Archiv der Kategorie ‘Iran‘

 
 

Tony Blair: Nichts dazugelernt

Tony Blair ist das, was man einen tragisch gescheiterten Politiker nennen muss. Als Großbritannien in unerschütterlicher Nibelungentreue zu George W. Bush – die ihm im eigenen Land den wenig schmeichelhaften Beinamen Pudel einbrachte – vor achteinhalb Jahren gemeinsam mit den USA unter Beteiligung der sogenannten Koalition der Willigen den Irak überfiel, wusste er bereits, dass nicht ein einziger der propagierten Kriegsgründe der Wahrheit entsprachen. Weder war Saddam Husseins Regime in die Terroranschläge vom 11. September 2001 verstrickt, noch wurden nach dem Einmarsch der alliierten Truppen Massenvernichtungswaffen gefunden. Weitaus schwerer wiegt jedoch, dass der Irak durch die Invasion nachhaltig destabilisiert wurde. Von Frieden ist der Irak heute weiter denn je entfernt, und wenn der Rest der US-Truppen in ein paar Monaten abgezogen ist, wird der Kampf um die Macht im Land erst so richtig losgehen. Dessen Ausgang ist völlig offen. So könnte es in letzter Konsequenz der Irakkrieg selbst sein, der dem Westen genau den zusätzlichen Gegner beschert, den Amerikaner und Briten 2003 zu bekämpfen vorgab, der damals aber gar nicht existierte.

In Afghanistan ist die Lage noch dramatischer. Dort feiern die vor 10 Jahren aus dem Land gejagten Taliban derzeit ein nicht mehr für möglich gehaltenes Comeback. Zwar waren die Gründe für diesen Krieg unmittelbar nach dem 11. September 2001 ungleich nachvollziehbarer als die für den im Irak, doch an einem schlüssigen Konzept zur Befriedung des Landes mangelt es bis heute. Es spricht im Moment kaum etwas dafür, dass Afghanistan in absehbarer Zeit zur Ruhe kommen wird.

Für Tony Blair sind es allerdings nicht die eigenen Fehler, die den Irak und Afghanistan in heilloses Chaos gestürzt haben, sondern der Iran. Teherans Unterstützung für extremistische Gruppierungen seien in beiden Ländern eines der Hauptprobleme für die internationale Gemeinschaft. Nun, da ist sicherlich etwas dran. Aber das ist bestenfalls – siehe oben – die halbe Wahrheit. Tony Blair scheint in der Tat nicht das Geringste aus der jüngeren Vergangenheit gelernt zu haben, denn sein Lösungsansatz setzt erneut auf Waffengewalt:

Sollte Iran trotz aller Sanktionen weiter versuchen an Atomwaffen zu kommen, müsse der Westen auch zu militärischen Aktionen bereit sein, drängt Blair [...]. Ein Sturz des Regimes in Iran würde wesentlich zur Stabilisierung der ganzen Region beitragen, sagte Blair.

Und:

Ein Führungswechsel in Teheran würde ihn ’sofort optimistischer stimmen’, ergänzte Blair.

Worauf Blairs Optimismus basiert, behält er natürlich für sich. Erst bomben, dann fragen – Blair bleibt sich treu. Doch das wäre nicht nur in diesem Fall ein verhängnisvoller Fehler, denn die Folgen wären ohne eine echte Strategie genauso unvorhersehbar wie im Irak und in Afghanistan – einmal abgesehen davon, dass kaum jemand in den USA und in Großbritannien noch einen Krieg will. Und mit Bomben alleine kann man eine Regierung erwiesenermaßen nicht stürzen.

Aber Hauptsache, Blair ist optimistisch.

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Gnade in letzter Sekunde

Ameneh Bahrami studierte Elektrotechnik an der Teheraner Universität, als sie den Heiratsantrag ihres vier Jahre jüngeren Kommilitonen Madschid Mowahedi nicht annahm. Der Verschmähte wollte das jedoch nicht akzeptieren und begann, die damals 24-Jährige zu verfolgen. Ein Jahr später schüttere er Bahrami Schwefelsäure ins Gesicht. Die junge Frau erlitt schwerste Gesichtsverletzungen und erblindete. Der Prozess gegen Mowahedi endete mit einem Schuldspruch: Der Täter wurde zu einer 12-jährigen Freiheitsstrafe verurteilt und sollte umgerechnet 130000 Euro an sein Opfer zahlen. Zudem wurde Ameneh Bahrami erlaubt, Vergeltung zu üben. Der Richter schränkte jedoch ein, dass eine Frau nach iranischem und islamischem Recht nur halb soviel wert wie ein Mann sei, deshalb dürfe sie ihren Peiniger auch nur auf einem Auge blenden. Wenn Bahrami Mowahedi Mowahedi das Augenlicht ganz nehmen wolle, müsse sie dafür einen hohen Gelbetrag aufbringen. Schließlich erstritt sich Bahrami das Recht, Mowahedi ganz erblinden zu lassen, ohne dafür zusätzlich bezahlen zu müssen.

