Monatsarchiv für Januar 2012

 
 

Parteigift Stürzenberger

Frage: Was ist das? Antwort: Der zurückgetretene Landesvorstand Baden-Württemberg des munter vor sich hinsiechenden Parteikadavers Die Freiheit. Zitat:

Der Landesvorstand Baden Württemberg tritt zum 28.01.2011 komplett zurück und aus der Partei ‘Die Freiheit’ aus.

[...]

Sollten Sie zukünftig mit uns in Kontakt treten wollen, dann besuchen Sie uns unter:

http://initiativefreiebuerger.wordpress.com/

Mit besten Grüßen

Andreas Haller – Landesvorsitzender
Der Vorstand Landesverband Baden-Württemberg
DIE FREIHEIT

http://quotenqueen.wordpress.com/2012/01/30/freiheit-auch-landesvorstand-bawu-tritt-aus

Grund:

Der Landesvorstand nahm schon frühzeitig öffentlich Abstand von den Inhalten des Thesenpapiers Stürzenberger. Daran hat sich nichts geändert. Diese sind unserer Auffassung teilweise geeignet als verfassungswidrig eingestuft zu werden. In Gänze dienlich, um auch uns in einer nicht gewollten politischen Wahrnehmung erscheinen zu lassen. Wir waren, sind und werden auch zukünftig für derartige Publikationen in Wort, Schrift und Bild nicht zur Verfügung stehen. Im Gegenteil. Es macht für uns keinen Unterschied wer ein solches Verhalten zu erkennen gibt.

Noch eine schallende Ohrfeige für den politisch inkorrekten (PI) Deportationsbeauftragten Michael Stürzenberger. Der Mann ist eindeutig masochistisch veranlagt.

Kommentieren

Vielen Dank an schlammungeheuer für den Hinweis.

PI geht in die Durchhalteparolen-Offensive

Die angeblich (!) mehrere Zehntausend Leser umfassende politisch inkorrekte (PI) Netzgemeinde fällt in der realen Welt kaum auf. Es sind immer dieselben tumben Reisedemonstranten, die auf irgendwelchen Mini-Kundgebungen radikaler Fremdenhasser auftauchen und dort die zwei bis drei PI-Fähnchen in den massiven Gegenwind halten, der rechtsradikalen Spinnern in diesem Land nun einmal entgegen schlägt. Wenn es darum geht, Farbe zu bekennen, wird aus den großmäuligen PI-Kommentarbereicherern ganz schnell ein kleinlautes Häufchen Elend, das sich jammernd und winselnd in der virtuellen braunen Schmuddelecke verkriecht. Doch jetzt soll alles anders werden:

In dieser Situation gibt es keine Entschuldigungen mehr. Jeder hat die Pflicht, mit anzupacken. Jeder hat die Pflicht, politisch aktiv zu werden und den bunten Irrsinn zu beenden! Das Ziel heißt: 10000 PI-Leser in die Politik! Schluss mit der Fahnenflucht!

Quelle: http://www.pi-news.net/2012/01/deutschland-darf-nicht-brennen

Genau. Und kewil sollte als leuchtendes Vorbild den Anfang machen. Der hat sich aktuell zwar irgendwie nach Spanien verirrt und lässt das auch jeden wissen (siehe beispielsweise hier, http://www.pi-news.net/2012/01/maxi-playa-fuengirola, http://www.pi-news.net/2012/01/der-ku-damm-in-fuengirola, http://www.pi-news.net/2012/01/auslandische-residenten-in-der-provinz-malaga), aber wenn der PI-Redaktionscholeriker wieder zurück ist, dann werden ihm 10000 PI-Leser willig folgen. Mindestens. Daran können selbst die vielen spöttischen Kommentare zu kewils wirren Urlaubsbeichten nichts ändern, denn den chronisch undichten PI-Vielschwätzer kann das in seinem zwanghaften Mitteilungsbedürfnis natürlich nicht bremsen:

Ich schreibe immer, was ich will, schon gemerkt? Oder hat einer der Meckerfritzen was bezahlt und irgendwelche Rechte?

