Archiv der Kategorie ‘Christlicher Fundamentalismus‘

 
 

Kein Fall für PI

Er verbot ihr, an Sonntagen zu kochen. Ihre und die Haare der beiden Töchter durften nicht kurz sein. Sie durfte auch nicht arbeiten oder mit dem Auto fahren. Als sie sich vor drei Jahren endlich von ihm trennte, entführte er die vier gemeinsamen Kinder, erst nach Ägypten, dann in den Sudan. Nach 136 Tagen wurde er gefasst. Die Kinder leben wieder bei ihr. Und er muss sich jetzt vor Gericht verantworten. Reue zeigt er dabei nicht. Er beschimpft sie als Ehebrecherin, die in der Hölle landen werde.

Und nun die Preisfrage: Warum zum Teufel stürzen sich die politisch inkorrekten (PI), hm, Frauenrechtler, diese selbstverständlich nur von unermüdlichem Streben nach Gerechtigkeit beflissenen tugendhaften Wächter von Moral, Sitte und Anstand, nicht auf diesen für sie wie gemachten Fall? Die Antwort liegt auf der Hand:

Er gehört einfach der falschen Religion an. Eingeborener Deutscher ist er zu allem Unglück auch noch. Wie fatal. Für PI.

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Vielen Dank an MIG36 für den Hinweis.

Ex-PI-Chefin Christine Dietrich: Lauwarm abgewatscht

Im September 2011 eröffnete der Synodalrat der Reformierten Kirche Bern-Jura-Solothurn ein förmliches Untersuchungsverfahren gegen die Schweizer Pfarrerin und ehemalige Strohfrau des politisch inkorrekten (PI) Hass- und Hetzblogs, Christine Dietrich. Inzwischen ist das Verfahren abgeschlossen. In einer Pressemitteilung wird die Öffentlichkeit nun über das Ergebnis der Untersuchung informiert:

Die Untersuchung über das Verhalten der Siseler Pfarrerin Christine Dietrich ist abgeschlossen und der Synodalrat der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn hat gestützt darauf seinen Entscheid gefällt. Demnach können der Pfarrerin keine eigenen hetzerischen Äusserungen gegen den Islam oder gar Hasspredigten vorgeworfen werden. [...] Der Synodalrat hält fest, dass die Untersuchung keinen Beweis für islamophobe Äusserungen oder Schriften von Frau Dietrich ergab, auch sind keine ‘Hasspredigten’ bekannt geworden. Die ihr angelasteten hetzerischen Ausdrücke stammen nicht von ihr.


Ach nein? Wirklich gründlich wurde da aber nicht hingeschaut. In diesem Video (ab 3:00) zum Beispiel sagte Dietrich bereits im August 2009 wörtlich unter anderem:

Islam opresses women, abuses children for hatred education, kills homosexuals and is persecuting Jews.

Der Islam unterdrückt Frauen, missbraucht Kinder durch Erziehung zum Hass, ermordet Homosexuelle und verfolgt Juden.

Wohlgemerkt: Dietrich sprach hier nicht etwa von radikalen islamistischen Fundamentalisten, sondern von dem Islam. Nicht weniger pauschal hetzend hatte sich Dietrich im Dezember 2007 über die Palästinenser geäußert:

Auf der anderen Seite, in der anderen Welt wurden wir vom Paten von Bethlehem in Empfang genommen. Bethlehem ist – man kann es nicht anders sagen – hochgradig maffiös. Korruption ist alles! Die Christen will man in Bethlehem nicht haben, höchstens wenn sie als Touristen in die Geburtskirche(n) kommen – wo die Geburtstätte Jesu und sogar die Krippe den Neugierigen präsentiert wird – und wenn man den Leuten geschnitzte Rosenholzsachen andrehen kann. Angeblich werden mit dem Erlös die palästinensischen Familien unterstützt: Wenn man aber sieht, in welch desolatem Zustand sich in der Westbank alles befindet, wird das zahlreich eingenommene Geld wohl doch nicht in Schulen und Krankenhäuser investiert sondern in andere weit weniger friedliche ‘Dinge’ …

Auffallend ist die riesige Anzahl arbeitsloser junger Männer ohne Perspektive, die aggressive Stimmung – keine Frauen auf der Straße – Polizisten mit einträglichen ‘Geschäftsbeziehungen’. Nach dem Zwangsbesuch im Touristenladen, bei dem ich mich, um die Korruption nicht auch noch weiter anzukurbeln, strikt weigere, etwas einzukaufen, [...].

