Archiv der Kategorie ‘Kriminalität‘
Ein Deutscher und ein Österreicher wollen im Wald Schnecken sammeln. Nach einer Stunde hat der Deutsche einen ganzen Korb voll mit Schnecken, der Österreicher kommt dagegen mit einem leeren Korb an. Der Deutsche fragt: Was war denn los? Gab es bei Dir keine Schnecken? Der Österreicher antwortet: Doooooch, schooooo, immer wenn i a Schneckerl gsehn hob, hob i mi buckt – und huuuuusch huuuuusch, weg worns!
An diesen zugegebenermaßen etwas platten Witz fühlte ich mich gestern Abend bei Günter Jauch erinnert, als Peter Frisch, ehemaliger Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz, zu erklären versuchte, wie dem NSU-Terroristen Uwe B. die Flucht gelang (hier ab 0:52:42, Hervorhebung von mir):
[...], es wurde etwas gefunden und danach wurde ein Haftbefehl erlassen, aber als etwas gefunden wurde, in der Zeit, da war der Uwe B. mit dabei, der hat uns sogar gezeigt, wo die Garage stattfindet, [unverständliches Gebrabbel], und dann suchten sie, in dem Gewühl das da war, und da setzte er sich ins Auto und fuhr weg.
Und huuuuusch huuuuusch, weg war er, der Uwe B.!
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30. Januar 2012 | Absurdes, Deutschland, Fremdenfeindlichkeit, Gewalt, Kriminalität, Nazis, Peinlich, Rechtsextremismus, Satirisches und Ironisches, Terrorismus | Kommentare (0)
Er verbot ihr, an Sonntagen zu kochen. Ihre und die Haare der beiden Töchter durften nicht kurz sein. Sie durfte auch nicht arbeiten oder mit dem Auto fahren. Als sie sich vor drei Jahren endlich von ihm trennte, entführte er die vier gemeinsamen Kinder, erst nach Ägypten, dann in den Sudan. Nach 136 Tagen wurde er gefasst. Die Kinder leben wieder bei ihr. Und er muss sich jetzt vor Gericht verantworten. Reue zeigt er dabei nicht. Er beschimpft sie als Ehebrecherin, die in der Hölle landen werde.
Und nun die Preisfrage: Warum zum Teufel stürzen sich die politisch inkorrekten (PI), hm, Frauenrechtler, diese selbstverständlich nur von unermüdlichem Streben nach Gerechtigkeit beflissenen tugendhaften Wächter von Moral, Sitte und Anstand, nicht auf diesen für sie wie gemachten Fall? Die Antwort liegt auf der Hand:
Er gehört einfach der falschen Religion an. Eingeborener Deutscher ist er zu allem Unglück auch noch. Wie fatal. Für PI.
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Vielen Dank an MIG36 für den Hinweis.
29. Januar 2012 | Christentum ist Frieden™, Christlicher Fundamentalismus, Kriminalität, PI, Satirisches und Ironisches | Kommentare (0)
Javier Martinéz, Erzbischof im spanischen Granada, hat Männern einen Freibrief zur Vergewaltigung von Frauen ausgestellt. In seiner Weihnachtspredigt sagte der 64-jährige Geistliche unter anderem, dass
[...], eine Frau, die abtreibt, einem Mann ohne Einschränkungen die absolute Lizenz zum Missbrauch ihres Körpers gibt, denn sie hat Schuld auf sich geladen, als ob sie ein Recht dazu habe.
Die Verbrechen von Hitler und Stalin hält Herr Martinéz übrigens für
weniger abscheulich als Abtreibung.
Noch Fragen?