Ihre im Iran nur unzureichend behandelten Verletzungen – die Ärzte hatten sich anfangs geweigert, ihr Kopftuch abzunehmen – wurden in Spanien soweit wie möglich korrigiert. Bis zum heutigen Tag musste Ameneh Bahrami 19 Operationen über sich ergehen lassen. Sie wird aber nie mehr sehen können. Vor zwei Monaten sollte das Urteil gegen Mowahedi erstmals vollstreckt werden, doch die Justiz schob den Termin nach Protesten von Menschenrechtsgruppierungen, die die Bestrafung des Täters als inhuman und grausam bezeichneten, zunächst wieder auf. Heute sollte ein neuer Anlauf unternommen werden, doch in letzter Sekunde war es Bahrami selbst, die darauf verzichtete, Mowahedi unter Betäubung Säure in die Augen zu träufeln. Sie habe aber auch wegen Gott, für mein Land und für mich selbst keine Vergeltung geübt. Und sie habe Mowahedi, der sie ihren Angaben zufolge noch Minuten zuvor als fette Kuh und alte Jungfer beschimpft hatte, verziehen.

Was Bahrami, die mittlerweile in Barcelona lebt, tatsächlich dazu bewogen hat, den Täter zu verschonen, ist trotz ihrer Erklärung unklar. Es habe sie aber niemand – auch nicht die iranische Justiz – unter Druck gesetzt.

Doch ob das wirklich stimmt, werden wir wohl nie erfahren.

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Signs

Wirklich dumm gelaufen für die Mullahs: Ausgerechnet auf dem Dach der Verwaltungsgebäudes der Fluggesellschaft Iran Air am Mehrabad International Airport in Teheran prangt ein Davidsstern:


Foto: Google Earth

Erklärbar ist das jüdische Symbol dadurch, dass das Gebäude noch aus der Zeit des Schahs stammt und von israelischen Ingenieuren gebaut wurde. Und die hatten wohl einen Sinn für Humor, der sicherlich nicht zum Repertoire eines durchschnittlich cerebral gehandicappten Ayatollahs gehört.

Übrigens finden sich bei sehr, sehr genauem Hinsehen auch in Deutschland solche Scherze – wie zum Beispiel auf dem Bahntower in Berlin:


Leicht bearbeitetes Foto: Google Earth

Na, wenn das mal kein Zeichen ist!

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Vielen Dank an Aguirre für den sachdienlichen Hinweis.

Mahmud hatte wieder Freigang

Irans Polit-Pausenclown Mahmud Ahmadinedschad hat bei den Vereinten Nationen wieder einmal die Nummer mit dem Irren gegeben:

Vertreter der USA und Westeuropas verließen demonstrativ den Raum, als Ahmadinedschad nahelegte, die USA selbst steckten hinter den Angriffen auf das New Yorker World Trade Center und das Pentagon in Washington, um Israel zu retten.

Es gebe die Theorie, dass ‘einige Elemente in der US-Regierung den Angriff orchestriert haben, um die schrumpfende amerikanische Wirtschaft und ihren Griff auf den Nahen Osten ebenso zu retten wie das zionistische Regime’, sagte Ahmadinedschad. ‘Die Mehrheit des Volkes in Amerika wie auch in anderen Ländern teilt diese Ansicht.’


Naja, wer nur ab und zu aus seinem Islamisten-Gehege rausgelassen wird, der muss das wahrscheinlich so sehen.

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Wie PI arbeitet

Schritt 1: Hinweis von Spürnase ungeprüft und unrecherchiert übernehmen (Hervorhebung von mir).


Screenshot: Google Cache, 5. September 2010

Text:

Latma-TV zeigt: The Iranian bomb

Der derzeitige iranische Nummer 1-Hit ‘The Iranian bomb’ hat eine ungeahnte Ausstrahlung, kann aber die westliche Beeinflussung nicht verleugnen. Es zeigt sich, dass die Entschuldigungs- und Appeasement-Tour Obamas zu ersten Lockerungen durch das iranische Regime geführt haben.

Das Video spiegelt damit wider, welche Entwicklungsmöglichkeiten Länder wie der Iran haben, wenn sie mit der Nachsicht eines Obama behandelt werden, statt sich der üblichen Islamophobie gegenüber zu sehen. Und so kündet das Video von der strahlenden Zukunft der Region und der Welt.

