Archiv der Kategorie ‘Deutschland‘

 
 

Immer Ärger mit den Paukern

Renate Künast, Reinhard Bütikofer, Hans-Christian Ströbele und Katja Husen führen ein geheimes Doppelleben, wie die aktuelle Ausgabe des Hamburger Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL berichtet. Während die Damen und Herren in Deutschland ein eher politisches Dasein fristen, hat ein norwegisches Schulbuch nun die hierzulande bisher völlig unbekannten Zweitidentitäten der offenbar reichlich gespaltenen grünen Persönlichkeiten enthüllt:



Unbestätigten Gerüchten zufolge werden in der nächsten Auflage weitere prominente Politiker geoutet:

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ARD: Man muss eben Prioritäten setzen

Eigentlich hatte Sebastian Edathy (SPD), Chef des NSU-Untersuchungsausschuss im Deutschen Bundestag, am späten Donnerstagabend schon etwas vor. Eigentlich. Doch daraus wurde nichts. Wegen Rudi Assauer:

Sehr schön: War für morgen zum Thema Rechtsextremismus in die Talkshow ‘Beckmann’ der ARD eingeladen. Heute erhalte ich die Nachricht, ‘aus aktuellem Anlass’ wolle man stattdessen das Thema Alzheimer behandeln. Glaube manchmal, bei der Relevanz des Themas Rechtsextremismus haben etliche Medien bisweilen Alzheimer …

Quelle

Dass Assauers Erkrankung tatsächlich der Absagegrund war, ist auf der Beckmann-Website nachzulesen:

Das Schicksal von Ex-Schalke-Manager Rudi Assauer rückt eine Volkskrankheit ins öffentliche Bewusstsein: Rund 1,3 Millionen Deutsche leiden an Demenz, die häufigste Form ist die Alzheimer-Erkrankung.

Das muss man schon verstehen. Die Redaktion hätte sich eine Woche später wohl nicht mehr an das Thema erinnert.

Die ausgefallene Sendung soll übrigens am 15. März nachgeholt werden. Falls nicht noch ein Promi dement wird.

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Parteigift Stürzenberger

Frage: Was ist das? Antwort: Der zurückgetretene Landesvorstand Baden-Württemberg des munter vor sich hinsiechenden Parteikadavers Die Freiheit. Zitat:

Der Landesvorstand Baden Württemberg tritt zum 28.01.2011 komplett zurück und aus der Partei ‘Die Freiheit’ aus.

[...]

Sollten Sie zukünftig mit uns in Kontakt treten wollen, dann besuchen Sie uns unter:

http://initiativefreiebuerger.wordpress.com/

Mit besten Grüßen

Andreas Haller – Landesvorsitzender
Der Vorstand Landesverband Baden-Württemberg
DIE FREIHEIT

http://quotenqueen.wordpress.com/2012/01/30/freiheit-auch-landesvorstand-bawu-tritt-aus

Grund:

Der Landesvorstand nahm schon frühzeitig öffentlich Abstand von den Inhalten des Thesenpapiers Stürzenberger. Daran hat sich nichts geändert. Diese sind unserer Auffassung teilweise geeignet als verfassungswidrig eingestuft zu werden. In Gänze dienlich, um auch uns in einer nicht gewollten politischen Wahrnehmung erscheinen zu lassen. Wir waren, sind und werden auch zukünftig für derartige Publikationen in Wort, Schrift und Bild nicht zur Verfügung stehen. Im Gegenteil. Es macht für uns keinen Unterschied wer ein solches Verhalten zu erkennen gibt.

Noch eine schallende Ohrfeige für den politisch inkorrekten (PI) Deportationsbeauftragten Michael Stürzenberger. Der Mann ist eindeutig masochistisch veranlagt.

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Vielen Dank an schlammungeheuer für den Hinweis.

Huuuuusch huuuuusch!

Ein Deutscher und ein Österreicher wollen im Wald Schnecken sammeln. Nach einer Stunde hat der Deutsche einen ganzen Korb voll mit Schnecken, der Österreicher kommt dagegen mit einem leeren Korb an. Der Deutsche fragt: Was war denn los? Gab es bei Dir keine Schnecken? Der Österreicher antwortet: Doooooch, schooooo, immer wenn i a Schneckerl gsehn hob, hob i mi buckt – und huuuuusch huuuuusch, weg worns!

An diesen zugegebenermaßen etwas platten Witz fühlte ich mich gestern Abend bei Günter Jauch erinnert, als Peter Frisch, ehemaliger Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz, zu erklären versuchte, wie dem NSU-Terroristen Uwe B. die Flucht gelang (hier ab 0:52:42, Hervorhebung von mir):

[...], es wurde etwas gefunden und danach wurde ein Haftbefehl erlassen, aber als etwas gefunden wurde, in der Zeit, da war der Uwe B. mit dabei, der hat uns sogar gezeigt, wo die Garage stattfindet, [unverständliches Gebrabbel], und dann suchten sie, in dem Gewühl das da war, und da setzte er sich ins Auto und fuhr weg.