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12. Januar 2012 | Christentum, Christlicher Fundamentalismus, Diskriminierung, Frauen, Gewalt, Kriminalität, Religion | Kommentare (0)
Wieviele Menschen werden in Deutschland im Jahr abgeschoben? Die Antwort darauf findet sich in der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion der Linkspartei vom 12. April 2011. Demnach mussten 2010 insgesamt 7561 Personen Deutschland zwangsweise verlassen (6907 per Flugzeug, 654 auf dem Land-/Seeweg). Das bedeutet, dass Tag für Tag mehr als 20 Menschen aus Deutschland abgeschoben werden – nicht mitgerechnet die 7787 direkten Zurückweisungen und Zurückschiebungen an deutschen Flughäfen im Jahr 2010.
Diese Zahlen muss man schon kennen, bevor man das politisch inkorrekte (PI) Propagandapamphlet (http://www.pi-news.net/2012/01/video-rtl-uber-lasche-abschiebungspraxis) zum selben Thema liest, das auf einer tendenziös-reißerischen Reportage des quotengeilen RTL-Boulevardmagazins Extra basiert. Motto: Ausländer sind kriminell und müssen deshalb abgeschoben werden. Da könnte man auch sagen: Privatsender sind doof. Weg mit der Sendelizenz. Sofort.
Wer Kuchen backen und Arschbacken für die zwei Seiten einer Medaille hält, muss für sich selbst ähnlich absurde Wahrheiten gelten lassen und die Konsequenzen daraus klaglos hinnehmen. Basta.
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10. Januar 2012 | Absurdes, Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit, Kriminalität, Medien, Migration, PI, Propaganda, Rechtsextremismus, Satirisches und Ironisches | Kommentare (0)
Die Staatsanwaltschaft München hat bestätigt, dass sie gegen den politisch inkorrekten (PI) Artikelschreiber Michael Stürzenberger wegen des Verdachts der Volksverhetzung förmlich ermittelt. Grundlage des Ermittlungsverfahrens ist die Strafanzeige, die ich am 27. Oktober des vergangenen Jahres gestellt habe (siehe auch hier). Das geht aus der Antwort der Staatsanwaltschaft auf die entsprechende Anfrage der Frankfurter Rundschau hervor. Die Einleitung des Ermittlungsverfahrens gegen Stürzenberger bedeutet, dass der Staatsanwaltschaft tatsächliche Anhaltspunkte für eine verfolgbare Straftat vorliegen.
Stürzenberger hat inzwischen auf die aktuelle Entwicklung reagiert. Bei PI schreibt er heute in gewohnt größenwahnsinniger Manier:
Ich persönlich sehe sowohl den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft München I. als auch einem möglichen gerichtlichen Verfahren gelassen entgegen. Wir Islamkritiker haben die Überzeugung, dass wir in der Sache absolut richtig liegen, und die Gegenseite uns nur mundtot machen möchte, da es ihr nicht in ihr politisch Konzept passt, dass wir die Wahrheit über den Islam aussprechen. Wahrheit ist aber nicht verboten. Sie kann nicht verboten werden und wird immer ans Tageslicht kommen.
Geert Wilders ist für mich und für uns alle hier bei PI ein heldenhaftes Vorbild. Er stand seine Verhandlung in den Niederlanden mit unerschütterlichem Selbstbewusstsein und felsenfester Standhaftigkeit in der Sache durch. Wir in Deutschland sollten ihm nachfolgen und nicht bei jedem Gegenwind ängstlich wie kleine Mäuschen in ihren Löchern verschwinden.
Quelle: http://www.pi-news.net/2012/01/dumont-generalangriff-auf-islamkritiker
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04. Januar 2012 | Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit, Islamophobie, Juristisches, Kriminalität, PI, Propaganda, Rechtsextremismus | Kommentare (6)
Wie sieht Politically Incorect (PI) in seinem bizarren Jahresrückblick wohl die beiden Anschläge in Norwegen, die im Juli 77 überwiegend jugendlichen Opfern das Leben kosteten? Distanziert sich PI endlich ohne wenn und aber von Anders Behring Breivik? Lässt das primitive braune Hass- und Hetzblog wenigstens ein einziges Mal so etwas wie Mitgefühl erkennen? Nein, selbstverständlich (!) nicht:
Massenmord in Oslo (‘Anders Breivik-Fall’) wird von dt. MSM und verschiedenen Politikern instrumentatlisiert, um islamkritische Stimme zu bekämpfen.