Quelle: http://www.pi-news.net/2007/10/israel-ist-nicht-palaestina

Merke: Bei den Palästinensern handelt es sich ausnahmslos um arbeitsscheues, hochgradig korruptes und potentiell gefährliches Gewalttätergesindel. Genau das war die Botschaft, die Dietrich damals vermitteln wollte.

Aber ihre Kirche will davon trotzdem immer noch nichts wissen. Scheuklappenmentalität. Was nicht sein darf, kann einfach nicht sein. Man wusste wohl einen Grund (er)finden, um Dietrich weiterbeschäftigen zu können, denn in einem anderen Punkt fällt der Bericht ein vernichtendes Urteil über sie:

Als unvereinbar mit der Stellung als bernische Pfarrerin wird ihre leitende Tätigkeit beim Internetblog ‘Politically Incorrect’ bewertet, weil dieser zumindest in Teilen eine Islamhetze betreibt. Obwohl Frau Dietrich im Spätsommer 2011 ausgeschieden ist, erteilt ihr der Synodalrat diesbezüglich die klare Weisung, sich von derartigen kompromittierenden Tätigkeiten fernzuhalten. [...] Auf Grund des Untersuchungsberichts steht fest, dass Frau Dietrich beim islamfeindlichen Blog ‘Politically Incorrect’ eine mitbestimmend-verantwortliche Funktion wahrgenommen hat, wenngleich Hauptverantwortlicher offenbar Stefan Herre war. Weil auf diesem Blog herabwürdigende und hetzerische Artikel publiziert wurden, ist eine solche Beteiligung in leitender Stellung nicht mit der Stellung als Pfarrerin im bernischen Kirchendienst zu vereinbaren. Der Synodalrat sieht darin einen Verstoss gegen die Kirchenordnung und die Dienstanweisung für Pfarrpersonen. Er erteilt Frau Dietrich deshalb formell verschiedene Weisungen, namentlich sich von solchen Blogs fernzuhalten. Frau Dietrich hat zugesichert, sich an die Weisungen zu halten, sie anerkennt auch ausdrücklich die Bestimmungen der Kirchenordnung und der Dienstanweisung für Pfarrpersonen.

Kirchlicher Berichterstatter war übrigens der Berner Rechtsanwalt und frühere Regierungsstatthalter Andreas Hubacher. Der Mann gehört der fremdenfeindlichen Schweizer Volkspartei (SVP) an. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt?

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Vielen Dank an Mungo für den Hinweis.

Wie aus Sarwat A. Sabatina James wurde

Sabatina James befindet sich auf einer Mission. Und wie jede wahnhaft sendungsbewusste religiöse Fanatikerin hat natürlich auch Frau James ein Einfachstweltbild parat, das sie den Menschen – auch in des Wortes engerer Bedeutung – verkaufen will: Islam? Mächtig böse! Christentum? Hosianna! Höchste Zeit also, Frau James einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

1982 im pakistanischen Dhedar geboren, siedelt Sarwat A. – wie Sabatina James eigentlich heißt – mit ihrer Familie im Alter von 10 Jahren nach Linz über. Sie lebt sich schnell im fremden Land ein, obwohl die Eltern Österreich nur als vorübergehende Heimat betrachten. Es kommt zu Konflikten, die darin gipfeln, dass Sabatina in Lahore mit ihrem Cousin zwangsverheiratet werden soll. James weigert sich jedoch und wird von ihrer Familie in Pakistan zurückgelassen. Sie muss eine Koranschule besuchen, will aber nur eins: nach Österreich zurückkehren. Zum Schein willigt sie in die Heirat ein und darf schließlich ausreisen. Zurück in Linz, kommt es zum endgültigen Bruch mit der Familie. Sabatina konvertiert zum Christentum. Der Vater droht Sabatina mit dem Tod. Sie taucht unter.

