Archiv der Kategorie ‘Islamophobie‘

 
 

PI: Erst hetzen, dann fragen

Politically Incorrect (PI) will wieder einen unfassbaren Islamisierungsskandal aufgedeckt haben:

Im Münchener Fitness-Club ‘Fitness First Women’ (München-Pasing, Bodenseestraße) sollen seit kurzem männliche Fitnesstrainer unerwünscht sein. Auf Druck einiger muslimischer Club-Besucherinnen sei komplett auf Frauen umgestellt worden, wie uns der Freund eines weiblichen Studio-Mitglieds per email mitteilte.

Den Kopftuchdamen sei es unangenehm gewesen, sich vor einem Mann sportlich zu betätigen.

[...]

Schon vor einem Jahr soll es im selben Club einen ähnlichen Zwischenfall gegeben haben. Eine Muslimin soll sich darüber beschwert haben, dass eine Deutsche ihren Zweijährigen mit in die Umkleide genommen hatte.

Quelle: http://www.pi-news.net/2012/01/schafft-fitness-kette-mannliche-trainer-ab

Der Freund eines weiblichen Studio-Mitglieds per email. So, so. Wie originell! Und glaubwürdig!

Das ist die typische Masche eines rechtsradikalen Hass- und Hetzblogs: Fakten Fehlanzeige. Es wird völlig egal sein, was die Geschäftsführung der Fitness-Kette antwortet. Entweder wird PI die Antwort gar nicht erst veröffentlichen – oder sie solange verbiegen, bis sie ins wahrheitsresistente PI-Paralleluniversum passt.

Wer PI kennt, der weiß, dass das genauso ablaufen wird.

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Ex-PI-Chefin Christine Dietrich: Lauwarm abgewatscht

Im September 2011 eröffnete der Synodalrat der Reformierten Kirche Bern-Jura-Solothurn ein förmliches Untersuchungsverfahren gegen die Schweizer Pfarrerin und ehemalige Strohfrau des politisch inkorrekten (PI) Hass- und Hetzblogs, Christine Dietrich. Inzwischen ist das Verfahren abgeschlossen. In einer Pressemitteilung wird die Öffentlichkeit nun über das Ergebnis der Untersuchung informiert:

Die Untersuchung über das Verhalten der Siseler Pfarrerin Christine Dietrich ist abgeschlossen und der Synodalrat der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn hat gestützt darauf seinen Entscheid gefällt. Demnach können der Pfarrerin keine eigenen hetzerischen Äusserungen gegen den Islam oder gar Hasspredigten vorgeworfen werden. [...] Der Synodalrat hält fest, dass die Untersuchung keinen Beweis für islamophobe Äusserungen oder Schriften von Frau Dietrich ergab, auch sind keine ‘Hasspredigten’ bekannt geworden. Die ihr angelasteten hetzerischen Ausdrücke stammen nicht von ihr.


Ach nein? Wirklich gründlich wurde da aber nicht hingeschaut. In diesem Video (ab 3:00) zum Beispiel sagte Dietrich bereits im August 2009 wörtlich unter anderem:

Islam opresses women, abuses children for hatred education, kills homosexuals and is persecuting Jews.

Der Islam unterdrückt Frauen, missbraucht Kinder durch Erziehung zum Hass, ermordet Homosexuelle und verfolgt Juden.

Wohlgemerkt: Dietrich sprach hier nicht etwa von radikalen islamistischen Fundamentalisten, sondern von dem Islam. Nicht weniger pauschal hetzend hatte sich Dietrich im Dezember 2007 über die Palästinenser geäußert:

Auf der anderen Seite, in der anderen Welt wurden wir vom Paten von Bethlehem in Empfang genommen. Bethlehem ist – man kann es nicht anders sagen – hochgradig maffiös. Korruption ist alles! Die Christen will man in Bethlehem nicht haben, höchstens wenn sie als Touristen in die Geburtskirche(n) kommen – wo die Geburtstätte Jesu und sogar die Krippe den Neugierigen präsentiert wird – und wenn man den Leuten geschnitzte Rosenholzsachen andrehen kann. Angeblich werden mit dem Erlös die palästinensischen Familien unterstützt: Wenn man aber sieht, in welch desolatem Zustand sich in der Westbank alles befindet, wird das zahlreich eingenommene Geld wohl doch nicht in Schulen und Krankenhäuser investiert sondern in andere weit weniger friedliche ‘Dinge’ …

