Archiv der Kategorie ‘Kriminalität‘

 
 

Was von Breivik übrig bleiben wird

Der Tag wird kommen. Der Tag, an dem das Urteil über Anders Behring Breivik gesprochen wird. Anschließend wird man ihn wegsperren. Entweder ins Gefängnis oder in die Psychiatrie. Er wird nie mehr im Mittelpunkt des Interesses stehen. Er wird sich nie mehr öffentlich aufblasen dürfen. Vielleicht wird er sogar erfahren, was lebenslange Haft wirklich bedeutet.

Wenn die Zeit mit jedem Tag hinter dicken Gittern immer langsamer zu vergehen scheint. Wenn ihm bewusst wird, dass ihn die ständige Einsamkeit auch noch um den winzigen Rest seines unheilbar kranken Verstandes bringt.

Wenn ihm bewusst wird, wie völlig sinnlos er auch sein eigenes Leben weggeworfen hat. Wenn er merkt, dass seine feigen Mordtaten genau das Gegenteil dessen bewirkt haben, was er dadurch eigentlich erreichen wollte. Wenn ihm klar wird, dass man Freiheit und Demokratie nicht umbringen kann und dass nicht er gewonnen hat, sondern seine wehrlosen Opfer und die offene Gesellschaft an sich, die er so fanatisch hasst.

Anders Behring Breivik wird sich irgendwann mit all diesen Wahrheiten schonungslos konfrontiert sehen. In diesem Moment der Erkenntnis wird er sich eingestehen, dass er ein erbärmlicher Verlierer ist. Dann wird er sich nichts mehr wünschen, als tot zu sein.

Dabei ist er das doch längst. Er hat es nur noch nicht begriffen.

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Auch der PI-Hund kläfft, wenn er getroffen ist

Dass sich Anders Behring Breivik und die politisch inkorrekten (PI) Massenmörderversteher ideologisch sehr nahe stehen, ist weder unwahr noch ein Geheimnis. Schon kurz nach Breiviks Terroranschlag – um nur ein typisches Beispiel dafür zu nennen – ergriff PI-Autor und Volksverhetzer Karl-Michael Merkle alias Michael Mannheimer ganz offen Partei für den rechtsextremistischen Gewalttäter, der im Juli des vergangenen Jahres in Oslo und Utøya 77 zumeist jugendliche Menschen kaltblütig hinrichtete und zahlreiche weitere Opfer an Körper und Seele verletzte. Es ist schon deshalb absolut legitim, dass die Berliner Zeitung PI aus Anlass der Prozessauftakts gegen Breivik in einem Atemzug mit dem soziopathischen Linken- und Muslimenhasser nennt.

Die verlogene Antwort von PI in Form einer heulsusigen kewil-Artikelattrappe ließ natürlich nicht lange auf sich warten:

Dumont-Drecksjournaille zu PI und Breivik

Die linken Gossenjournalisten des Dumont-Verlags haben wieder zugeschlagen. Anlässlich des heute startenden Breivik-Prozesses hat die Berliner Zeitung unter dem Titel ‘Neue Rechte’ ein ‘Dossier’ eingerichtet! Dabei werden der Killer Breivik und PI hinterhältig vermixt. PI und Massenmord ist eins!

[...]

Mit den linken Lumpen der Dumont-Journaille diskutieren wir gar nicht.

Quelle: http://www.pi-news.net/2012/04/dumont-drecksjournaille-zu-pi-und-breivik

Und:

Am rechten Rand stehen dazu ein paar extra Lügen über PI.

Eine dieser angeblichen (!) Lügen lautet:

Als im Dresdener Landgericht die schwangere Ägypterin Marwa er-Sherbini erstochen wurde, jubilierte ein PI-Nutzer über den Tod der ‘verschleierten Kopftuchschlampe’ – ‘und noch dazu ein Moslem im Bauch weniger!’

Und das war noch lange nicht alles, was sich PI in diesem Zusammenhang an unfassbaren Entgleisungen leistete.

