, solche Worte in den Mund zu nehmen – die Bryan mit einer Selbstverständlichkeit über die Lippen gehen, dass dem PI-Fan im Kinosessel das Herz aufgeht.

[...]

Schonungslos, wird in diesem Film die Maske einer in großen Teilen menschenverachtenden und von Doppelmoral und Heuchelei geprägten islamischen Männergesellschaft weggerissen, in der die Frau nur noch als Ware einen Wert hat.

Während eine ‘echte Jungfrau’ aus Europa auf einer arabischen ‘Verkaufsauktion’ von einem öligen Orientalen für mehrere hunderttausend Dollar ersteigert wird, müssen die nicht mehr jungfräulichen Entführungsopfer in geheimen dreckigen und ekelhaften Baustellenpuffs für die Masse der Migranten herhalten.

Spätestens wenn der Film eine Party zeigt, in der außerordentlich zivilisiert und charmant wirkende islamische Salon-Araber hinter den Kulissen der Feier überraschend ihren blitzenden Krumdolch zum hinterhältigen Mordanschlag zücken, wird deutlich, was der europäischen Gesellschaft blühen könnte, wenn die politischen Vertreter einer kritiklosen Sicht auf den Islam in Europa die Oberhand behalten sollten.

Und was meinen seriöse Kritiker zu 96 Stunden?

Obwohl das Drehbuch nach einer Idee von Besson bis hin zum klischeebeladenen Finale denkbar plakative Schwarz-Weiß-Malerei betreibt – dem Adrenalinrausch, den Neeson als gnadenlose Kampfmaschine auf seinem Solo-Rachefeldzug durch die Pariser Unterwelt entfesselt, kann man sich schlicht nicht entziehen. Zum einen ist dies den atemberaubenden Fightsequenzen geschuldet. Wie der 56-Jährige mit bloßen Händen zahlenmäßig überlegene Schurken unschädlich macht, bezieht seine Faszination aus einer erschreckend realistisch anmutenden Kampfchoreografie, die nicht auf Martial-Arts-Eleganz, sondern auf Effektivität ausgerichtet ist. Zum anderen lässt Neeson bei aller zur Schau gestellten Unbeirrbarkeit immer wieder die Besorgnis eines verzweifelten Vaters durchschimmern – und das macht den Zorn seiner Figur nachvollziehbar gerecht.

Fazit: Wer die dramaturgische Schlichtheit und fragwürdige Botschaft auszublenden vermag, erlebt dank Liam Neeson einen Adrenalinrausch der Extraklasse!

Cinema

Die ‘Transporter’-Klientel dürfte angesichts der typischen Besson-Mischung aus handgemachter Action und Computerspiel-Ästhetik frohlocken, denn spannend ists durchaus – Leichenberge hin oder her. Was aber auffällt, ist die völlige Abwesenheit von Ironie: Mills Gewaltrausch läuft so bärbeißig ab, dass man angesichts aller kompromisslosen Härte fast vergisst, um was für ein reaktionäres Selbstjustiz-Spektakel es sich hier eigentlich handelt.

Münsterländische Volkszeitung

‘96 Hours’, produziert von Luc Besson, folgt ungeniert den Konventionen des Rächerfilms. Ein Mann sieht rot. Ungestraft foltert und tötet er und kehrt in die USA zurück, als sei nichts passiert. Europäern ist nun mal nicht zu trauen: zu locker die Sitten, zu mild die Verhörmethoden, zu lasch die Polizei. Da muss erst ein Amerikaner kommen, um aufzuräumen. Verheerend ist auch das Ausländerbild des Films. Die Albaner sind brutal und rücksichtslos, die Araber stinkreich und gierig. Und dann dieses kitschige Ende. Am Schluss ist die Familie wieder vereint, der Vater hat wieder Zeit für seine Tochter, die Mutter überlegt es sich noch mal. Das ist nicht einmal zuviel verraten. Fazit: eine ebenso plumpe wie hanebüchene Actionmär, ohne Ironie, ohne doppelten Boden, ohne Verstand.