Soweit in groben Zügen die Version ihrer Lebensgeschichte, wie sie von Sabatina James selbst erzählt wird. Ob sie die Wahrheit sagt, weiß keiner. Nachgehakt hat in letzter Zeit auf jeden Fall niemand mehr. Aber vor neun Jahren. Damals recherchierte das österreichische Nachrichtenmagazin News – und stieß dabei auf einige Ungereimtheiten, die so gar nicht zu Sabatinas herzzerreißender Story passen wollten. Da wurde zum Beispiel der ehemalige Ghostwriter ihres ersten Buches (Vom Islam zum Christentum – ein Todesurteil) mit den Worten zitiert:

‘Die Geschichte ist total geschönt – Sabatina gefiel sich als Nacktmodell und hat keinen einzigen Tag als U-Boot leben müssen. Ihr ‘Exil’ war eine 140-Quadratmeter-Wohnung ihres Verlegers in Wien-Favoriten.’

Sabatinas Nacktfotos – angeblich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt und eigenen Angaben zufolge nur gemacht, um ihre Chancen als Model auszuloten – hatte News damals ebenfalls veröffentlicht. Sabatina setzte sich erfolgreich gegen die Publikation der Bilder zur Wehr, konnte gegen die Enthüllungen in der Sache aber nichts ausrichten. Und diese Enthüllungen hatten es wirklich in in sich: James wurde vorgeworfen, am 7. August 2002 in Kairo gegen Bares einen ägyptischen Moslem geheiratet zu haben, damit der in Österreich eine Aufenthaltsbewilligung erhält. Auf die Frage nach ihrer Religion soll Sabatina Islam angegeben haben, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt bereits Christin gewesen sein will.

Trotzdem spielt das Model Gottes – wie SPIEGEL-Autor Matthias Matussek sie erst kürzlich nannte – die Rolle der verfolgten Unschuld vom Lande seit fast einem Jahrzehnt höchst erfolgreich. Islambashing ist halt ein ziemlich lukratives Geschäft. Ganz nach dem schlechten Vorbild anderer selbsternannter Frauenrechtlerinnen wie etwa Necla Kelek oder Ayaan Hirsi Ali will sich möglicherweise auch Sabatina James nur ein möglichst großes Stück vom islamophoben Kuchen sichern.

Niemand fragt nach, ob das, was sie über sich erzählt, überhaupt stimmen kann, denn Sabatina James ist ja Opfer. Und Opfer lügen schließlich nicht. Oder etwa doch?

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Matussek, Stürzenberger, Mannheimer: Extremisten unter sich

Matthias Matussek, SPIEGEL-Autor und Papst-Groupie, fiel in der jüngeren Vergangenheit gleich zweimal durch seine unmittelbare Nähe zum rechtsradikalen Hass- und Hetzblog Politically Incorrect (PI) unangenehm auf: Erst verlinkte er PI auf seiner Website,



dann tauchte er auf den Facebook-Freundeslisten von Michael Stürzenberger und Karl-Michael Merkle alias Michael Mannheimer auf. Gegen den einen ermittelt die Münchner Staatsanwaltschaft derzeit wegen Volksverhetzung, der andere hat wiederholt Gewaltaufrufe gegen Andersdenkende veröffentlicht und gilt als Initiator des Blogwartportals Nürnberg 2.0. Das sind die rechtsextremistischen Kreise, in denen sich der Mann offenbar aus Überzeugung bewegt. Matusseks pseudochristlicher Sendungswahn, der sich in erster Linie gegen Muslime richtet, aber auch vor den Kritikern seiner fanatischen katholibanistischen Weltsicht nicht Halt macht, ist unmissverständlicher Ausdruck einer antidemokratischen Geisteshaltung, in der es keinen Platz für Weltoffenheit, Toleranz und Freiheit gibt. Insofern ist es natürlich alles andere als eine Überraschung, dass Matussek am vergangenen Mittwoch an der Universität des Bistums Eichstätt – in dem auch Merkle-Mannheimer schon hasspredigen durfte – einen Vortag hielt, in dem er in übelster PI-Manier Stimmung gegen den Islam machte. Zitat:

Die ‘Hetzpredigten’ des Islam seien keine leere Drohkulisse. ‘Der Islam ist eine Bedrohung. Nicht umsonst gibt es stundenlange Kontrollen an Flughäfen.’

Aussagen wie diese sind von jener ergreifenden Schlicht- und Dummheit, die ignorante Glaubenskrieger vom Schlage eines Matthias Matussek durchaus zutreffend charakterisieren. Bei seinem politisch inkorrekten Facebook-Kumpel Michael Stürzenberger lösen solche Statements natürlich einen wahren Begeisterungstsunami aus (siehe hier: http://www.pi-news.net/2012/01/matussek-der-islam-ist-eine-bedrohung). Kein Zweifel: Da haben sich zwei Extremisten gesucht und gefunden.

Dass sich Matussek nie ohne wenn und aber von PI distanziert hat, ist da nur noch das Tüpfelchen auf dem i.

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Katholischer Bischof erlaubt Vergewaltigung von Frauen

Javier Martinéz, Erzbischof im spanischen Granada, hat Männern einen Freibrief zur Vergewaltigung von Frauen ausgestellt. In seiner Weihnachtspredigt sagte der 64-jährige Geistliche unter anderem, dass

[...], eine Frau, die abtreibt, einem Mann ohne Einschränkungen die absolute Lizenz zum Missbrauch ihres Körpers gibt, denn sie hat Schuld auf sich geladen, als ob sie ein Recht dazu habe.


Die Verbrechen von Hitler und Stalin hält Herr Martinéz übrigens für

weniger abscheulich als Abtreibung.

Noch Fragen?

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Nuts

Karl-Michael Merkle alias Ganz-rechts-außen-Blogger Michael Mannheimer ist nuts – durchgedreht, irre und zweifellos völlig verrückt. Und das ist keine subjektive Meinung, sondern objektive Wahrnehmung, wie das neueste Merkle-Mannheimer-Pamphlet unwiderlegbar beweist:

Die Islamisierung ist ein Genozid am deutschen Volk im Sinne der ‘Resolution 260′ der UN

[...]

Absicht und Ausführung sind – was die massive Islamisierung Deutschlands und Europas anbetrifft – bereits seit Jahrzehnten gegeben. Die demografischen Beweise sind erdrückend, ebenso die Absichtserklärungen von Politikern, Kirchenführern, Industriellen, Medien und sonstigen Sprechern desjenigen Spektrums, das ich als das politische Establishment bezeichne.

Daher ist jetzt schon klar, dass alle Personen, Institutionen und politischen Parteien, die die Islamisierung initiiert haben und weiterhin vorantreiben, um einen weiteren und wesentlichen Punkt, nämlich den Punkt der ‘Begünstigung bzw. aktive Teilnahme an einem Genozid’ anzuklagen und dementsprechend zu verurteilen sind. Dies dürfte sich bald in den Anklagen von Nürnberg 2.0 niederschlagen. Anzuklagen wären fernerhin alle juristischen Bundesbehörden, die diese Anklage nicht selbst vornehmen oder gar verhindern – darunter auch der Bundesstaatsanwalt. Denn diesem obliegt es in erster Linie, eine solche Anklage zu formulieren und gegen die Beteiligten mit allen juristischen Mitteln vorzugehen. Tut er es nicht, macht er sich selbst der Beihilfe zum Völkermord und der Untätigkeit im Amt schuldig. Jeder Verweis auf einen angeblichen ‘Befehlsnotstand’ ist Null und Nichtig.