Quelle: http://www.pi-news.net/2012/01/auslandische-residenten-in-der-provinz-malaga

Hm. Was kewil wohl dafür bezahlen muss, dass Blogführer Stefan Herre ihm die Schreibberechtigung nicht auf der Selle entzieht? Aber zurück zum flammenden PI-Revolutionsaufruf:

In der jetzigen Lage bedeutet politisches Engagement: die eigenen Reihen stärken oder die Reihen des Gegners unterwandern! Wer in seiner Stadt keinen Ortsverband der Freiheit, der Pro-Bewegung, von BIW oder einer anderen konservativen Partei findet oder einen solchen nicht nutzen möchte, dem stehen genügend politische Strukturen bei irgendeiner der bunten Parteien zur Auswahl: der lokalen CDU, der FDP, warum nicht bei SPD und Grünen vorbeischauen und als U-Boot mitschwimmen, Zweifel säen, nach heimlichen Alliierten spähen, die Rädelsführer ausbremsen?

Und:

Es gilt also: Einmal im Monat und zwar jeden, jeden einzelnen Monat aktiv mit dem Feuerlöscher auf Posten stehen, aktiv für die politische Sache dasein, aktiv die Strukturen des politischen Freundes stärken oder die Strukturen des politischen Gegners schwächen. Es ist immer noch ein größerer Beitrag, den politischen Freund durch Anwesenheit zu unterstützen oder den Gegner durch ein einziges kritisches Wort zu verunsichern, als immer nur zu Hause vor dem PC zu hocken, ohne Netzwerk, ohne Kontakte, ohne jegliche Verbindung zur realen politischen Welt.

Da könnte man ja fast schon Mitleid bekommen. Aber nur fast.

Kommentieren

Huuuuusch huuuuusch!

Ein Deutscher und ein Österreicher wollen im Wald Schnecken sammeln. Nach einer Stunde hat der Deutsche einen ganzen Korb voll mit Schnecken, der Österreicher kommt dagegen mit einem leeren Korb an. Der Deutsche fragt: Was war denn los? Gab es bei Dir keine Schnecken? Der Österreicher antwortet: Doooooch, schooooo, immer wenn i a Schneckerl gsehn hob, hob i mi buckt – und huuuuusch huuuuusch, weg worns!

An diesen zugegebenermaßen etwas platten Witz fühlte ich mich gestern Abend bei Günter Jauch erinnert, als Peter Frisch, ehemaliger Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz, zu erklären versuchte, wie dem NSU-Terroristen Uwe B. die Flucht gelang (hier ab 0:52:42, Hervorhebung von mir):

[...], es wurde etwas gefunden und danach wurde ein Haftbefehl erlassen, aber als etwas gefunden wurde, in der Zeit, da war der Uwe B. mit dabei, der hat uns sogar gezeigt, wo die Garage stattfindet, [unverständliches Gebrabbel], und dann suchten sie, in dem Gewühl das da war, und da setzte er sich ins Auto und fuhr weg.

Und huuuuusch huuuuusch, weg war er, der Uwe B.!

Kommentieren

Werter Herr P.

Vielen Dank für Ihre E-Mail, in der Sie sich über diesen POLITBLOGGER-Artikel beschweren. Zitat:

Nun möchte ich Ihnen auf diesem Wege einmal ganz kurz meinen persönlichen Unmut über derlei Berichterstattung darstellen.

Als Sohn einer alten Jägerfamilie kam ich schon als Kind mit Waffen in Kontakt. Ich lernte respekt vor Mensch und Tier und den verantwortungsvollen Umgang mit Waffen. Später wurde ich Sportschütze, Soldat und dann selbst Jäger. Mein Sohn, der bereits als Kind mit Waffen in Kontakt kam, lernte Respekt vor Mensch und Tier und den verantwortungsvollen Umgang mit Waffen. Später wurde er dann Sportschütze, Soldat und studiert jetzt – so wie ich das früher auch tat – und mein Vater – und mein Großvater.

Wir stehen alle auf dem Boden des Grundgesetzes und geben unser Bestes. Wir sind Steuerzahler und unbescholtene Bürger. Ja! Wir sind Waffenbesitzer und wir benutzen diese Waffen für den Schießsport und die Jagd. Müssen wir uns deshalb als ‘Waffenfanatiker’ bezeichnen lassen?


Um Ihre Frage zu beantworten: Ja, Sie müssen. Genauso müssen Sie hinnehmen, dass ich in der der sinnbefreiten Jagd auf Lebewesen kein Zeichen des respektvollen Umgangs mit Tieren sehe – eine Ansicht, die ich keineswegs exklusiv für mich in Anspruch nehme.