Auffallend ist die riesige Anzahl arbeitsloser junger Männer ohne Perspektive, die aggressive Stimmung – keine Frauen auf der Straße – Polizisten mit einträglichen ‘Geschäftsbeziehungen’. Nach dem Zwangsbesuch im Touristenladen, bei dem ich mich, um die Korruption nicht auch noch weiter anzukurbeln, strikt weigere, etwas einzukaufen, [...].

Quelle: http://www.pi-news.net/2007/10/israel-ist-nicht-palaestina

Merke: Bei den Palästinensern handelt es sich ausnahmslos um arbeitsscheues, hochgradig korruptes und potentiell gefährliches Gewalttätergesindel. Genau das war die Botschaft, die Dietrich damals vermitteln wollte.

Aber ihre Kirche will davon trotzdem immer noch nichts wissen. Scheuklappenmentalität. Was nicht sein darf, kann einfach nicht sein. Man wusste wohl einen Grund (er)finden, um Dietrich weiterbeschäftigen zu können, denn in einem anderen Punkt fällt der Bericht ein vernichtendes Urteil über sie:

Als unvereinbar mit der Stellung als bernische Pfarrerin wird ihre leitende Tätigkeit beim Internetblog ‘Politically Incorrect’ bewertet, weil dieser zumindest in Teilen eine Islamhetze betreibt. Obwohl Frau Dietrich im Spätsommer 2011 ausgeschieden ist, erteilt ihr der Synodalrat diesbezüglich die klare Weisung, sich von derartigen kompromittierenden Tätigkeiten fernzuhalten. [...] Auf Grund des Untersuchungsberichts steht fest, dass Frau Dietrich beim islamfeindlichen Blog ‘Politically Incorrect’ eine mitbestimmend-verantwortliche Funktion wahrgenommen hat, wenngleich Hauptverantwortlicher offenbar Stefan Herre war. Weil auf diesem Blog herabwürdigende und hetzerische Artikel publiziert wurden, ist eine solche Beteiligung in leitender Stellung nicht mit der Stellung als Pfarrerin im bernischen Kirchendienst zu vereinbaren. Der Synodalrat sieht darin einen Verstoss gegen die Kirchenordnung und die Dienstanweisung für Pfarrpersonen. Er erteilt Frau Dietrich deshalb formell verschiedene Weisungen, namentlich sich von solchen Blogs fernzuhalten. Frau Dietrich hat zugesichert, sich an die Weisungen zu halten, sie anerkennt auch ausdrücklich die Bestimmungen der Kirchenordnung und der Dienstanweisung für Pfarrpersonen.

Kirchlicher Berichterstatter war übrigens der Berner Rechtsanwalt und frühere Regierungsstatthalter Andreas Hubacher. Der Mann gehört der fremdenfeindlichen Schweizer Volkspartei (SVP) an. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt?

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Vielen Dank an Mungo für den Hinweis.

Wie aus Sarwat A. Sabatina James wurde

Sabatina James befindet sich auf einer Mission. Und wie jede wahnhaft sendungsbewusste religiöse Fanatikerin hat natürlich auch Frau James ein Einfachstweltbild parat, das sie den Menschen – auch in des Wortes engerer Bedeutung – verkaufen will: Islam? Mächtig böse! Christentum? Hosianna! Höchste Zeit also, Frau James einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

1982 im pakistanischen Dhedar geboren, siedelt Sarwat A. – wie Sabatina James eigentlich heißt – mit ihrer Familie im Alter von 10 Jahren nach Linz über. Sie lebt sich schnell im fremden Land ein, obwohl die Eltern Österreich nur als vorübergehende Heimat betrachten. Es kommt zu Konflikten, die darin gipfeln, dass Sabatina in Lahore mit ihrem Cousin zwangsverheiratet werden soll. James weigert sich jedoch und wird von ihrer Familie in Pakistan zurückgelassen. Sie muss eine Koranschule besuchen, will aber nur eins: nach Österreich zurückkehren. Zum Schein willigt sie in die Heirat ein und darf schließlich ausreisen. Zurück in Linz, kommt es zum endgültigen Bruch mit der Familie. Sabatina konvertiert zum Christentum. Der Vater droht Sabatina mit dem Tod. Sie taucht unter.