[...]

Mit ihrer systematischen und massiven Bervölkerungsersetzung erfüllt das politische Estabishment nicht nur den Straftatbestand des Genozids am eigenen Volk (s.o). Es verstößt nicht nur gegen klare Beschlüsse des deutschen Verfassungsgerichts. Es erfüllt damit ob mit oder ohne Absicht den Nero-Befehl Hitlers auf seine Weise: Was Hitlers Antwort auf das ‘Versagen der germanischen Rasse’, des deutschen Volkes war, nämlich die Zerstörung der infrastrukturellen Lebensgrundlagen des deutschen Volks, ist nahezu inhaltsgleich mit der gegenwärtigen Politik der Linken auf ihre eigene Unfähigkeit, mittels demokratischer Wahlen und/oder politischer Überzeugungsarbeit ihre abstrusen internationalistischen Pläne den Deutschen schmackhaft zu machen. So lautet die politische Geheim-Agenda der Linken: Wenn das Volk uns nicht zu Willen ist, dann tauschen wir es aus! Also verdünnt man die biodeutsche Bevölkerung und ersetzt sie gegen eine Steinzeitkultur in der (fatalen) Annahme, dass sie ihren Weg zum Internationalismus auf diese Weise beschreiten könne.

Quelle: http://michael-mannheimer.info/2011/12/25/die-islamisierung-ist-ein-genozid-am-deutschen-volk-im-sinne-der-resolution-260-der-un

Und selbstverständlich verzichtet Merkle-Mannheimer auch dieses Mal nicht auf den obligatorischen Gewaltaufruf:

Die politische Klasse in Deutschland – die dies alles verursacht hat – soll wissen: sie haben noch die Wahl, sich auf die Seite ihrer Völker zu schlagen. Oder aber Europa wird einem Zeitalter von furchtbaren Bürgerkriegen zusteuern – mit vermutlich Millionen an Todesopfern.

Das Ziel muss sein, die politische Klasse vor Gericht zur Verantwortung zu ziehen, und/oder aus dem Land zu jagen. Das Ziel muss ebenfalls die vollständige Repratiierung der Muslime in die Länder sein, aus denen sie zu uns gekommen sind. Es kann nicht angehen, dass sie in ihren Ländern Christen und Juden erbarmunsglos verfolgen und dezimieren, während die Täter bei uns willkommen geheißen werden und ihr schändliches Werk vor unser aller Augen in unseren Ländern fortführen dürfen.

Wenn sich die Politik und das Militär dessen nicht annimmt, wird ein gewaltiger Widerstand aus der Mitte der Bevölkerung selbst kommen: Bürgerwehren wie in Italien, England, Frankreich und anderern westlichen Ländern werden auch hier entstehen. Der Staat wird sein Gewaltmonopol verlieren. Teile der Polizei und des Militärs werden sich dem Widerstand anschließen. Es lebe Europa! Es lebe die Freiheit!

‘Si vis pacem – prepare bellum’

Da kann einfach kein Auge trocken bleiben. Vor Lachen.

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PI-Kinderpsychologe Dr. Prügelpeitsch rät

Bei Politically Incorrect (PI) hat man es keineswegs nur mit Nazis und anderen rechtsextremen Hetzern zu tun. Nein, PI ist genauso ein Sammelbecken für radikalfundamentalistische Pseudochristenspinner, für die selbst Kindesmisshandlung immer noch ein probates Erziehungsmittel ist. Wer jetzt glaubt, dass ich mir das aus den Fingern sauge, der hat den prügelgeilen Beitrag des Frankfurter Rechtsanwalts (!) Michael C. Schneider noch nicht gelesen. Zitat:

Christliche Erziehung verboten und strafbar

[...] Die jüdisch-christliche Erziehungstradition geht seit etwa dreitausend Jahren davon aus, dass es keine völlig gewaltfreie Erziehung gibt, sondern dass eine maßvolle körperliche Züchtigung legitimer Teil der Kindererziehung ist.

