Kann mal jemand den Meisner abschalten?
Joachim Kardinal Meisner liebt das klare Wort. Dummerweise kam dabei aber noch nie etwas Vernünftiges heraus. Neuestes Beispiel: Des Kölner Erzbischofs Gedankensondermüll zum Thema Abtreibung und Atomkraft. SPIEGEL ONLINE berichtet:
Der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner hat nun die Abtreibungspraxis in Deutschland scharf kritisiert, es handele sich um den ‘täglichen, beschwiegenen Super-GAU’. Wer um die Zukunft des Landes besorgt sei, ’sollte sich mehr um dieses Thema kümmern als um die sogenannte Energiewende’, [...].
Atomkraft stelle keine existenzbedrohende Gefahr mehr dar: ‘Wir steigen aus der Kernkraft aus, und die noch arbeitenden Meiler gehören zu den sichersten der Welt.’ Durch Schwangerschaftsabbrüche dagegen würden ‘jeden Tag mehr als zehn Klassenzimmer ausgelöscht’.
Immerhin erklären solche Äußerungen aber auch, warum soviele Katholiken aus ihrer Kirche aussteigen (im vergangenen Jahr waren es übrigens 180000 Menschen, die Meisner und Konsorten den Rücken gekehrt haben). Bei so einem Hirten braucht es nämlich keinen Teufel mehr.
Kurzer Hinweis in eigener Sache: Ich fliege morgen früh nach Amsterdam und komme erst am Montag wieder. Eine kleine Kurzurlaubspause also.