Und huuuuusch huuuuusch, weg war er, der Uwe B.!

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Mit dem Zweiten rebelliert es sich schlechter



Nicht ganz so offen, in der Sache aber nicht weniger unmissverständlich hat sich nun auch beim ZDF auf dem Mainzer Lerchenberg eine junge senderinterne Opposition zu Wort gemeldet. Zitat:

Die Verhältnisse, die beim ORF den Protest auslösten, lassen sich ‘eins zu eins’ auf das ZDF übertragen. Auch hier gibt es politische Einflussnahme und eine übergroße Nähe mancher Journalisten zur Politik (allein zwei ZDFler wurden als Kandidaten für Sprecher-Posten in der Bundesregierung genannt – einer ist es ja dann geworden).

Auch der Wechsel eines ehemaligen Staatskanzlei-Chefs auf einen Direktorenposten sowie die Spekulationen um einen erneuten Wechsel eines noch amtierenden Staatskanzlei-Chefs auf eine Verwaltungs-Position bleiben unkommentiert. Dies alles hat, wenn überhaupt, nur leisen Protest ausgelöst.

Wir paar jungen Nachwuchs-ZDFler müssen leider anonym bleiben, um unsere (meist befristeten/wackligen) Verträge nicht zu gefährden. WIR möchten auch noch in ein paar Jahren in einem (nahezu) unabhängigen ZDF arbeiten. Wobei WIR niemals mehr so hohe Pensionsansprüche werden verjubeln können, wie es den Hierarchen, die ein Filz-System im Haus aufgebaut haben, möglich ist.

Mit freundlichen Grüßen

Das ‘Freiheit-für-das-Zweite’-Team

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Wenn der Boris mit dem Tony gut Freund sein will

Tony Xaver Fiedler, Ex-Chef der rechtsextremistischen DVU-Jugend, war doch ziemlich amused, als er kürzlich diese Facebook-Freundschaftsanfrage vorfand – handelt es sich bei Boris Rhein (CDU) doch immerhin um dem hessischen Innenminister und Kandidaten der Christdemokraten für die Nachfolge der Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth. Die Frage, ob es sich bei Rheins offenkundiger Sympathie für Herrn Fiedler um eine wahnsinnig subtile Form der Beobachtung oder nur um ein, hm, Versehen handelt, konnte bisher nicht beantwortet werden. Immerhin: Auf Rheins Facebook-Freundesliste taucht Fiedler (noch) nicht auf – was natürlich auch daran liegen könnte, dass der Tony den Boris einfach nicht leiden kann.

Bevor ich es vergesse: Es ist keineswegs das erste Mal, dass Boris Rhein im Verdacht steht, gute Kontakte zu dubiosen Gestalten zu pflegen.

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Vielen Dank an Albert für den Hinweis.

Nicht alles war schlecht in der DDR

Als Ex-Blockflöte kennt sich der FDP-Bundestagsabgeordnete Joachim Günther mit Gleichschaltungen aller Art bestens aus. Vor einigen Tagen gestattete Günther seinen liberalen Parteigenossen nun einen kleinen Einblick in den umfangreichen realsozialistischen Erfahrungsschatz eines Mannes, der als Sekretär des SED-Ablegers LDPD bis zum bitteren Ende der DDR das Hohelied des angeblichen Arbeiter- und Bauernstaats bereitwillig geblassen hat. Thema seines empörten schriftlichen Vortrags war die aufsässige bundesrepublikanische

Journalistenmeute

die unverschämterweise immer noch keinerlei Zensur unterliegt. Und dann erdreisten sich diese scheinheiligen

Hetzer

auch noch, Jedermann-Rabatte und Sonderangebote in Anspruch zu nehmen. Genau wie der nette Herr Wulff. Herr- und Damschaften! Wo kämen wir da denn hin, wenn sich unser hochverehrter Bundespräsident keine kostspieligen Geschenke von Freunden in seinen unersättlichen Gierhals stecken dürfte? Wenn er in diesem Zusammenhang die ganze Wahrheit sagen müsste? So ein völlig verantwortungsloser Politiker würde sich doch nur dem unfassbar ehrverletztenden Vorwurf aussetzen, völlig unabhängig zu sein. Autobahn! Aber die

linksgrüne Berichterstattung

will uns ja sogar einreden, dass Stuttgart keinen unnützten Protzbahnhof braucht. Oder dass die Bevölkerung keinen Atomstrom mehr haben will. Diesem volksschädlichen

Kampagnen-Wahnsinn

der

unfähigen und unmoralischen Journalisten

muss nun endlich der finale Garaus gemacht werden:

Wohl aber kann man Zeitungen abbestellen, Radio- und Fernsehsender nicht mehr einschalten.