(Spürnase: Josef)

Kategorie: Iran, Video | PI, 05. Sep 2010 |

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Schritt 2: Von berechtigtem Einwand


Screenshot: pi-news.net, 5. September 2010, 22.00 Uhr

Text:

#1 K-Blackbird (05. Sep 2010 21:23)

öhm Pi, das Video ist von der LatmaTV Comedy Truppe. Das sind Israelis. Wer hat euch denn die Info gegeben, das wäre der iranische

Nummer 1 Hit???

nicht irritieren lassen und einfach so tun, als hätte man gar nichts falsch verstanden (Hervorhebung von mir):


Screenshot: pi-news.net, 5. September 2010, 22.00 Uhr

Text:

Latma-TV zeigt: The Iranian bomb

Der derzeitige iranische Nummer 1-Hit ‘The Iranian bomb’ hat eine ungeahnte Ausstrahlung, kann aber die westliche Beeinflussung nicht verleugnen. Es zeigt sich, dass die Entschuldigungs- und Appeasement-Tour Obamas zu ersten Lockerungen durch das iranische Regime geführt haben.

Das Video spiegelt damit wider, welche Entwicklungsmöglichkeiten Länder wie der Iran haben, wenn sie mit der Nachsicht eines Obama behandelt werden, statt sich der üblichen Islamophobie gegenüber zu sehen. Und so kündet das Video von der strahlenden Zukunft der Region und der Welt.

(Spürnase: Josef)

Kategorie: Humor, Iran, Satire, Video | PI, 05. Sep 2010 | Druckversion | Diesen Artikel weiterempfehlen | Kommentar schreiben

Schritt 3: Eine Nacht drüber schlafen, dann den Text komplett überarbeiten und bei dieser Gelegenheit den Kommentarbereich der Beitragsattrappe von verräterischen Hinweisen säubern.


Screenshot: pi-news.net, 6. September 2010, 16.00 Uhr

Text:

Latma-TV zeigt: The Iranian bomb

Der historische Kniefall Obamas vor der muslimischen Welt in Kairo im Juni 2009 hat seine Wirkung nicht verfehlt. Klein-Adolf in Teheran hat die Zeichen der Zeit erkannt und tut das, was ein Diktator eben so macht, wenn sich Demokraten lächerlich machen: Er rüstet auf und bastelt an seiner Bombe.

Wie Hitler (‘Unsere Gegner sind kleine Würmchen. Ich sah sie in München’) ordnen Diktatoren Appeasement eben als Schwäche ein und erkennen darin knallhart ihre Chance auf Machtvergrößerung. Manche westliche Politiker haben eben ihre Lektion aus der Geschichte nicht gelernt, sondern begehen die gleichen Fehler immer und immer wieder. Der Gutmenschenvirus ist nun auch im Weißen Haus angekommen und richtet weltweit, vor allem auch in Israel, schwere Schäden an. Dort wurde eine herrliche Video-Satire über die Mullahs produziert, und wie sie lernen, die Bombe zu lieben.

Das Video von Latma TV spiegelt wider, welche Entwicklungsmöglichkeiten Länder wie der Iran haben, wenn sie mit der Nachsicht eines Obama behandelt werden, statt sich der üblichen Islamophobie gegenüber zu sehen. Und so kündet das Video von der strahlenden Zukunft der Region und der Welt.

(Spürnase: Josef)

Kategorie: Appeasement, Humor, Iran, Satire, Video | PI, 05. Sep 2010 | Druckversion | Diesen Artikel weiterempfehlen | Kommentar schreiben

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Bisher 24 Kommentare:

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#1 wolaufensie (05. Sep 2010 21:24)

Also, dies ständige Iran-Gebasche ist doch voll daneben. Es ist doch so, dass der Iran die Kernkraft WIRKLICH nur für zivile Zwecke benötigt. Die haben doch keine Bodenschätze.

Alles klar?

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Vielen Dank an schlammungeheuer für den sachdienlichen Hinweis.

Was man über den iranisch-israelischen Konflikt unbedingt wissen muss

Der Iran hat heute in Bushehr sein erstes Atomkraftwerk in Betrieb genommen. Das ist aus zwei Gründen eine schlechte Nachricht: Erstens, weil die Kernenergie grundsätzlich unsicher ist und auch bei rein friedlicher Nutzung mehr als Probleme schafft als löst – und zweitens, weil keineswegs ausgeschlossen ist, dass der Iran seine Atomanlagen insgeheim auch zum Bau von Atomwaffen missbraucht. Dass man dieses Problem aber nicht einfach wegbomben kann, wie das aus Israel und den USA immer wieder mehr oder weniger offen angedroht wird, weil damit nahezu unkalkulierbare Risiken verbunden sind, zeigt ein kleines Erklärstück des deutsch-französischen Senders arte:



Es scheint in der Tat so, als hätte man hier nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.