[...]

Die Menschen sind ex ante nicht fit für den Himmel, also muss erst Gottes Züchtigung sie dafür fit machen, etwa so, wie erst das Feuer und der Schmiedehammer Metall gebrauchsfertig bearbeiten. [...] Und Kinder und Jugendliche sind ex ante nicht fit für ein anständiges und brauchbares Leben auf Erden, also muss erst die – auch körperliche – Züchtigung durch ihre Eltern dafür fit machen. [...] Jedenfalls fällt auf, dass die christliche Tradition das Erfordernis körperlicher Züchtigung von Kindern und Jugendlichen gerade um der Liebe zu ihnen willen bis vor etwa fünfzig Jahren nie ernsthaft in Frage gestellt hat, und dass die Gesetzgebung und Rechtsprechung in Deutschland dieser Tradition bis vor elf Jahren zwar recht kritisch, aber nicht widerstrebend gefolgt ist. [...] Und dann kam das Jahr 1968, es kam die neue Pädagogik und es wurden plötzlich Erkenntnisse über das Gute und Richtige geschöpft, welche die Menschheit mindestens drei Jahrtausende lang verpasst hatte. Züchtigung: niemals. Streicheln: immer (Man denke an die Odenwaldschule und den Segen, den sie als linke Experimentieranstalt über Kinder und Jugendliche gebracht hat). [Anmerkung: Schneider hat die katholischen Einrichtungen, in denen Kinder systematisch sexuell missbraucht wurden, sicherlich nur, äh, vergessen zu erwähnen.]

Es wäre freilich wünschenswert, wenn es zu dieser Problematik auch objektive, neurologische Forschung gäbe, denn möglicherweise lassen sich bestimmte ethische Minimalanforderungen überhaupt nur im Menschen verankern, wenn sie bereits unbewusst mit einer körperlichen Schmerzempfindung assoziiert werden. [...] Sie könnte außerdem die Jahrtausende alte Weisheit der zitierten jüdischen und christlichen Schriften und die Redensart ‘man lernt nur durch Schmerz’ bestätigen und damit die mögliche Einsicht, dass eine körperliche Züchtigung in der Erziehung ein späteres (und biographisch weit schmerzhafteres Scheitern) als Erwachsener vorwegnimmt und dem Kind damit erspart, etwa indem es durch Schläge lernt, dass Diebstahl etc. nicht die angemessene Antwort auf die Problematik der ungleichen Verteilung des Eigentums ist, bevor es sich zu einem Verbrecher entwickeln kann. [...] Bei ihrem ideologischen Kampf gegen die jüdisch-christliche Tradition haben die Linken sich indes nicht von naturwissenschaftlichen oder sonst rationalen Überlegungen leiten lassen, sondern von dem Dogma der Frankfurter Schule, dass Autorität und Gewalt prima vista dem Nazismusverdacht unterliegen, und sie haben daher immer die absolut ‘gewaltfreie Erziehung’ gefordert. Als sie 1998 an die Macht kamen, haben sie (im Jahr 2000) ihre Vorstellungen in einem Gesetz umgesetzt.

[...]

Christliche Erziehung ist nicht länger erlaubt, sondern verboten.

[...]

Und wer würde schon dafür auf die Straße gehen, sein Kind züchtigen zu dürfen, und sich dann als perverses Monster in der Regenbogenpresse wiederfinden?

Quelle: http://www.pi-news.net/2011/12/christliche-erziehung-verboten-und-strafbar

Nun, ein Michael C. Schneider würde für sein eingebildetes biblisches Recht auf Kindesmisshandlung vielleicht doch auf die Straße gehen. Hoffentlich hat der Mann keine Kinder. Damit wir uns nicht missverstehen: Schneider spricht in diesem Zusammenhang ausdrücklich nicht vom harmlosen Klaps auf den Po, sondern von schmerzhaften Schlägen. Und das ist Kindesmisshandlung, die völlig zurecht unter Strafe steht. Da kann Zuchtmeister Schneider noch so sehr scheinjuristisch herumschwurbeln.