Genau. Und Joachim Günther gründet demnächst sein eigenes Medienimperium, als dessen Chef er unter zivilcouragiertem Einsatz seiner jämmerlichen Restreputation dafür sorgen wird, dass künftig nur noch gnadenlos gute Laune verbreitende deutschdemokratische Wahrheitsbulletins nach historischem Vorbild veröffentlicht werden.

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Gute Ausländer, schlechte Ausländer – eine JF-Soap

Michael Paulwitz, kläglich gescheiterter Kandidat der Rechtsaußen-Parteileiche Die Republikaner bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg im vergangenen März, darf im ultrarechten Hetzblatt Junge Freiheit (JF) mal wieder so richtig vom braunen Leder ziehen:

Mit dem schwammigen Konstrukt des ‘Migrationshintergrundes’ wird der rußlanddeutsche Ingenieur, der persische Arzt, der holländische Kaufmann und der spanische Facharbeiter mit dem anatolischen Analphabeten, dem libanesischen Mafia-Clanchef und dem afrikanischen Drogenschmuggler in einen Topf geworfen. So läßt sich zum einen die Klientel, für die man sich zuständig erklärt, beliebig ausweiten – aktuell ist die Rede von 15 Millionen Menschen ‘mit Migrationshintergrund’ in Deutschland – andererseits lassen sich so einzelne hochproblematische Gruppen in der großen Masse der unauffälligen und erfolgreichen Immigranten trefflich verstecken, so daß man sich um die Konsequenzen drücken kann.


Merke: Afrikaner, Türken und Libanesen sind die parasitären Ausländer, die in Deutschland ausnahmslos (!) durch schwerkriminelles Verhalten auffallen. Ein ganz typisches Nazi-Weltbild, in dem es natürlich auch keine Rolle spielt, dass der Begriff Migrationshintergrund Zuwanderer und ihre Nachkommen unabhängig von der tatsächlichen Staatsbürgerschaft zusammenfasst.

Der erste Irrtum: Sich zu integrieren ist eine Bringschuld des Einwanderers, keine Serviceverpflichtung des Aufnahmelandes.

Integration ist eben keine Einbahnstraße. Wer will, dass sich Zuwanderer integrieren, der muss sie sich auch integrieren lassen. Tumbe Ausländerhasser wie Paulwitz wollen jedoch nicht, dass das geschieht. Sie haben ein generelles Problem damit, dass Ausländer in Deutschland dauerhaft leben wollen – von Österreichern, Schweizern oder anderen bleichgesichtigen Europäern einmal abgesehen.

Die dienen den rechtsradikalen Menschenfeinden aber sowieso nur als reichlich löchriges Alibi.

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Generation Sezession

Generation Freiheit, die Jugendorganisation der ultrarechten Partei Die Freiheit, wird sich am morgigen Freitag von der Gesamtpartei abspalten. Das erklärte der kommissarische Beauftragte der Generation Freiheit, Christopher von Mengersen, schriftlich gegenüber dem POLITBLOGGER. Als Gründe nannte von Mengersen die auf dem Bundesparteitag im Dezember gefällten Entscheidungen sowie die neue Parteispitze, die der Parteinachwuchs nicht mittragen wolle. Namentlich nannte von Mengersen in diesem Zusammenhang insbesondere Michael Stürzenberger, der mit seinem Thesenpapier gegen die Islamisierung Volksverhetzung betreibe. Auch der Umgang von Parteichef René Stadtkewitz mit verdienten Parteimitgliedern sei nicht hinnehmbar.

Bereits unmittelbar nach dem Bundesparteitag in Frankfurt am Main war es in der Partei zu zahlreichen Rück- und Austritten gekommen.

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Herr Uhl und die Nazis

Eine gute und vernünftige Einwanderungspolitik muss zum Ziel haben, militanten Nazis nachzugeben.

Nein, das hat Hans-Peter Uhl, innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag, so zwar nicht gesagt – aber fast:

Angesichts der Mordserie der rechtsextremen Zwickauer Zelle betonte er am Donnerstagabend bei einer Podiumsdiskussion Jesuiten-Hochschule in München die Bedeutung der Ausländerpolitik. ‘Eine gute und vernünftige Einwanderungspolitik muss zum Ziel haben, dass keine Kampfgruppen am rechten Rand entstehen’, sagte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion einer Meldung KNA zufolge. Der soziale Frieden dürfe nicht gefährdet werden, habe Uhl gewarnt. Es nütze nichts, wenn man die ganze Welt umarme, dabei aber die eigenen Bürger aus den Augen verliere.


Meint der Mann, der sich auch von fremden Geräuschen, Gerüchen und Anblicken irgendwie belästigt fühlt.

Falsche Partei, Uhl, falsche Partei.

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Vielen Dank an ChrisP für den Hinweis.