Michael Paulwitz, kläglich gescheiterter Kandidat der Rechtsaußen-Parteileiche Die Republikaner bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg im vergangenen März, darf im ultrarechten Hetzblatt Junge Freiheit (JF) mal wieder so richtig vom braunen Leder ziehen:
Mit dem schwammigen Konstrukt des ‘Migrationshintergrundes’ wird der rußlanddeutsche Ingenieur, der persische Arzt, der holländische Kaufmann und der spanische Facharbeiter mit dem anatolischen Analphabeten, dem libanesischen Mafia-Clanchef und dem afrikanischen Drogenschmuggler in einen Topf geworfen. So läßt sich zum einen die Klientel, für die man sich zuständig erklärt, beliebig ausweiten – aktuell ist die Rede von 15 Millionen Menschen ‘mit Migrationshintergrund’ in Deutschland – andererseits lassen sich so einzelne hochproblematische Gruppen in der großen Masse der unauffälligen und erfolgreichen Immigranten trefflich verstecken, so daß man sich um die Konsequenzen drücken kann.
Merke: Afrikaner, Türken und Libanesen sind die parasitären Ausländer, die in Deutschland ausnahmslos (!) durch schwerkriminelles Verhalten auffallen. Ein ganz typisches Nazi-Weltbild, in dem es natürlich auch keine Rolle spielt, dass der Begriff Migrationshintergrund Zuwanderer und ihre Nachkommen unabhängig von der tatsächlichen Staatsbürgerschaft zusammenfasst.
Der erste Irrtum: Sich zu integrieren ist eine Bringschuld des Einwanderers, keine Serviceverpflichtung des Aufnahmelandes.
Integration ist eben keine Einbahnstraße. Wer will, dass sich Zuwanderer integrieren, der muss sie sich auch integrieren lassen. Tumbe Ausländerhasser wie Paulwitz wollen jedoch nicht, dass das geschieht. Sie haben ein generelles Problem damit, dass Ausländer in Deutschland dauerhaft leben wollen – von Österreichern, Schweizern oder anderen bleichgesichtigen Europäern einmal abgesehen.
Die dienen den rechtsradikalen Menschenfeinden aber sowieso nur als reichlich löchriges Alibi.
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