Quelle: http://www.pi-news.net/2011/12/pi-jahresruckblick-teil-2-mai-bis-aug
Und nein, ich habe nichts weggelassen. Das ist tatsächlich alles, was PI fünf Monate später zu dem Thema zu sagen hat. Nichts kann PI treffender charakterisieren. Dieser eine peinliche Satz beweist unwiderlegbar, dass PI Breivik und natürlich auch sich selbst immer noch für die eigentlichen Opfer hält.
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26. Dezember 2011 | Fremdenfeindlichkeit, Gewalt, Islamophobie, Kriminalität, PI, Peinlich, Propaganda, Rechtsextremismus, Terrorismus | Kommentare (1)
Den Frieden auf Erden verkündet eine himmlische Engelschar den Menschen in der lukanischen Weihnachtsgeschichte. In manchen Teilen der Welt mag die zentrale Botschaft des Evangelisten wie blanker Hohn wirken, denn von einem friedvollen Miteinander kann vielerorts leider überhaupt nicht die Rede sein. Schon gar nicht an Weihnachten. Aber auch hierzulande ist bei weitem nicht alles so friedlich, wie es auf den ersten Blick scheint. Der innere Frieden, der für den gesellschaftlichen Zusammenhalt so unverzichtbar ist, ist 2000 Jahre nach Christi Geburt mehr denn je gefährdet. Millionen Menschen leben in diesem so reichen Land hart an der Armutsgrenze. Nicht wenige werden diskriminiert, verfolgt und sogar getötet, weil sie einer radikalen fanatischen Minderheit ein Dorn im Auge sind. Jahrelang konnte ein brutale Nazibande eiskalt mordend durch Deutschland ziehen, ohne dass sie jemand aufgehalten hat. Und all das geschah – so sieht es zumindest im Moment aus – unter den Augen von Verfassungsschutz und Polizei. Die Frage, wie so etwas passieren konnte, wird uns sicherlich noch lange beschäftigen. Manchmal schämt man sich einfach nur dafür, Deutscher zu sein.
Das Schlimme daran ist: Der Fremdenhass ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Es wird mittlerweile als völlig normal empfunden, dass sich Menschen anderer Religion, Herkunft und Hauptfarbe gegen pauschale Vorwürfe zur Wehr setzen müssen, für die sie nicht das Geringste können. Muslime sind potentielle Terroristen, Osteuropäer nehmen und die Jobs weg und Schwarze liegen uns sowieso nur auf der Tasche. Auf diesem menschenfeindlichen Nährboden bewegen sich aber nicht nur rechtsextremistische Mörder und Schläger, sondern auch jene, die ihnen klammheimlich applaudieren, während sie sich gleichzeitig nach außen als Bewahrer von Freiheit, Demokratie und Rechtsstaat präsentieren. Das ist so unfassbar dreist, dass einem kotzübel werden muss.
Dabei ist wahrlich nicht längst nicht Gold, was integrativ glänzt. Niemand bestreitet das. Wo Missstände existieren, müssen diese offen angesprochen und – wenn möglich – beseitigt werden. Sich im Rahmen des Zumutbaren in Deutschland zu integrieren, ist die Pflicht jedes Einzelnen, der hier leben will. Da kann es keine zwei Meinungen geben. Aber die notwendige Kritik an unhaltbaren Zuständen muss und kann spielend ohne Hass auskommen. Wer hasst, der will gar nicht, dass Menschen mit Migrationshintergrund Deutschland als zweite Heimat empfinden. Man will sie einfach nur wieder los werden. Das ist nicht nur zutiefst intolerant, sondern vor allem auch ein Verrat am Kerngedanken des christlichen Glaubens, auf den sich die scheinpatriotischen Vaterlandsverteidiger inihrer erbärmlichen Bigotterie gerne und oft berufen.
