Monatsarchiv für Januar 2010

 
 

Lost in translation

Die Schweizer Verfassung kennt vier Amtssprachen: Deutsch, Italienisch, Französisch und – mit Einschränkungen – Rätoromanisch. In 17 der 26 Schweizer Kantone ist Deutsch die alleinige Amtssprache. Das Schweizerdeutsch (oder Schwizerdütsch) ist keine Amtssprache, in der deutschsprachigen Schweiz jedoch Verkehrs- und Umgangssprache. Und diesen alemannischen Dialekt – denn mehr ist das Schweizerdeutsch nicht – haben Ausländer, insbesondere die aus Deutschland, gefälligst zu verstehen. Meint zumindest Ex-SAT.1-Chef Roger Schawinski:

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Link zur Sendung

Da hatte Herr Schawinski aber Glück, dass SAT.1 seinen Sitz nicht auf der Schwäbischen Alb oder in Ostfriesland hatte, denn ich bezweifle doch sehr, dass er da auch nur ein einziges Wort verstanden hätte. Allerdings glaube ich nicht, dass man das von ihm verlangt hätte. Es ist doch wirklich ganz einfach: Wer dauerhaft im Ausland leben will, der sollte die jeweilige Amtssprache beherrschen. Alles andere ist tumbe Volkstümelei, die im Umgang zwischen Einheimischen und Zugezogenen nichts verloren hat. Wenn ich mich mit einem Sachsen unterhalte, dann spielt sich das auf Hochdeutsch ab (mit unverkennbar schwäbischem Akzent, versteht sich). Das ist für mich eine selbstverständliche Höflichkeit. Als äußerst unhöflich empfand ich dagegen zum Beispiel ein Telefongespräch mit dem so genannten Support meines Schweizer Providers vor gut zwei Wochen, das mich ungefähr dreimal soviel wie nötig gekostet hat, weil die Dame am anderen Ende der Leitung partout nicht Hochdeutsch sprechen wollte – obwohl ich Sie ausdrücklich darum gebeten habe.

Wer sein nationales Selbstbewusstsein – was immer das auch sein mag – von einem für Außenstehende kaum zu verstehenden Dialekt abhängig macht, ist letzten Endes nur ein armseliges Provinzwürstchen. Ende der Durchsage.

Mehr zum Thema:

Kein Hochdeutsch mit den Deutschen (taz, 29. Januar 2010)

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Was heißt ungefiltert? (63)

Stefan Herre am 19. Januar 2008 im WDR-Fernsehen:



Das heißt ungefiltert (Hervorhebungen von mir):

#81 koranreader (30. Jan 2010 15:15)

Warum uns der Islam beherrschen wird. Hier mal meine Meinung:

Die Geburtenmisere ist seit Ende der 60er Jahre hausgemacht. Mit der Gleichstellung der Frau fing die ganze Misere an. Anstatt Frauen finanziell für die Aufrechterhaltung der deutschen Rasse zu fördern, drängten diese nun auf den Arbeitsmarkt. Viele Ehepaare hatten keine Lust mehr Kinder in die Welt zu setzen. Warum auch? Sahen diese doch, dass andere Ehepaare, die beide arbeiten waren, ein viel höheres Einkommen hatten und sich erheblich mehr Luxus leisten konnten. Der deutsche Staat hätte diesen Tendenzen gegensteuern können indem er ein Elternteil für den Verzicht auf Arbeit wegen Kinderanschaffung finanziell unterstützt hätte. Kindergeld für nicht arbeitende Ehepaare hätte es niemals geben dürfen. Das man eine alleinerziehende Mutter finanziell unterstützen sollte, stehht auf einem anderen Blatt. Kindergeld für Ausländer hätte man hier auch nie zahlen sollen.