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Vielen Dank an Trent für den sachdienlichen Hinweis.

Rassenlehre à la PIpifant



Text (Fehler im Original):

#8 Schnuppi (05. Aug 2010 22:19)

Das köstliste sie schimpfen sich ‘Arier’ allerliebst, wenn das einer im Nahen Osten kann dann Israel. Begründung Israel ist so unterwandert von ‘Weissen Ariern’ aus Europa, das es eine Farce darstellt das die ‘vermischten’ ‘Indogermanvolksstämme’ sich noch Arier zu nennen pflegen, was man alenfalls im Zuge der ‘Reinrassigkeit’ noch über die Paschtunen oder die nordindisches Brahmanen sagen könnte, aber keinesfalls über Iraner, geschweige denn über Araber und Berber. In sofern kann man festhalten der einzig ‘arische Stamm’ im Nahen Osten wäre ‘volkstechnisch’ Israel, wenn Adolf das geahnt hätte. lol

Quelle

Ohne Worte.

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Vielen Dank an schlammungeheuer für den sachdienlichen Hinweis.

Ahmadinedschad: Gescheiterter Tyrannenmord?

Die Nachrichtenlage ist zwar widersprüchlich, aber wenn die vorliegenden Meldungen zutreffen, hat der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad am Mittwochmorgen einen Anschlag überlebt. Ahmadinedschad sei auf dem Weg vom Flughafen zu einer Rede im Stadion der westiranischen Großstadt Hamedan gewesen, als ein Attentäter einen Sprengsatz auf die Wagenkolonne des Präsidenten geworfen habe. Die Bombe sei 100 Meter von Ahmadinedschads Fahrzeug entfernt detoniert. Dabei soll es einige Verletzte gegeben haben. Der Attentäter soll anschließend festgenommen worden sein. Die Informationen stammen aus einer anonymen Quelle im Büro des Präsidenten. Die iranische Regierung dementiert jedoch, dass es einen Anschlag auf Ahmadinedschad gegeben haben soll.

Seine Rede hat Ahmadinedschad nach dem mutmaßlichen Anschlag auf jeden Fall gehalten: Sie wurde live im Fernsehen übertragen.

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Lieber Mahmud!

So, so,

‘von Mann zu Mann’

willst du mit Barack Obama also über

‘die Fragen der Welt’

im Fernsehen diskutieren. Hm, jetzt bin ich aber doch ein wenig irritiert, denn ein Gespräch unter Männern – da wirst du mir sicherlich zustimmen – setzt vor allem zunächst einmal die gleichzeitige Anwesenheit zweier Männer voraus. Obama ist der eine – und wer der zweite? Du etwa?

Ich bitte dich, das kann doch nicht dein Ernst sein.

Ich bin schockiert.

Dein (bitte nicht wörtlich nehmen)

POLITBLOGGER

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Fundstück zur Aaron-Debatte oder: Koenig geht Photoshop auf den Leim

Also diesen Aaron Koenig, immer noch Bundesvorstandsmitglied der Piratenpartei, kann man wirklich keine fünf Minuten unbeaufsichtigt lassen. Am 11. März präsentierte er der staunenden Leserschaft seines Blogs voller Stolz zum Beispiel diesen Beitrag:


Screenshot: aaron-koenig.blogspot.com

Text:

Donnerstag, 11. März 2010

Fundstück zur Genderdebatte

[Foto: Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad stehend im offenen Fahrzeug, davor eine junge Frau, die ihm den ausgestreckten Mittelfinger zeigt]

Danke an Adva Shahara-Müller für dieses wunderschöne Foto!

Eingestellt von Aaron Koenig um 00:18
Labels: Gender, Iran

Ja, vielen Dank – für dieses offensichtlich gefälschte Foto, auf das Permanent Inkompetent (PI) schon vor knapp acht Monaten hereingefallen ist:

30 Sekunden Recherche

Mehr als eine halbe Minute dauert es wirklich nicht, um das seit etwa vier Wochen im Netz kursierende Foto, das die photoshopunkundigen Irrlichter (PI) für echt halten, als ziemliche plumpe Fälschung zu entlarven. Während PI behauptet, der bearbeitete Schnappschuss habe aus

Kreisen des iranischen Widerstandes [...] seinen Weg zur islamkritischen Community in Deutschland

gefunden, ist man beispielsweise hier und hier aus guten Gründen völlig anderer Meinung.

Ob Herre und Konsorten einfach nur zu blöd zum Recherchieren sind oder wirklich jeden Bockmist glauben, den man ihnen vorsetzt, spielt in diesem Zusammenhang eigentlich keine Rolle mehr.

Der letzte Satz gilt natürlich auch für Aaron Koenig.

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