Weshalb werden wir stigmatisiert? Warum erfolgt eine Hetze auf uns? Weil offenbar geistig verwirrte Einzeltäter höchst bedauerliche Massenmorde in Schulen begingen und dabei Menschneleben auslöschten? Was hat das bitteschön mit Hunderttausenden legaler Waffenbesitzer zu tun?

Die Waffenlobby – auch der von mir scharf kritisierte Verein prolegal – will die äußerst mühsam erreichten Fortschritte im Waffenrecht wieder rückgängig machen. Man sieht sich zudem ausschließlich als Opfer (!) einer Kampagne. Ein Problembewusstsein fehlt also völlig. Wie können Sie da eigentlich erwarten, mit Samthandschuhen angefasst zu werden?

Bereits im Revolutionsjahr 1848 wurde als demokratisches recht der Besitz von Waffen für den Bürger gefordert [...]

Wir leben aber nicht im Deutschland des Jahres 1848. Gut so, denn ich kann auf amerikanische Verhältnisse bei uns sehr gut verzichten. Sie etwa nicht?

[...] und Gustav Heinemann sagte man erkenne eine freiheitliche demokartie an ihrem Waffengesetz.

Auch an und für sich kluge Menschen sind nicht davor gefeit, ab und zu Bockmist aus sich herausblubbern zu lassen. Wer allen Ernstes behauptet, dass man den Wert einer Demokratie an deren Waffenrecht ablesen kann, hat in dieser Hinsicht schlicht und einfach nicht mehr alle Tauben auf dem Balkon.

Das man sich nun von Seiten der Legalwaffenbesitzer einer ungerechtfertigten Kampagne ausgesetzt sieht – gerade entfacht z.B. von Frau Roth – und dass man hier etwas aufschnappte, von dem man ausging, dass es korrekt ist – und es dann auch verwendete, das mögen Sie vielleicht verstehen!

So ist das also: Wer anderer Meinung ist, den darf man nach Herzenslust mit frei erfunden Geschichten diskreditieren.

Wirklich interessant.

Kommentieren

Die Doppelmoral der Vera Lengsfeld

Als ich die CDU-Politikerin Vera Lengsfeld kürzlich mit ihren offenbar gewollten Facebook-Freundschaften zu Michael Stürzenberger (gegen den die Münchner Staatsanwaltschaft nach wie vor wegen des Verdachts der Volksverhetzung ermittelt) und Karl-Michael Merkle alias Michael Mannheimer (der in seinem Blog Gewaltaufrufe gegen Andersdenkende veröffentlicht) konfrontierte, warf sie mir stasiähnliche Gesinnungsschnüffelei vor. Während sich Lengsfeld die kritische Betrachtung ihrer zumindest virtuellen Kumpanei mit netzbekannten Rechtsextremisten und Verfassungsfeinden empört verbittet, hat die Dame selbstverständlich kein Problem mit der pauschalen Beobachtung linker Parlamentarier durch den Verfassungsschutz:

Aufgrund verfassungsfeindlicher Tendenzen sei es legitim, die Linke zu beobachten, so Lengsfeld.


Vera Lengsfeld ist heute Abend um 21.45 Uhr zu Gast in Günter Jauchs ARD-Polittalk. Thema der Sendung: Links vor rechts – Jagt der Verfassungsschutz die Falschen?

Kommentieren

Wirre PI-Beiträge, von denen selbst PI nicht weiß, was sie sollen (1)

Quelle: http://www.pi-news.net/2012/01/ein-haus-im-hafen-von-motril

Vielleicht sollte Blogführer Stefan Herre den politisch inkorrekten (PI) Autorenzugang von kewil doch wieder sperren. Immerhin würde dadurch der kumulierte IQ der Rest-Redaktion einen zweistelligen Wert erreichen. Wenn auch nur knapp.

POLITBLOGGER INVESTIGATIV wurde übrigens dieses Foto

zugespielt, das unbestätigten Gerüchten zufolge das einzige Fenster zeigt, aus dem kewil gelegentlich die Welt um ihn herum beobachten darf. Aber nur unter fachärztlicher Aufsicht.