Den Geburtenrückgang versuchen unsere Politiker mit den Fi..maschinen aus Muselland auszugleichen. Hat den Nachteil, dass dafür Milliarden in den Sand gesetzt wurden und werden, ohne dass sich ein Großteil der Leistungsbezieher des Islam weder in den Arbeitsmarkt noch kulturell jemals integrieren werden.

Die deutsche Politelite wird weiterhin versuchen den Islam in DE mit Milliardenzuschüssen zu integrieren. Das dieses nicht gelingen wird, weiß jedermann der sich mit dieser Religion beschäftigt hat. Nur unsere Politdeppen wollen das nicht in ihre Gutmenschenrübe bekommen. Deswegen wird die deutsche und europäische Rasse aussterben.

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Vielen Dank an Thielus für den sachdienlichen Hinweis.

Szenen einer Ehe

Worüber sich zwei Liebende nicht nur an kalten Winterabenden so unterhalten:

Am liebsten provoziere er die Gattin mit Fragen zur Mauer, etwa so: ‘Die Mauer war ja wohl wirklich ein Armutszeugnis.’ Worauf sie kontere: ‘Die Mauer war ein notwendiges Übel’, sie sei ‘aus Gründen des Kalten Krieges gebaut und mit Wissen und gewissem Wohlwollen der Amerikaner’ errichtet worden. Er: ‘Schatz, vergiss nicht wer den Kalten Krieg gewonnen hat.’ Sie: ‘Den Kalten Krieg habt nicht ihr gewonnen, sondern eure Konzerne, deren Geheimdienste und die Deutsche Bank.’


Oder:

Am liebsten sei ihm aber, wenn sie zur Aufmunterung ‘etwas Politisches’ sage, gesteht er. Der Westen Deutschlands hieße bei ihr ‘westdeutschebundesrepublik’, sie geruhe unter DDR-Fahne, Roter Fahne und einem Porträt von Walter Ulbricht zu denken.

Ja, sie sind schon ein echtes Traumpaar, die Salonkommunistin Sahra Wagenkecht und ihr Gatte Ralph Thomas Niemeyer, der in den neunziger Jahren wegen 46-fachen Kapitalanlagebetrugs zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilte wurde, dafür zusätzlich ein Berufsverbot hinnehmen musste und sich vielleicht auch deshalb später erfolglos als Verkäufer gefälschter Gemälde im Wert von 71 Millionen Mark versuchte.

Gut, was Niemeyer in seinem Blog über Wagenknecht schreibt, veröffentlicht er zwar in der Rubrik Satiren, aber wer die politischen Ansichten seiner Frau kennt, der vermutet wahrscheinlich nicht ganz zu Unrecht, dass Niemeyer kaum übertreibt.

Amüsant ist seine durchaus nicht unoriginelle Version von Szenen einer Ehe auf jeden Fall. Irgendwie.

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Der Treueste der Treuen

Die FDP verliert in aktuellen Umfragen im Vergleich zur Bundestagswahl bis zu 5,6 Prozentpunkte – und WELT-Redakteur Thomas Schmid weiß, wer daran schuld ist:

Schlägt man sich in rechten Milieus auf die Schenkel, dann geht es gerne gegen Ausländer und Minderheiten. Schlägt man sich in linken Milieus auf die Schenkel, dann geht es bevorzugt gegen die FDP.


Merke: Ausländerhass und Islamophobie sind dasselbe wie Kritik an den Liberalen. Auf so einen – mit Verlaub – hirnverbrannten Unfug muss man erst einmal kommen. Dass die aktuelle Schwäche der FDP viel damit zu tun hat, dass größere Teile des Wahlvolks zurecht einen Zusammenhang zwischen der Millionenspende eines Hotelkonzerns vor und der Absenkung des Mehrwertsteuersatzes für Beherbergungsbetriebe nach der Wahl vermuten, erwähnt Schmid nicht mit einem einzigen Wort.