Hamburger Abendblatt

Dies ist ein grundübler Film: sowohl was die ultrareaktionäre Haltung betrifft als auch die ultrabrutale Umsetzung. Und es ist ein Skandal, dass die FSK diesem Hassfilm eine Freigabe ab 16 gewährt hat.

Fazit: Luc Besson (Drehbuch, Produktion) ist zum Hassprediger wider ostische, moslemische Ausländer geworden, und redet ultrabrutaler Rache und reaktionärem Gedankengut das Wort.

Cinefacts

Und so weiter, und so fort. Nee, da bleibe ich doch lieber bei 24. Da kann ich wenigstens ab und zu auch mal lachen.

Noch mehr PI-Masturbiervorlagen:

PI-Masturbiervorlagen (1)
PI-Masturbiervorlagen (2)
PI-Masturbiervorlagen (3)

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Atomkraft? Nein, danke!

Netter Versuch, Herre, aber auch du solltest doch lieber auf repräsentative Umfragen verlassen (wenn du schon dafür bist, dass Umfragen eine Rolle spielen sollen):


Quelle (Erhebungszeitraum: Juli 2008)


Quelle (Erhebungszeitraum: November 2008)

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Schweinerei!

Da sage noch einer, dass die porkophilen Islamallergiker (PI) nicht lustig sein können:

#4 islamenemy (27. Feb 2009 13:42)

Prima ! Es kann doch möglich sein, daß auf dem geräumten Gelände Schweinefleischabfall entsorgt oder Gülle versprüht wird.

#8 max (27. Feb 2009 13:45)

Schweineblut drüber schütten und es hat sich alles erledigt.

#15 schwejk (27. Feb 2009 13:55)

ich hätte 18 ungarische wollschweine. hat jemand einen transporter?

#16 enwet (27. Feb 2009 13:57)

Suche große Mengen an Abfällen aus der Schweineschlacht und noch größere Mengen an Schweinestallmist.

Liefertermin: März 2009
Lieferort: Köln – Ehrenfeld

/Satire aus, weil es nicht mehr lustig wird

#19 Mekkaschwein (27. Feb 2009 13:59)

Kauft literweise Schweineblut, Köpfe und Pfoten ein, und breitet sie auf dem Bauplatz aus. Danach läßt sich dort nicht mehr so einfach eine Moschee errichten. Die ‘verseuchte’ Erde müßte kostenaufwending abgetragen werden, und würde den Baubeginn hinauszögern, vielleicht sogar stoppen.

#20 islamenemy (27. Feb 2009 14:00)

Das mit den Wollschweinen ist eine gute Idee.
Jeder kann seinen Hund ausführen. Wo steht geschrieben, daß man sein Hausschwein nicht gassiführen darf?

#35 One fight in Paris (27. Feb 2009 14:52)

Der Wachhund der Zukunft ist das Hausschwein!

#43 Iacocca (27. Feb 2009 15:10)

Es sollte permanent gewährleistet sein, dass ausreichend viel Pork über die Bodenfläche marschiert. Das wäre doch mal eine Aktion an der jeder Kölner sich beteiligen kann: Schweinefüßchen kaufen und des nächtens über den Bauzaun. Jede Nacht einmal. Mal sehen wer den längeren Atem hat…

#65 Ehrensache (27. Feb 2009 18:47)

… erst Fundament
… dann Schweineblut

#69 phpeter (27. Feb 2009 19:34)

Zumindest den Abriss der Moschee könnte man ja gebührend feiern mit viel Alkohol und Schweinefleisch am Ort des Geschehens.

Quelle: Ehrenfeld: Die Bagger kommen (PI | 27. Februar 2009 | Kommentare

Fehlt eigentlich nur noch der Vorschlag, Bastian Schweinsteiger für die, äh, gute Sache, zwangszuverpflichten. Grunz! Oink!

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Vielen Dank an Thielus für den cholesterinreichen Hinweis.