Kommentieren

Kein Fall für PI

Er verbot ihr, an Sonntagen zu kochen. Ihre und die Haare der beiden Töchter durften nicht kurz sein. Sie durfte auch nicht arbeiten oder mit dem Auto fahren. Als sie sich vor drei Jahren endlich von ihm trennte, entführte er die vier gemeinsamen Kinder, erst nach Ägypten, dann in den Sudan. Nach 136 Tagen wurde er gefasst. Die Kinder leben wieder bei ihr. Und er muss sich jetzt vor Gericht verantworten. Reue zeigt er dabei nicht. Er beschimpft sie als Ehebrecherin, die in der Hölle landen werde.

Und nun die Preisfrage: Warum zum Teufel stürzen sich die politisch inkorrekten (PI), hm, Frauenrechtler, diese selbstverständlich nur von unermüdlichem Streben nach Gerechtigkeit beflissenen tugendhaften Wächter von Moral, Sitte und Anstand, nicht auf diesen für sie wie gemachten Fall? Die Antwort liegt auf der Hand:

Er gehört einfach der falschen Religion an. Eingeborener Deutscher ist er zu allem Unglück auch noch. Wie fatal. Für PI.

Kommentieren

Vielen Dank an MIG36 für den Hinweis.

Gute Idee!

Experten empfehlen der insolventen Drogeriedealerkette Schlecker einen neuen Namen.

Ein ganz ausgezeichneter Vorschlag, wie ich finde, zu dem ich selbstverständlich einen kostenlosen Beitrag leisten möchte:

Kommentieren

Waffenlobby muss Jagd auf Claudia Roth abblasen

Was wäre das für ein Fest für die Waffenfanatiker im Land geworden: Ausgerechnet die grüne Bundesvorsitzende Claudia Roth, so behaupteten die Waffenlobbyisten von prolegal, sollte bei einer Polizeikontrolle im Jahr 2010 eine Walther PPK samt Waffenbesitzkarte mit sich geführt haben. Irgendwer hatte dieses absurde Gerücht gestreut – natürlich ohne jeden Beweis für dessen Richtigkeit. Also half prolegal etwas nach und setzte 2500 Euro Belohnung für Hinweise aus, die die frei erfundene Geschichte bestätigen. Dumm nur, dass Roth Wind von der Sache bekam und den Verein zwang, die Meldung von der Website der Waffenfanatiker zu entfernen. Dabei hat Roth tatsächlich eine wahnsinnig gefährliche Waffe in ihrer Handtasche, berichtet SPIEGEL ONLINE nun:

[...], nämlich das Parfum ‘Opium’. Mittlerweile habe sie ‘etwas abgerüstet’ auf den Duft ‘Terre d’Hermès’.


Halali!

Kommentieren

Mit dem Zweiten rebelliert es sich schlechter



Nicht ganz so offen, in der Sache aber nicht weniger unmissverständlich hat sich nun auch beim ZDF auf dem Mainzer Lerchenberg eine junge senderinterne Opposition zu Wort gemeldet. Zitat:

Die Verhältnisse, die beim ORF den Protest auslösten, lassen sich ‘eins zu eins’ auf das ZDF übertragen. Auch hier gibt es politische Einflussnahme und eine übergroße Nähe mancher Journalisten zur Politik (allein zwei ZDFler wurden als Kandidaten für Sprecher-Posten in der Bundesregierung genannt – einer ist es ja dann geworden).

Auch der Wechsel eines ehemaligen Staatskanzlei-Chefs auf einen Direktorenposten sowie die Spekulationen um einen erneuten Wechsel eines noch amtierenden Staatskanzlei-Chefs auf eine Verwaltungs-Position bleiben unkommentiert. Dies alles hat, wenn überhaupt, nur leisen Protest ausgelöst.

Wir paar jungen Nachwuchs-ZDFler müssen leider anonym bleiben, um unsere (meist befristeten/wackligen) Verträge nicht zu gefährden. WIR möchten auch noch in ein paar Jahren in einem (nahezu) unabhängigen ZDF arbeiten. Wobei WIR niemals mehr so hohe Pensionsansprüche werden verjubeln können, wie es den Hierarchen, die ein Filz-System im Haus aufgebaut haben, möglich ist.

Mit freundlichen Grüßen

Das ‘Freiheit-für-das-Zweite’-Team

Kommentieren