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PI will Breivik lieber doch nicht verurteilt sehen

Ein weiteres psychiatrisches Gutachten hat den norwegischen Massenmörder Anders Behring Breivik im juristischen Sinne für uneingeschränkt zurechnungsfähig erklärt. Das erste Gutachten hatte ihm während der Begehung seiner Taten noch eine paranoide Schizophrenie bescheinigt. Für die Verhandlung gegen Breivik sind beide Untersuchungsergebnisse relevant. Es liegt nun im Ermessen des Gerichts, welchem Gutachten es Glauben schenkt. Im Falle einer Verurteilung drohen Breivik bis zu 21 Jahren Haft. Im Urteil kann zusätzlich auch die anschließende Sicherungsverwahrung angeordnet werden.

Für den politisch inkorrekten (PI) Terroristenversteher kewil ist das Ergebnis des zweiten Gutachtens natürlich ein Skandal:

Dabei müßte jedem klar sein, daß kein normaler Mensch in Friedenszeiten 70 oder 80 Menschen erschießt. Aber im Kampf gegen Rechts muß das Recht gebeugt werden, egal wie.

Quelle: http://www.pi-news.net/2012/04/breivik-zurechnungsfahig-na-und

Aber immerhin:

Dabei ist die ganze Anstrengung für die Katz. Ob Breivik zurechnungsfähig ist oder nicht, spielt absolut keine Rolle. Die von Linken eingerichteten norwegischen Knäste und Anstalten haben alle den Standard eines deutschen Fünfsterne-Hotels. Die Unterbringung ist besser als im Adlon. Also könnte sich die deutsche Gaga-Presse wieder abgeilen, wenn sie Hirn hätte. Hat sie aber nicht!

Aus dem Kommentarstrang des mutmaßlich unter erheblichem Alkoholeinfluss zustande gekommenden Beitrags:

#8 Nationalliberaler87 (10. Apr 2012 19:15)

Hätte Breivik die jetzigen Missetäter in Norwegen erschossen, könnte man das unter verdiente Strafe für Hochverrat ablegen. Da er aber potenziell zukünftige Missetäter getötet hat, ist er zu verachten, da keiner der getöteten Kinder Verantwortung für den Jetztzustand trägt. Deswegen shame on you Breivik.

#13 europath (10. Apr 2012 19:19)

Nach Breivik Denke leben wir eben nicht in Friedenszeiten.
Und deshalb ist die Tötung des linken Volksverräters legitim.
Als mitfühlender und vernunftbegabter Mensch kann man das nicht gutheißen. Aber verstehen kann man es.

#42 Demokedes (10. Apr 2012 19:44)

Natürlich ist Breivik im Grundsatz zurechnungsfähig. Was den sonst? Er hat sich über die Islamisierung in seinem Land und über die Politiker, die das zulassen und sogar fördern, aufgeregt. Das ist legitim. Dann aber muss er Aussetzer gehabt haben. Kein normaler Mensch geht so wie er emotionslos auf Kinder und Jugendliche zu, und knallt sie gnadenlos ab. DAS IST NICHT NORMAL!

Es kommt ja nicht selten vor, das sonst ganz normale und zurechnungsfähige Menschen auf einmal durchdrehen. Sozusagen einen Blackout haben. Ich denke, so ähnlich war es bei ihm.

Die norwegische Regierung sollte bei aller gerechtfertigten Schuldzuweisung an Breivik auch mal an die eigene Nase fassen.

#58 Loewental (10. Apr 2012 20:04)

Aus seinem Verhalten,sollte man die richtigen Lehren ziehen, das aber würde Maßnahmen erfordern,die unangenehm sind.Dann lieber doch für “bekloppt” erklären und Ruhe ist.

# 82 5to12 (10. Apr 2012 21:40)

breivik ist ein ‘markstein’ der aktuellen zeitgeschichte.
niemand kann dulden, was er getan hat.
aber niemand kann seine motive verleugnen.

[...]

aber ich denke: eine saubere analyse geht nicht ohne bezug zur aktuellen realität.

Das ist nur eine kleine Auswahl und zeigt einmal mehr, dass sich PI auch neun Monate nach Oslo und Utøya schwer tut, sich ohne wenn und aber von einem Terroristen zu distanzieren, der 77 überwiegend jugendliche Menschenleben auf dem Gewissen hat.

