Die angeblich (!) mehrere Zehntausend Leser umfassende politisch inkorrekte (PI) Netzgemeinde fällt in der realen Welt kaum auf. Es sind immer dieselben tumben Reisedemonstranten, die auf irgendwelchen Mini-Kundgebungen radikaler Fremdenhasser auftauchen und dort die zwei bis drei PI-Fähnchen in den massiven Gegenwind halten, der rechtsradikalen Spinnern in diesem Land nun einmal entgegen schlägt. Wenn es darum geht, Farbe zu bekennen, wird aus den großmäuligen PI-Kommentarbereicherern ganz schnell ein kleinlautes Häufchen Elend, das sich jammernd und winselnd in der virtuellen braunen Schmuddelecke verkriecht. Doch jetzt soll alles anders werden:
In dieser Situation gibt es keine Entschuldigungen mehr. Jeder hat die Pflicht, mit anzupacken. Jeder hat die Pflicht, politisch aktiv zu werden und den bunten Irrsinn zu beenden! Das Ziel heißt: 10000 PI-Leser in die Politik! Schluss mit der Fahnenflucht!
Quelle: http://www.pi-news.net/2012/01/deutschland-darf-nicht-brennen
Genau. Und kewil sollte als leuchtendes Vorbild den Anfang machen. Der hat sich aktuell zwar irgendwie nach Spanien verirrt und lässt das auch jeden wissen (siehe beispielsweise hier, http://www.pi-news.net/2012/01/maxi-playa-fuengirola, http://www.pi-news.net/2012/01/der-ku-damm-in-fuengirola, http://www.pi-news.net/2012/01/auslandische-residenten-in-der-provinz-malaga), aber wenn der PI-Redaktionscholeriker wieder zurück ist, dann werden ihm 10000 PI-Leser willig folgen. Mindestens. Daran können selbst die vielen spöttischen Kommentare zu kewils wirren Urlaubsbeichten nichts ändern, denn den chronisch undichten PI-Vielschwätzer kann das in seinem zwanghaften Mitteilungsbedürfnis natürlich nicht bremsen:
Ich schreibe immer, was ich will, schon gemerkt? Oder hat einer der Meckerfritzen was bezahlt und irgendwelche Rechte?
Quelle: http://www.pi-news.net/2012/01/auslandische-residenten-in-der-provinz-malaga
Hm. Was kewil wohl dafür bezahlen muss, dass Blogführer Stefan Herre ihm die Schreibberechtigung nicht auf der Selle entzieht? Aber zurück zum flammenden PI-Revolutionsaufruf:
In der jetzigen Lage bedeutet politisches Engagement: die eigenen Reihen stärken oder die Reihen des Gegners unterwandern! Wer in seiner Stadt keinen Ortsverband der Freiheit, der Pro-Bewegung, von BIW oder einer anderen konservativen Partei findet oder einen solchen nicht nutzen möchte, dem stehen genügend politische Strukturen bei irgendeiner der bunten Parteien zur Auswahl: der lokalen CDU, der FDP, warum nicht bei SPD und Grünen vorbeischauen und als U-Boot mitschwimmen, Zweifel säen, nach heimlichen Alliierten spähen, die Rädelsführer ausbremsen?
Und:
Es gilt also: Einmal im Monat und zwar jeden, jeden einzelnen Monat aktiv mit dem Feuerlöscher auf Posten stehen, aktiv für die politische Sache dasein, aktiv die Strukturen des politischen Freundes stärken oder die Strukturen des politischen Gegners schwächen. Es ist immer noch ein größerer Beitrag, den politischen Freund durch Anwesenheit zu unterstützen oder den Gegner durch ein einziges kritisches Wort zu verunsichern, als immer nur zu Hause vor dem PC zu hocken, ohne Netzwerk, ohne Kontakte, ohne jegliche Verbindung zur realen politischen Welt.
Da könnte man ja fast schon Mitleid bekommen. Aber nur fast.
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