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25. Dezember 2011 | Asoziales, Christentum, Christentum ist Frieden™, Deutschland, Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit, Gewalt, Integration, Islamophobie, Kriminalität, Migration, Multikulti, Rassismus, Rechtsextremismus, Terrorismus | Kommentare (0)
Stephen Yaxley-Lennon (Pseudonym: Tommy Robinson) war wieder einmal in eine Schlägerei verwickelt. Der wegen mehrerer Gewaltdelikte einschlägig vorbestrafte Führer der rechtsextremistischen English Defense League (EDL) will von Muslimen überfallen und verprügelt worden sein. Bewiesen ist das jedoch keineswegs. Trotzdem ist einer wie Yaxley-Lennon natürlich ein leuchtendes Vorbild für alle politisch inkorrekten (PI) Möchtegern-Milizionäre:
#19 Kaiman Mazyek (23. Dez 2011 16:40)
[...]
Jeder von uns hat schon mal mehr oder minder doll zugelangt, das ist aber nicht entscheidend bei diesem Vorfall.
Er wurde zusammen geschlagen, weil er für sein Land einsteht und für die Freiheit des Glaubens und die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau.
Das war ein politisch motiviertes Attentat. Im Gegensatz zu diesen dreckigen Muselmanen-Schlägern traut er sich nämlich alleine auf die Straße. Warum er alledings sich noch keine Knarre besorgt hat – bei dem Gefahrenpotential – ist mir schlichtweg ein Rätsel.
Quelle: http://www.pi-news.net/2011/12/tommy-robinson-brutal-zusammengeschlagen
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Vielen Dank an pepa für den Hinweis.
24. Dezember 2011 | Absurdes, Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit, Gewalt, Islamophobie, Kriminalität, PI, Peinlich, Propaganda, Rechtsextremismus, Wahrheit und Lüge | Kommentare (0)
Erst war SPD-Chef Kurt Beck schuld, anschließend gerieten imaginäre türkische Stromdiebe ins Visier der PIromanen, dann sollten es die angeblich mangelhaften Sprachkenntnisse der Hausbewohner gewesen sein, bevor schließlich der türkische Hausbesitzer und dessen Vater zu Verdächtigen erklärt wurden.
Die Liste der politisch inkorrekten (PI) Absurditäten in Zusammenhang mit der Brandkatastrophe in Ludwigshafen am 3. Februar 2008, bei der 9 Menschen starben und 60 verletzt wurden, ist genauso lange wie peinlich. Fast vier Jahre nach der entsetzlichen Tragödie scheint der nie wirklich aufgeklärte Fall nun aber eine dramatische Wende zu nehmen, die sich allerdings keineswegs nur für PI einmal mehr zum publizistischen Super-GAU entwickeln könnte (Hervorhebung von mir):
Bei ihren Ermittlungen zum Umfeld der mutmaßlichen Terrorgruppe ‘Nationalsozialistischer Untergrund’ (NSU) gehen die Behörden neuen Spuren in die militante Neonaziszene in Rheinland-Pfalz nach. Nach Informationen der Frankfurter Rundschau ist der bekannte Ludwigshafener Neonazi Malte R. ins Visier der Ermittler gerückt. Er soll eine maßgebliche Rolle bei der dortigen Nazi-Gruppe Lunara einnehmen und Schießübungen im Ausland organisiert haben. Lunara bewerten die Behörden anscheinend als terroristische Vereinigung.
Laut Dokumenten, die der FR vorliegen, gilt Malte R. den Behörden zudem als verdächtig, den Brand in einem Ludwigshafener Wohnhaus gelegt zu haben, bei dem am 3. Februar 2008 neun türkischstämmige Bewohner ums Leben gekommen waren. [...] Der Präsident des Bundeskriminalamts, Jörg Ziercke, hatte in der vergangenen Woche erklärt, den Fall neu untersuchen lassen zu wollen.