Schmids Artikel trägt wider besseren Wissens die Überschrift Die Liberalen haben keine Klientel-Macke – was zwangsläufig die Frage aufkommen lässt, ob Thomas Schmid vielleicht selbst eine Macke hat – und zwar eine ziemlich ausgeprägte.

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Der Schnee trägt Kopftuch


PI-Fakeshot

Text:

« Haiti: Ahmadinedschad gibt iranische Beteiligung zu — Klima: Türken drehen die Heizung absichtlich hoch »

Schneewinter: Mohammedaner sind schuld

Es gibt eigentlich kein Problem auf der Welt, für das man Moslems nicht verantwortlich machen kann. Für PI-Leser ist es deshalb sicherlich keine Überraschung, dass der viele Schnee in den letzten Wochen auf das Konto der Rechtgläubigen geht. Nach PI-Recherchen trägt das aktuelle Schneetief den verräterischen Namen ‘Keziban’. Das ist ein weiblicher Vorname, der aus dem Persischen kommt und soviel wie – was sonst – ‘Hausfrau’ und ‘Dienerin’ bedeutet. Der Name ist auch am Bosporus logischerweise sehr beliebt, was unseren Verdacht bestätigt, dass die türkische Religionsbehörde Diyanet nicht nur Namensgeber des islamistischen Terrortiefs ist, sondern es beim Deutschen Dhimmi Wetterdienst (DWD) gezielt bestellt hat. Doch damit noch lange nicht genug: Aufmerksame PI-Spüraugen haben beobachtet, dass Imame vor allem in Nord- und Mitteldeutschland auf Minarette geklettert sind und dort absichtlich Ihre Federbetten entleert haben. Doch die unterwürfigen Qualitätsmedien wollen uns diesen Skandal wie immer natürlich vorenthalten. Wie gut, dass es PI gibt. Wir lassen uns von den dschihdadistischen Wetterbereichern nicht in die Irre führen.

» E-Mail: frau_holle@dwd.de

Kategorie: Deutschland, Islamisierung des Wetters | PI, 31. Jan 2010 | Bluthochdruckversion | Diesen Artikel-Bilzzard weiterempfehlen | Streuen

‘Keziban’ sorgt für Dauereinsatz der Polizei (SPIEGEL ONLINE, 31. Januar 2010)
Herkunft und Bedeutung des Vornamens Keziban (practicalturkish.com)

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Logische Konsequenz

Necla Kelek und Seyran Ates werden der Deutschen Islamkonferenz in Zukunft wahrscheinlich nicht mehr angehören. Das ist aus zwei Gründen nicht nur logisch, sondern auch längst überfällig.

Erstens: Weder Kelek noch Ates konnten bisher nachweisen, welchen Teil der Muslime in Deutschland sie eigentlich repräsentieren. Ihre Ansichten sind deshalb zwar nicht per se irrelevant, aber für ein Gremium, das die Muslime hierzulande vertreten soll (was aufgrund des verhältnísmäßig geringen Organsiationsgrades ohnehin schon schwierig genug ist), nicht von nennenswerter Bedeutung. Und zweitens: Kelek zum Beispiel hat die Islamkonferenz erst kürzlich für gescheitert erklärt. Was also soll sie in der Konferenz noch zu suchen haben?

Eben – gar nichts.

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Dr gloinä Öddingr

This text will be replaced

Ausschnitt: Harald Schmidt (ARD, 28. Januar 2010)

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Via sa7yr.

Verdorben

Das Tagebuch der Anne Frank wurde in 55 Sprachen übersetzt und hat weltweit mittlerweile eine Gesamtauflage von etwa 25 Millionen Exemplaren erreicht. Seit dem vergangenen Jahr steht das Buch des 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen ermordeten jüdischen Mädchens auf der UNESCO-Liste des Weltdokumentenerbes. In den Schulen und Bibliotheken des Culpeper County im US-Bundesstaat Virginia darf Das Tagebuch der Anne Frank aber trotzdem nicht mehr in seiner ursprünglichen Fassung gelesen werden. Grund:

Das Buch beinhalte Themen aus dem Sexualbereich. Darüber habe sich ein Elternteil beschwert. Den Schülern werde nun eine ‘entschärfte’ Version zur Verfügung gestellt.