Soweit in groben Zügen die Version ihrer Lebensgeschichte, wie sie von Sabatina James selbst erzählt wird. Ob sie die Wahrheit sagt, weiß keiner. Nachgehakt hat in letzter Zeit auf jeden Fall niemand mehr. Aber vor neun Jahren. Damals recherchierte das österreichische Nachrichtenmagazin News – und stieß dabei auf einige Ungereimtheiten, die so gar nicht zu Sabatinas herzzerreißender Story passen wollten. Da wurde zum Beispiel der ehemalige Ghostwriter ihres ersten Buches (Vom Islam zum Christentum – ein Todesurteil) mit den Worten zitiert:

‘Die Geschichte ist total geschönt – Sabatina gefiel sich als Nacktmodell und hat keinen einzigen Tag als U-Boot leben müssen. Ihr ‘Exil’ war eine 140-Quadratmeter-Wohnung ihres Verlegers in Wien-Favoriten.’

Sabatinas Nacktfotos – angeblich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt und eigenen Angaben zufolge nur gemacht, um ihre Chancen als Model auszuloten – hatte News damals ebenfalls veröffentlicht. Sabatina setzte sich erfolgreich gegen die Publikation der Bilder zur Wehr, konnte gegen die Enthüllungen in der Sache aber nichts ausrichten. Und diese Enthüllungen hatten es wirklich in in sich: James wurde vorgeworfen, am 7. August 2002 in Kairo gegen Bares einen ägyptischen Moslem geheiratet zu haben, damit der in Österreich eine Aufenthaltsbewilligung erhält. Auf die Frage nach ihrer Religion soll Sabatina Islam angegeben haben, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt bereits Christin gewesen sein will.

Trotzdem spielt das Model Gottes – wie SPIEGEL-Autor Matthias Matussek sie erst kürzlich nannte – die Rolle der verfolgten Unschuld vom Lande seit fast einem Jahrzehnt höchst erfolgreich. Islambashing ist halt ein ziemlich lukratives Geschäft. Ganz nach dem schlechten Vorbild anderer selbsternannter Frauenrechtlerinnen wie etwa Necla Kelek oder Ayaan Hirsi Ali will sich möglicherweise auch Sabatina James nur ein möglichst großes Stück vom islamophoben Kuchen sichern.

Niemand fragt nach, ob das, was sie über sich erzählt, überhaupt stimmen kann, denn Sabatina James ist ja Opfer. Und Opfer lügen schließlich nicht. Oder etwa doch?

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Der unfähigste ‘Journalist’ der Welt

Als Beruf gibt der politisch inkorrekte (PI) Chefideologe Michael Stürzenberger Journalist an. Was genau ihn zur Ausübung dieses Berufes befähigen soll, ist unklar. Er verfügt auf jeden Fall nicht über die grundlegenden journalistischen Kernkompetenzen. Ein Beispiel dafür ist Stürzenbergers aktuelle PI-Artikelattrappe Das gefährlichste Buch der Welt:

Die Aggression im Namen des Islam kostete in den 1400 Jahren seiner Existenz laut Schätzungen des Shoebat-Institutes circa 270 Millionen Menschen das Leben.

Quelle: http://www.pi-news.net/2012/01/das-gefahrlichste-buch-der-welt

Wer eine solche Behauptung in die Welt setzt, der sollte sie auch seriös belegen können. Stürzenbergers so genanntes Institut entpuppt sich jedoch schnell als Stiftung eines überführten notorischen Lügners, denn die Shoebat Foundation gehört dem aus der Nähe von Bethlehem stammenden Walid Shoebat. Der zum evangelikalen Christentum konvertierte Ex-Muslim will als früherer angeblicher PLO-Terrorist ein Bombenattentat auf die israelische Leumi-Bank verübt haben. Dumm nur, dass die Bank erklärt hat, dass ein solches Attentat nie stattgefunden hat. Auf Nachfrage konnte sich Shoebat auch an keinerlei Details des angeblichen Anschlags erinnern. Und nicht einmal Shoebats eigene Verwandtschaft schenkt seinen Terrormärchen Glauben (mehr dazu bei CNN).