‘Junge Freiheit’ verliert

Im Streit mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) hat die rechte Wochenzeitung Junge Freiheit (JF) eine empfindliche juristische Schlappe einstecken müssen. Das umstrittene Blatt, bei dem Stefan Herre nach wie vor auf der Autorenliste steht, hatte gegen die christliche Nachrichtenagentur geklagt, nachdem der epd ein Zitat des SPD-Politikers Alfred Hartenbach zitiert hatte, demzufolge die JF von der NPD-Jugendorganisation gelenkt wird. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main entschied nun, dass es sich dabei nicht um eine Tatsachenbehauptung, sondern um ein vom Grundgesetz geschütztes Werturteil handelt. Deshalb bestehe auch kein Anspruch auf Gegendarstellung oder auf Abgabe einer Unterlassungserkklärung durch den epd (Aktenzeichen: 16 U 152/08 und 16 U 170/08 vom 26. Februar 2009).

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Wie kann man nur FDP wählen?

Die Damen und Herren Freidemokraten bitte zum Schämen in díe Ecke. Danke.

Zum Vergleich das Ergebnis der Bundestagswahl 2005:

• CDU/CSU 35,2 Prozent
• SPD 34,2 Prozent
• FDP 9,8 Prozent
• Die Linke 8,7 Prozent
• Bündnis 90/Grüne 8,1 Prozent
• Sonstige 3,9 Prozent

Und der aktuelle DeutschlandTREND von Infratest dimap (20. Februar 2009, Fehlertoleranz 1,4 bis 3,1 Prozent) sieht so aus:

• CDU/CSU 33 Prozent
• SPD 26 Prozent
• FDP 16 Prozent
• Die Linke 11 Prozent
• Bündnis 90/Grüne 11 Prozent
• Sonstige 3 Prozent

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Das Tier im Vatikan

Bitte hier lang (Brechtüte nicht vergessen, Betreten der Seite auf eigene Gefahr).

Hintergrund:

Chick Publications ist ein US-amerikanischer Verlag, der von Jack T. Chick betrieben wird. Er produziert und vertreibt christliche Traktate, DVDs, VCDs, Videokassetten, Bücher und Poster. Die bekanntesten Produkte sind die Chick Tracts, kurze Comicgeschichten, die in vielen Sprachen verfügbar sind. Alle Publikationen haben offen das Ziel, Menschen zu einem Christentum puritanischer Prägung zu konvertieren. Während einige Comics Lehren wiedergeben, die in der christlichen Theologie allgemein anerkannt sind, beispielsweise die Menschwerdung Gottes, vertritt der Verlag auch radikale Ansichten, die nicht von jeder christlichen Kirche unterstützt werden. Dazu gehören zum Beispiel die Ablehnung der Freimaurerei, der Römisch-katholischen Kirche, von säkularisierten Feiertagen wie Halloween und Thanksgiving sowie von verschiedenen anderen Themen, beispielsweise Rollenspiel, Homosexualität, Evolutionstheorie (stattdessen wird Kreationismus als wahr dargestellt) oder Abtreibung.

Chick Publications hat seinen Firmensitz in Ontario (Kalifornien). [...]

Die Comics behandeln Themen wie Bestrafung oder Erlösung im Jenseits, oder sie beschreiben einen Konflikt zwischen einem Christen und einem Nicht-Christen, um eine christliche Botschaft zu übermitteln. Viele Chick-Traktate enden mit einem Nicht-Christen, der konvertiert. Andere bieten einen Kontrast zwischen denen, die Jesus akzeptieren und denen, die es nicht tun. Manchmal erhält ein Konvertit Eintritt zum Himmel, in anderen werden Nicht-Christen in die Hölle verbannt. Das Urteil spricht Gott, eine hell leuchtende Person ohne Gesicht, die auf einem Thron sitzt. Häufig fordert Gott einen Engel auf, nachzuschauen, ob der Name des Betreffenden sich im Buch des Lebens befindet. Steht der Name darin, kommt der Mensch in den Himmel. Ist dem nicht so, wird er von einem Engel in den ‘Feuersee’ geworfen. Die meisten Comics enden mit einem Vorschlag für ein Gebet, das der zu konvertierende Leser nutzen soll, um Christus als Erlöser anzunehmen. Meist handelt es sich um ein einfaches Sündengebet mit der Bitte um Erlösung. In Ausgaben, die den Katholizismus, den Hinduismus, den Buddhismus, den Islam oder die Freimaurerei behandeln, enthält das Gebet eine Formulierung, um diese Religionen abzulehnen. Ebenfalls enthalten sind Empfehlungen für ein weiteres Leben als Christ.