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Strafbefehl wegen Volksverhetzung gegen Merkle-’Mannheimer’

Karl-Michael Merkle alias Michael Mannheimer ist von Amtsgericht Heilbronn wegen Volksverhetzung per Strafbefehl zu einer Geldstrafe von 2500 Euro verurteilt worden. Das berichtet das rechtsradikale Blog Politically Incorrect (PI) unter Berufung auf Merkle-Mannheimer:

Am 14. Februar 2012 erhielt Michael Mannheimer einen Strafbefehl des Amtsgerichts Heilbronn in Höhe von 50 Tagessätzen à 50 Euro (2500 Euro).

Quelle: http://www.pi-news.net/2012/03/strafbefehl-gegen-michael-mannheimer

Grund für Merkle-Mannheimers Verurteilung ist dessen Gewaltaufruf vom 8. April 2011. Dazu meint das Gericht:

In seinem als öffentlicher ‘Appell an alle freiheitsliebenden Bürger Deutschlands’ deklarierten Artikel diffamiert und dämonisiert er den Islam pauschal als ‘menschenfeindlichen Faschismus’ und verunglimpft ihn als den ’schlimmstmöglichen Feind für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit’.

Er unterstellt den ‘Millionen entgegen dem Willen des deutschen Volkes hier hereingeschafften Menschen’, dass diese ‘unsere kulturellen und zivilisatorischen Errungenschaften verachten und unsere europäische Kultur abschaffen wollen zugunsten des barabrischen Systems Islam’. Muslime in Deutschland und dem übrigen Europa würden ’seit Jahren beharrlich und mit immer größerem Erfolg an der Übernahme unseres Kontinents arbeiten.’

[...]

Mit diesen Behauptungen stellt der Angeschuldigte unter bewusster Verdrehung der unter anderem im Koran verankerten Glaubensinhalte den Islam undifferenziert als militante, intolerante und unfriedliche Religion dar, die gefährlich, und der Achtung der Bürger nicht wert sei. In einem weiteren Absatz setzt er seine verbalen Angriffe gegen den Islam und seine Anhänger fort und geißelt das angeblich übersteigerte und rücksichtslose Machtstreben des Islam, indem er – die Glaubensgrundsätze des Islam wiederum verfälschend – behauptet, das zentrale Ziel des Islam sei die Weltherrschaft’ und diesem Ziel sei, vorgegeben durch Koran und Sunna, das gesamte religiöse Leben des Islam untergeordnet.

[...]

Aus seinem bewusst verzerrt dargestellten Bild von den angeblich verfassungsfeindlichen Inhalten und Zielen des Islam, die vom deutschen Establishment’ auch noch unterstützt würden, konstruiert der Angeschuldigte unter missbräuchlicher und pseudorechtlicher Heranziehung von Verfassungsbestimmungen ein angebliches Recht der Bürger zum Widerstand, indem er ausführt, er halte die Zeit für gekommen, die Inkraftsetzung und schonungslose Anwendung des Widerstandsrechts (und der Widerstandspflicht) aller Deutschen gem. Artikel 20 Abs. 4. GG auszurufen’.

Dass sich PI angesichts der längst überfälligen Verurteilung Merkle-Mannheimers in wilden Verschwörungstheorien ergeht, ist natürlich keine Überraschung:

Die Anklage wurde von einem baden-württembergischen Gericht erlassen. Ein Schelm wer denkt, dass dies möglicherweise mit dem rotgrünen Wahlsieg und der aktuellen Kretschmann-Administration zusammenhängt. Politische Prozesse – und dies ist einer – werden grundsätzlich vom jeweiligen Landesjustizminister im Vorfeld beäugt. Und dieser kann nach Ermessenslage darüber entscheiden, ob aus einer Anklage auch ein Prozess wird. Damit ist das Justizministerium bei politischen Prozessen gegenüber der Staatsanwaltschaft weisungsbefugt. Und im baden-württembergischen Kabinett sitzen erstmals seit 1945 türkischstämmige Landesminister – von der türkischen Klientel in der SPD und bei den Grünen brauchen wir hier erst gar nicht reden.