Die Shoebat Foundation ist im rechtlichen Sinn auch keine Stiftung. Es handelt sich hierbei lediglich um Shoebats Website, deren eigentlicher – wenn nicht sogar einziger – Zweck darin zu bestehen scheint, Shoebats Lebensunterhalt zu bestreiten.

Das ist die Quelle, auf die sich Michael Stürzenberger, diese erbärmliche Karikatur eines Journalisten, bezieht.

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Vielen Dank an Vigilance für den Hinweis.

PI-Partei: Lost in Secession

Das heillose Chaos in der Parteileiche Die Freiheit geht munter weiter: Hatte es vor einigen Tagen noch geheißen, dass sich deren Nachwuchsorganisation Generation Freiheit von der Hauptpartei abspalten will, behauptet das inoffizielle Parteiorgan Politically Incorrect (PI) heute plötzlich, dass das nur ein Gerücht sei. Die Generation Freiheit habe sich nicht von der Partei getrennt. Die Fakten sprechen allerdings gegen Darstellung von Partei und PI. Zum einen sind auf der Website der Generation Freiheit derzeit keinerlei Aktivitäten feststellbar, zum anderen finden sich dort auch keine Hinweise auf verantwortlich handelnde Personen. Mit anderen Worten: Innerhalb der Partei ist die Generation Freiheit schlicht und einfach nicht mehr existent. Dagegen scheint der Facebook-Auftritt der Generation Freiheit nach wie vor gepflegt zu werden – und zwar von Christopher von Mengersen, der am vergangenen Donnerstag die Abspaltung von der Partei angekündigt hatte.

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Einfache Mathematik

Da hat die politische inkorrekte (PI) Rechenmaschine kewil aber wieder einen Wahnsinnsskandal und einen wirklich unwiderlegbaren Beweis für die gnadenlose Islamisierung des Universums nebst unmittelbar bevorstehendem Untergang des Abendlandes entdeckt. Konkret geht es ihm um die Ibrahim-al-Ibrahim-Moschee in Gibraltar (Hervorhebung von mir):

Gibraltar wird hauptsächlich von Briten und Spaniern bewohnt, die Mehrzahl der Einwohner ist katholisch. Offiziell sind nur 4% der Einwohner Moslems, inoffiziell werden es ein paar mehr sein, aber warum die teure Moschee für tausend Leute am Südzipfel ziemlich außerhalb des Wohngebiets?

Quelle: http://www.pi-news.net/2012/01/die-ibrahim-al-ibrahim-moschee-in-gibraltar

Hm, total schwere Frage: Gibraltar hat rund 30000 Einwohner. Wenn vier Prozent davon Muslime sind, wieviele Gibralteser sind dann wohl islamischen Glaubens?

a) 12
b) 120
c) 1200
d) Ägypten?

Na, Groschen endlich gefallen, kewil? Fein. Glückwunsch!

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Gute Ausländer, schlechte Ausländer – eine JF-Soap

Michael Paulwitz, kläglich gescheiterter Kandidat der Rechtsaußen-Parteileiche Die Republikaner bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg im vergangenen März, darf im ultrarechten Hetzblatt Junge Freiheit (JF) mal wieder so richtig vom braunen Leder ziehen:

Mit dem schwammigen Konstrukt des ‘Migrationshintergrundes’ wird der rußlanddeutsche Ingenieur, der persische Arzt, der holländische Kaufmann und der spanische Facharbeiter mit dem anatolischen Analphabeten, dem libanesischen Mafia-Clanchef und dem afrikanischen Drogenschmuggler in einen Topf geworfen. So läßt sich zum einen die Klientel, für die man sich zuständig erklärt, beliebig ausweiten – aktuell ist die Rede von 15 Millionen Menschen ‘mit Migrationshintergrund’ in Deutschland – andererseits lassen sich so einzelne hochproblematische Gruppen in der großen Masse der unauffälligen und erfolgreichen Immigranten trefflich verstecken, so daß man sich um die Konsequenzen drücken kann.


