Lutz Battke ist nicht nur Bezirksschornsteinfeger mit bundesweitem Bekanntheitsgrad (siehe auch hier und hier), sondern sitzt seit drei Jahren für die NPD auch im Parlament des Burgenlandkreises und ist zudem noch Chef der NPD-Fraktion im Stadtrat von Laucha in Sachsen-Anhalt. Der Mann ist also ein bekennender Nazi – und zwar einer, der in seiner Freizeit den Fußballnachwuchs des örtlichen Sportvereins BSC 99 trainiert. Obwohl mittlerweile von verschiedenen Seiten Druck auf den Verein ausgeübt wird, haben sich die Klubverantwortlichen bisher geweigert, Battke zu entlassen und so sicherzustellen, dass der Mann seine Stellung nicht dazu missbraucht, die ihm anvertrauten Kinder und Jugendlichen politisch zu beeinflussen. Dass das gerade in diesem Verein dringend notwendig wäre, zeigt ein Vorfall, der gerade einmal drei Monate zurückliegt: Im April wurde ein in Laucha lebender 17-jähriger Israeli von einem BSC-99-Spieler als Judenschwein beschimpft und geschlagen. Dafür wurde der Täter zwar vom Spielbetrieb ausgeschlossen, und die zuständige Staatsanwaltschaft hat auch Anklage gegen ihn erhoben, aber eine Trennung von Battke hielt die Vereinsführung trotzdem für überflüssig – was natürlich jede Menge Spielraum für Spekulationen lässt, warum sich der BSC 99 Lauche partout nicht von seinem Nazi-Übungsleiter trennen will.
Völlig klar ist dagegen, warum Politisch Isoliert (PI) Partei für Battke ergreift. Das Blog ist nun einmal ein übelriechendes Sammelbecken für den braunen Bodensatz – und mit dem will es sich Blogführer Stefan Herre auf keinen Fall verderben:
Weil er für die rechtsextreme NPD im Stadtrat von Laucha (Thüringen) sitzt, soll Jugendtrainer Lutz Battke auch kein Fußballtrainer mehr sein dürfen. Zumindest wenn es nach dem Willen guter Menschen, die Gesicht zeigen, ginge.
Man würde sich ja so gerne von ihm trennen, aber verflixt noch mal, man weiß einfach nicht, wie man ihn beruflich und privat vernichten kann.
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So ein mieser Mistkerl. Macht sich einfach keines Vergehens schuldig. Klar, dass der bekämpft werden muss!
Wer jetzt immer noch Zweifel an Herres Motiven hat, dem sei gesagt, dass Herre seinen Lesern ausgerechnet die oben erwähnte antisemitische Gewalttat absichtlich verschweigt, obwohl dieses Verbrechen auch in dem von ihm ansonsten sehr ausführlich zitierten Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung thematisiert wird.
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Vielen Dank an schlammungeheuer für den sachdienlichen Hinweis.