Necla Kelek, Möchtegern-Frauenrechtlerin und Islamexpertin von eigenen Gnaden, schrieb damals in einem Artikel für die Emma übrigens:

Jetzt wussten wir es also ganz genau: Die Muselmänner waren schuld daran, dass neun Menschen sterben mussten. Natürlich war sie nicht dabei, und hey, bis zum heutigen Tag hat sich nichts davon auch nur ansatzweise bewahrheitet – aber wen interessierte das schon? Necla Kelek ganz bestimmt nicht. Sie hatte die Schuldigen quasi im Alleingang ermittelt. Von ihrem Schreibtisch aus. Ohne Fakten. Ohne Beweise. Auch in Mölln und Solingen, wo übrigens nicht nur Frauen und Kinder starben und zum Teil schwerste Brandverletzungen erlitten. Kein Wort von Nelek zu den Tätern in diesen beiden Fällen: Rechtsextremistische deutsche Ausländerhasser. Aber vielleicht dachte Frau Kelek ja, dass die die Häuser nur deshalb angezündet hatten, um zu zeigen, wie rücksichtslos der Türke, der Muslim an sich doch ist.
Doch Frau Kelek wird trotzdem sicherlich auch in Zukunft niederträchtigste islamophobe Hetze verbreiten. Das ist nun einmal ihre Natur. Genauso wie es für PI ganz natürlich ist, Muslime grundlos zu hassen.
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Vielen Dank an Gelderlander für den Hinweis.
17. Dezember 2011 | Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit, Gewalt, Islamophobie, Kriminalität, Nazis, PI, Rechtsextremismus, Terrorismus, Wahrheit und Lüge | Kommentare (0)
Henryk M. Broder, einer der Stichwortlieferanten des norwegischen Massenmörderterroristen Anders Behring Breivik, regt sich darüber auf, dass der Migrationshintergrund des Lütticher Amokläufers Nordine Amrani in den Medien nicht zum eigentlichen Motiv seiner Tat erklärt wird:
Das Schweigen der Penner
Nun sind schon mehr als 24 Stunden seit dem Massaker vergangen, das ein ‘Waffennarr’ angerichtet hat, und wir warten noch immer darauf, dass sich einer der Bescheidwisser zu Wort meldet, die nach dem Massaker auf der Insel Utoya die Tat schon kontextualisiert hatten, noch ehe das letzte Opfer geborgen war. Hatte man sich bei Breivik sofort darauf verständigt, dass er ein ‘christlicher Fundamentalist’ und ein verkappter Zionist ist, wird der ‘Migrationshintergrund’ des Lütticher Täters nur sehr dezent angedeutet. Irgendwas mit Nordafrika oder so … Möglicherweise sind fünf Tote und über 100 Verletzte nicht genug, um die Gutmenschen wach zu rütteln, möglicherweise hängt die Bewertung der Tat primär davon ab, welchem Milieu der Täter angehört.
Naja, überhaupt nicht möglicherweise, sondern vielmehr vorsätzlich will Broder Amrani und Breivik hier zu Brüdern im Geiste machen. Dass die Motivlage bei den beiden Mördern eine völlig andere ist und dass Amranis marokkanische Herkunft den sechsfachen Mord von Lüttich überhaupt nicht erklären kann, will Broder aus purem Fremdenhass einfach negieren. Genau genommen unternimmt Broder damit in letzter Konsequenz sogar den abscheulichen Versuch, Breiviks Tat nachträglich zu relativieren – und damit natürlich auch seine eigene Mitveranwortung.
Also, Broder: Kann es nicht sein, dass Sie eigentlich der Penner sind, der ganz schnell die Klappe halten sollte?
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Via dontyoubelievethehype.com.
16. Dezember 2011 | Absurdes, Fremdenfeindlichkeit, Gewalt, Islamophobie, Kriminalität, Propaganda, Rechtsextremismus, Wahrheit und Lüge | Kommentare (0)