Merke: Afrikaner, Türken und Libanesen sind die parasitären Ausländer, die in Deutschland ausnahmslos (!) durch schwerkriminelles Verhalten auffallen. Ein ganz typisches Nazi-Weltbild, in dem es natürlich auch keine Rolle spielt, dass der Begriff Migrationshintergrund Zuwanderer und ihre Nachkommen unabhängig von der tatsächlichen Staatsbürgerschaft zusammenfasst.

Der erste Irrtum: Sich zu integrieren ist eine Bringschuld des Einwanderers, keine Serviceverpflichtung des Aufnahmelandes.

Integration ist eben keine Einbahnstraße. Wer will, dass sich Zuwanderer integrieren, der muss sie sich auch integrieren lassen. Tumbe Ausländerhasser wie Paulwitz wollen jedoch nicht, dass das geschieht. Sie haben ein generelles Problem damit, dass Ausländer in Deutschland dauerhaft leben wollen – von Österreichern, Schweizern oder anderen bleichgesichtigen Europäern einmal abgesehen.

Die dienen den rechtsradikalen Menschenfeinden aber sowieso nur als reichlich löchriges Alibi.

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PI-Mob droht unverblümt mit der ‘Endlösung der Moslemfrage’

Gerade noch rechtzeitig zum 70. Jahrestag der Wannsee-Konferenz:

#29 fuchs2222 (21. Jan 2012 15:22)

Seit über 40 Jahren strecken wir Euch die Hand hin, ebensolange verweigert Ihr sie. Im Gegenteil, Ihr bespuckt sie, ja Ihr tut ihr Gewalt an. Es hat lange gedauert, Ihr habt mehr Chancen bekommen, als Euch zustehen. Ihr habt sie nicht genutzt, sondern uns dafür verhöhnt. Jetzt haben wir begriffen. Aber bedenkt, wir sind ein gründliches Volk. Es beginnt in ganz Deutschland, langsam, aber es wird Erschreckend Gründlich sein.

Quelle: http://www.pi-news.net/2012/01/das-dschihadsystem-rezension-von-prof-nagel

Man kann glücklicherweise nur erahnen, wie dem primitiven Möchtegern-Heydrich fuchs2222 beim Schreiben dieses Kommentars einer abgegangen ist.

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Vielen Dank an ht11 für den Hinweis.

PI und die Kunst

Als der fundamentalistische christliche US-Hassprediger Terry Jones im vergangenen Jahr den Koran öffentlich verbrennen wollte und den Rest der Welt dazu aufrief, es ihm gleichzutun, hatte Politically Incorrect (PI) überhaupt keine Bedenken dagegen – ganz im Gegenteil: PI verteidigte den tumben Pastor und sein Vorhaben wiederholt sehr vehement. Auch bei anderen Gelegenheiten (siehe zum Beispiel hier und hier) erhob PI keinerlei Einwände gegen Bücherverbrennungen. Nun echauffiert sich ausgerechnet das rechtsradikale Hetzblog darüber, dass der tschechische Künstler Martin Zet für eine Installation im Rahmen der Berlin Biennale 60000 Exemplare des kruden Thesenbuchs Deutschland schafft sich ab von Thilo Sarrazin sammeln und sie nach Ende der Biennale entsorgen will. In diesem Zusammenhang bemüht PI auch ein berühmtes Heinrich-Heine-Zitat:

‘Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.’

Quelle: http://www.pi-news.net/2012/01/zet-aktion-offener-brief-an-die-berlin-biennale

Man sollte Zitate und deren Hintergrund schon kennen, bevor man sie für eigene Zwecke verwendet. Wenn PI wüsste, welche Bücher Heine ganz konkret meinte, als er vor deren Verbrennung warnte, würde der Mann sicherlich ganz schnell auf der umfangreichen PI-Liste der entarteten Autoren landen, denn das Zitat stammt aus Heines Toleranzstück Almansor, in dem sich die Titelfigur mit Hassan, dem alten Diener von Almansors Ziehvater Abdullah, unterhält:

Almansor: Wir hörten, dass der furchtbare Ximenes, inmitten auf dem Markte, zu Granada – mir starrt die Zung im Munde – den Koran in eines Scheiterhaufens Flamme warf!