[...]

Anne beschreibt in dem Tagebuch auch ihre Gefühle, welche die eines normalen pubertierenden Mädchens sind. Die Beobachtung ihres eigenen Körpers war offenbar nicht nur für den Beschwerdeführer, sondern auch für die Schulbehörde anstößig.


Und so könnte die entschärfte Version aussehen:


Fakebild. Zum Original bitte hier klicken.

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Vollpfosten!


Fakeshot: npd-nrw.de. Höhere Auflösung: Bitte hier klicken.

Text:

03.04.2010

Landtagswahl-Gewinnspiel: Kein Gewinner

Kameraden! Wir hätten euch an dieser Stelle gerne den Gewinner der Eintrittskarten für das Reichsligaspiel Schalke 88 gegen Preußen Mönchengladbach präsentiert, aber leider hat kein deutscher Volksgenosse die Gewinnspielfrage ‘In welcher Stadt steht der nordrhein-westfälische Landtag?’ richtig beantworten können. Die einzige Zuschrift mit der richtigen Lösung ‘Düsseldorf’ stammt dem Namen nach von einem Türken. Schade. Beim nächsten Mal machen wir es aber nicht mehr so schwer. Versprochen. Heil Hitler!

Mehr zum Thema:

Unterstützt ein Schalke-Sponsor wirklich die NPD?
(npd-blog.info, 27. Januar 2010)

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PI-Kronzeugen

Für Psychotisch Irrsinnig (PI) steht nicht erst seit heute fest, dass Muslime die Nazis quasi dazu überredet haben, sechs Millionen Juden zu ermorden. Dass das den historischen Fakten nicht einmal im Ansatz standhält, stört die braune Bande natürlich überhaupt nicht. Interessant ist in diesem Zusammenhang aber, wen PI als Kronzeugen für sein abartig verdrehtes Geschichtsbild aufmarschieren lässt. Zum Beispiel C.G. Jung, über den die permanent brechreizerregende Blogattrappe heute schreibt:

1939 äußerte der schweizer Psychiater C.G. Jung einen Satz, der uns heute noch aufhorchen lässt: ‘Wir wissen nicht, ob Hitler vorhat, einen neuen Islam zu gründen. Er ist bereits auf dem Weg dazu.’

Er ist wie Mohammed. Die Gefühlslage in Deutschland ist islamisch; kriegswillig und islamisch. Sie sind alle trunken von einer wilden Gottheit. Dies könnte die historische Zukunft sein.


Was PI irgendwie vergessen hat zu erwähnen, ist die Tatsache, dass Jung viele Jahre lang ein glühender Verehrer der Nazis und ihrer antisemitischen Hassideologie war. So schrieb er 1934 im Zentralblatt (Band 7) unter anderem:

Der Jude als relativer Nomade hat nie und wird vorraussichtlich auch nie eine eigene Kulturform schaffen, da alle seine Instinkte und Begabungen ein mehr oder weniger zivilisiertes Wirtsvolk zu ihrer Entfaltung vorraussetzen. Die jüdische Rasse als Ganzes besitzt darum nach meiner Erfahrung ein Unbewusstes, das sich mit dem arischen nur bedingt vergleichen läßt. [...] Das arische Unbewusste hat ein höheres Potential als das jüdische, das ist der Vorteil und der Nachteil einer dem Barbarischen noch nicht völlig entfremdeten Jugendlichkeit. Meines Erachtens ist es ein schwerer Fehler der bisherigen medizinischen Psychologie gewesen, daaa sie jüdische Kategorien, die nicht einmal für alle Juden verbindlich sind, unbesehen auf den christlichen Germanen oder Slawen verwandte.

Noch Fragen?

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