[...]

Laut eigenen Angaben wurden bereits mehrere hundert Millionen Comics weltweit verteilt, manche davon in nahezu 100 Sprachen übersetzt.

[...]

Die Comics werden durch Kunden von Chick Publications freiwillig und kostenlos verteilt, indem sie zum Beispiel in Kirchen und öffentlichen Gebäuden, Telefonzellen, Bushaltestellen, etc. ausgelegt werden.

Ehrlich, da schämt man sich fast, Christ zu sein.

Weiterführende Links:

Hassen für die gute Sache (WORTVOGEL, 25. Februar 2009)
• Englischsprachiger Wikipedia-Eintrag zu Jack T. Chick
• Offizielle Website der Chick Publications (englisch)
• Offizielle Website der Chick Gospel Literatur (deutsch)

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Vielen Dank an Felsenschwein für den sachdienlichen Hinweis.

Absoluter Schwachsinn?

Text:

Absolute Unterwerfung?

‘Islam’ bedeutet ‘Unterwerfung’ und ‘Muslim’ ist der ‘der Gehorsame’, weil er sich bedingungslos dem Willen seines Gottes unterwirft, was in der Gebetshaltung zum Ausdruck kommt. Bei den ‘Niederwerfungen’ nimmt der Muslim eine Haltung ein, die der von Primaten bekannten Demutshaltung (siehe Bild) entspricht.

Doch für Westmenschen ist nicht ersichtlich, warum ein Gott, der ‘allmächtig’, ‘allwissend’ und ‘allerbarmend’ sein soll, auf eine derartige Unterwerfungsgeste Wert legt. Falls er ‘allmächtig’, ‘allwissend’ und ‘allerbarmend’ ist, dann muss er auch souverän sein. Und diesem Souverän kann es gleichgültig sein, ob seine Anbeter eine bestimmte Pose einnehmen oder nicht. Ihm wären alle Gebete recht, gleich, ob sie im Stehen, Liegen, Sitzen oder Niederknien gesprochen wurde, gleich, ob sie laut oder leise erklingen würden, gleich, welcher Sprache sich der Betende bedienen würde. Und es wäre ihm gleich, zu welcher Zeit gebetet werden würde. Wichtig wäre nur, dass der Betende mit dem Herzen dabei ist.

‘Allah’ scheint nicht sehr souverän zu sein. Oder diente diese Unterwerfung am Ende gar nicht ihm, sondern seinem Schöpfer Mohammed?

(Gastbeitrag von Yaab)


Quelle: Absolute Unterwerfung? (PI | 27. Februar 2009)

Hm, besonders souverän scheint der christliche Gott (der übrigens derselbe ist, zu dem Juden und Muslime beten) aber auch nicht zu sein:

Mehr zum Thema:

Die Hände zum Himmel (Deutschlandradio Kultur, 3. Januar 2009)

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Übrigens: Wer schon immer mal wissen wollte, wer sich hinter dem Pseudonym Yaab verbirgt, dem kann hier geholfen werden. Der dort gepostete Link zu Yaabs früherem Blog ist zwar nicht mehr aktuell, aber das Internet vergisst ja (fast) nichts.

Noch Fragen?