Hassan: Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.

Allerdings hat der PI-Pöbel nicht nur wegen der geplanten Biennale-Aktion ein Problem mit Martin Zet. Ganz nach historischem NS-Vorbild setzen nämlich auch die PI-Nazis auf die Kunst der Physiognomik:

#6 wien1529 (21. Jan 2012 16:13)

in der krankenpflege haben wir in der theorie und ich zusätzlich durch jahrzehntelange praxis gelernt, in gesichtern zu lesen.

und ich sage aus erfahrung, dieser ‘künstler’ ist kein guter mensch.

#29 miamary1 (21. Jan 2012 16:34)

[...]

Mein Freund hat den höchsten EQ, den ich kenne. Er kann Leute regelrecht ‘lesen’, sagen ob sie gute oder böse Menschen sind, ob sie niederträchtig sind, Probleme mit sich selbst haben, etc. Er hat IMMER Recht. Wir haben es getestet, zB mit Freunden von mir, die er noch nicht kannte. Er hat die Paare beobachtet und mir dann gesagt, ob er denkt, dass die Frau jeweils treu oder untreu ist. Da es Freundinnen von mir waren, wusste ich darüber Bescheid, hab’s ihm aber erst nachher gesagt. Es hat jedes Mal gestimmt.

Ich habe einiges von ihm gelernt. Und ich kann sagen: Der ‘Künstler’ ist nicht nur kein guter Mensch, sondern schlich und einfach irre.

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Vielen Dank an ht11 und Thielus für die PI-Kommentarhinweise.

Matussek, Stürzenberger, Mannheimer: Extremisten unter sich

Matthias Matussek, SPIEGEL-Autor und Papst-Groupie, fiel in der jüngeren Vergangenheit gleich zweimal durch seine unmittelbare Nähe zum rechtsradikalen Hass- und Hetzblog Politically Incorrect (PI) unangenehm auf: Erst verlinkte er PI auf seiner Website,



dann tauchte er auf den Facebook-Freundeslisten von Michael Stürzenberger und Karl-Michael Merkle alias Michael Mannheimer auf. Gegen den einen ermittelt die Münchner Staatsanwaltschaft derzeit wegen Volksverhetzung, der andere hat wiederholt Gewaltaufrufe gegen Andersdenkende veröffentlicht und gilt als Initiator des Blogwartportals Nürnberg 2.0. Das sind die rechtsextremistischen Kreise, in denen sich der Mann offenbar aus Überzeugung bewegt. Matusseks pseudochristlicher Sendungswahn, der sich in erster Linie gegen Muslime richtet, aber auch vor den Kritikern seiner fanatischen katholibanistischen Weltsicht nicht Halt macht, ist unmissverständlicher Ausdruck einer antidemokratischen Geisteshaltung, in der es keinen Platz für Weltoffenheit, Toleranz und Freiheit gibt. Insofern ist es natürlich alles andere als eine Überraschung, dass Matussek am vergangenen Mittwoch an der Universität des Bistums Eichstätt – in dem auch Merkle-Mannheimer schon hasspredigen durfte – einen Vortag hielt, in dem er in übelster PI-Manier Stimmung gegen den Islam machte. Zitat:

Die ‘Hetzpredigten’ des Islam seien keine leere Drohkulisse. ‘Der Islam ist eine Bedrohung. Nicht umsonst gibt es stundenlange Kontrollen an Flughäfen.’

Aussagen wie diese sind von jener ergreifenden Schlicht- und Dummheit, die ignorante Glaubenskrieger vom Schlage eines Matthias Matussek durchaus zutreffend charakterisieren. Bei seinem politisch inkorrekten Facebook-Kumpel Michael Stürzenberger lösen solche Statements natürlich einen wahren Begeisterungstsunami aus (siehe hier: http://www.pi-news.net/2012/01/matussek-der-islam-ist-eine-bedrohung). Kein Zweifel: Da haben sich zwei Extremisten gesucht und gefunden.

Dass sich Matussek nie ohne wenn und aber von PI distanziert hat, ist da nur noch das Tüpfelchen auf dem i.

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