Erziehung kommt ohne Gewalt aus, wenn Mama und Papa ihren Sprösslingen ein gutes Beispiel geben. Gewaltverzicht bedeutet allerdings nicht der Verzicht auf Strafe, wenn sie einmal notwendig sein sollte. Eltern haben heutzutage weitaus mehr Möglichkeiten, kindliches Fehlverhalten nachhaltig zu korrigieren als früher. Neben den altbekannten Maßregelungen wie etwa Stubenarrest oder Fernsehverbot bewirkt in der Regel auch der zeitweilige Entzug von Handy oder Spielekonsole wahre Erziehungswunder. Es kann ziemlich einfach sein – wenn man konsequent ist.

Ach ja – ich habe während meiner durchaus stürmischen Kinder- und Jugendzeit keine nennenswerten Prügel bezogen. Trotzdem habe ich mich nicht zum Dieb, Mörder oder gar PI-Anhänger entwickelt. Und meine Eltern – beide Baujahr 1938 – waren ganz bestimmt keine 68er. Sowas aber auch.

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Vielen Dank an Oliver für den Hinweis.

Jesus versus Rick

Skandal 1: Homosexuelle dürfen in der US-Army dienen. Skandal 2: Kinder dürfen nicht mehr offen Weihnachten feiern. Skandal 3: Obama ist an allem schuld.

Wer so einen Unfug verbreitet, kann nur zur grenzdebilen religiösen Rechten in den Vereinigten Staaten gehören. In diesem Fall geht es allerdings um Rick Perry, einen der armseligen republikanischen Präsidentschaftsbewerber, der im kommenden November gegen Amtsinhaber Barack Obama antreten will:

Dieser Schuss scheint für Perry allerdings gewaltig nach hinten losgegangen zu sein. Nicht nur, dass kaum einer den absurden Spot gut findet, nein, er ist auch eine Steilvorlage für Perrys Kritiker, die ihn nach allen Regeln der viralen Marketingkunst auseinander nehmen – und das durchaus gekonnt, wie die folgende Parodie beispielhaft zeigt:

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Nächstenhass

Seinen Nächsten wie sich selbst zu lieben, ist das Kerngebot des Neuen Testaments und damit die zentrale Botschaft des Christentums. So gesehen hat das, was Linda Harvey predigt, nichts mit dem christlichen Glauben zu tun. Die pseudoreligiöse Propaganda der amerikanischen Radiomoderatorin und fanatischen Anti-Homosexuellen-Aktivistin setzt auf das genaue Gegenteil von Liebe. In ihren homophoben Hasstiraden gegen Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle schreckt die radikale Gallionsfigur der sexuellen Apartheidsorganisation Mission America vor wirklich gar nichts zurück: Homosexuelle sollen nicht an öffentlichen Schulen unterrichten dürfen, und Anwälte, die sich für die Rechte von Lesben und Schwulen einsetzen, sind quasi von teuflischen Dämonen besessen. Nun hat Harvey verlauten lassen, was sie von nicht heterosexuellen Ärzten, Schwestern und Pflegern hält. In Harveys bizarrer Parallelwelt haben die nämlich immer nur das eine im Sinn: die gnadenlose Homsexualisierung des Planeten Erde. Deshalb solle man vor allem Kinder auch nur in Notfällen von schwullesbischem Personal versorgen lassen. In allen anderen Fällen müsse diese Behandlung per schriftlicher Erklärung verweigert werden.

Nächstenhass at its worst.

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Vielen Dank an Provokateur für den Hinweis.

Falscher Adressat



Selbstverständlich werde ich da einschreiten. Aber sowas von. Schließlich habe ich den pseudochristlichen Fanatikern in einem fast identischen Fall aus Deutschland ebenfalls meine uneingeschränkte Solidarität aufgedrängt. Jawohl.

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