Williamson tut es (k)ein bisschen leid

Erklärung

Der Heilige Vater und mein Oberer, Bischof Bernard Fellay, haben mich ersucht, die Bemerkungen, die ich vor vier Monaten gegenüber dem schwedischen Fernsehen gemacht habe, neu zu überdenke, da deren Folgen sehr schwerwiegend gewesen sind.

In Anbetracht dieser Folgen kann ich wahrheitsgemäß sagen, dass es mir leid tut, diese Bemerkungen gemacht zu haben, und dass ich sie nicht gemacht hätte, wenn ich im Vorhinein um den ganzen Schaden und den Schmerz gewusst hätte, die diese verursachen würden, besonders der Kirche, aber ebenso den Überlebenden und den Verwandten der Opfer der Ungerechtigkeit unter dem Dritten Reich.

Im schwedischen Fernsehen habe ich nur die Meinung (… ‘Ich glaube’, … ‘Ich glaube’ …) eines Nicht-Historikers geäußert, eine Meinung, die sich vor 20 Jahren auf Grundlage der damals verfügbaren Beweise herausgebildet hat und seither selten in der Öffentlichkeit geäußert worden ist. Nichtsdestoweniger haben mich die Ereignisse der letzten Wochen und der Rat von älteren Mitgliedern der Bruderschaft des hl. Pius X. von meiner Verantwortung für die verursachten großen Schwierigkeiten überzeugt. Ich bitte alle, die sich aufgrund meiner Worte aufrichtig entrüstet haben, vor Gott um Vergebung.

Wie der Heilige Vater gesagt hat: Jeder Akt ungerechter Gewalt gegen auch nur einen Menschen verletzt die gesamte Menschheit.

Richard Williamson
London, 26. Februar 2009

Quelle

Nun ja, das kommt eben dabei heraus, wenn man sich mit einem anderen Holocaust-Leugner berät.

Der Vatikan hat Williamsons Erklärung inzwischen als nicht ausreichend zurückgewiesen.

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Solides Halbwissen

Eigentlich werden in diesem pauschal islamverschonenden (PI) Beitrag ausnahmsweise mal nicht Muslime an den PIpifanten-Pranger gestellt, sondern darwinfreundliche Atheisten (die Christi Himmelfahrt gerne gegen einen nichtreligiösen Evolutions-Feiertag eintauschen wollen) – aber PI wäre einfach nicht PI, wenn es in den Leserkommentaren nicht ganz schnell doch wieder nur um die gottverdammten Mohammedaner gehen würde. In diesem Fall hat es nach dem ersten veröffentlichen Kommentar ganze sieben Minuten gedauert, und gerade mal eine Viertelstunde später ist Herres Anhängerschaft schon bei der zweifellos unmittelbar bevorstehenden Einführung eines muslimischen Feiertages angekommen (Hervorhebung von mir):

#16 Abu Sheitan (27. Feb 2009 13:27)

Eher wird Führers Geburtstag , äh sorry, ich meine Prophets Geburtstag (komisch dass Mohammed und Adolf am gleichen Tag Geburtstag haben) bei uns Nationalfeiertag als ein Tag, der der Aufklärung und Intelligenz des Menschen gedenken lässt.

Richtig ist, dass Hitler an einem 20. April geboren wurde. Falsch ist dagegen, dass Mohammed auch an einem 20. April das Licht der Welt erblickte. Nach dem islamischen Mondkalender passierte das nämlich am 12. (Sunniten) beziehungsweise am 17. (Schiiten) Rabi’ al-Awwal (570 n. Chr.). Das Fest Mawlid an-Nabi (arabisch für Geburtstag des Propheten) ist in der gregorianischen Zeitrechnung aufgrund der Besonderheiten des Mondkalenders allerdings kein feststehendes Datum. Der 20. April spielt dabei zumindest in den nächsten vier Jahren auf jeden Fall aber keine Rolle. Komisch, Abu Sheitan, oder?

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Vielen Dank an Erdbeerbaum für den sachdienlichen Hinweis.