Das ist übrigens schon deshalb Quatsch, weil die Justizminister in Deutschland ein grundsätzliches Weisungsrecht gegenüber Staatsanwälten haben – und keineswegs nur in politischen Prozessen, einmal abgesehen davon, dass Merkle-Mannheimers menschenverachtendes Pamphlet Gegenstand eines ganz gewöhnlichen Strafprozesses war. Der Mann ist ehrlich gesagt auch eine viel zu unbedeutende Wurst, als dass sich ein Minister mit ihm abgeben müsste. Vergessen werden sollte in diesem Zusammenhang genauso wenig, dass Merkle-Mannheimer von einem völlig unabhängigen ordentlichen Gericht verurteilt wurde – und nicht von der Staatsanwaltschaft.

Merkle-Mannheimer hat gegen den Strafbefehl Widerspruch eingelegt. Einen Anwalt, der ihn dabei unterstützt, kann er sich angeblich aber nicht leisten:

Da sich Mannheimer keinen Anwalt leisten kann und da bei dem relativ geringen Strafmaß (das im übrigen, würde es verhängt werden, keine Vorstrafe bedeuten würde) ein Anwalt vom Staat im Zuge einer Prozesskostenbeihilfe nicht gestellt wird, hatte Mannheimer, wie er uns gegenüber bekundete, nur die Wahl, die Strafe gegen sich ohnehin zu zahlen – oder eben Widerspruch gegen sie einzulegen, was er denn auch tat.

Das ist genauso hanebüchen wie der ganze Rest des Beitrags. Im Strafprozess wird nur Neben- und Adhäsionsklägern Prozesskostenhilfe gewährt (beides ist Merkle-Mannheimer nicht), ansonsten gibt es die Prozesskostenhilfe lediglich im Zivilrecht und nur bei entsprechender Bedürftigkeit. Die scheint mir bei Merkle-Mannheimer aber sowieso nicht vorzuliegen, denn die Höhe des auf seinen Einkommensangaben basierenden Tagessatzes deutet auf ein Monatseinkommen von etwa 1500 Euro netto hin. Davon kann man sich in einem solch vergleichsweise kleinen Fall normalerweise sehr wohl einen Anwalt leisten. Aus der Tatsache, dass sowohl PI als auch das Neonazi-Blog Ex-K3-Berlin trotzdem einen Spendenaufruf für Merkle-Mannheimer gestartet haben, kann nun jeder seine eigenen Schlüsse ziehen.

Insgesamt ist das konsequente Vorgehen der Justiz gegen Merkle-Mannheimer sehr zu begrüßen – was auch PI-Mitautor Michael Stürzenberger in Panik versetzt haben dürfte. Denn gegen den ermittelt die Münchner Staatsanwaltschaft nach wie vor ebenfalls wegen Volksverhetzung.

Bei PI befinden sich Merkle-Mannheimer und Stürzenberger übrigens in bester schlechtester Gesellschaft (mit Dank an pepa für den Hinweis):

#197 Katzenklo (27. Mrz 2012 11:00)

Ich habe demnächst auch meine Verhandlung nach §130. Hat mich bisher schon ca. 10.000 EUR gekostet. Da u.a. mein Firmen-IP ermittelt und der Rechner beschlagnahmt wurde, bekam ich die fristlose Kündigung und habe erst Monate später eine geringer bezahlte Anstellung gefunden.

Noch Fragen?

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Wer hat Angst vor dem bösen Kapuzenmann?

Warum wurde Trayvon Martin von George Zimmerman ermordet? Fox-News-Moderator Geraldo Rivera macht den Kapuzenpulli, den Martin trug, für den gewaltsamen Tod des 17-jährigen schwarzen Jungen verantwortlich, denn:

‘Du willst ein Möchtegern-Gangsta sein? Dann werden die Leute dich als Bedrohung wahrnehmen. Das passiert dann eben. Es ist eine sofortige Reflexhandlung’, [...].


Wer Kapuze trägt, ist also ein Gangsta. Basta. Zum Beispiel Geraldo Rivera. Oder E.T., Justin Timberlake, Justin Bieber, Marc Zuckerberg und sogar – die dunkle Seite der Macht war wirklich sehr stark in ihm – Obi-Wan Kenobi.

Ob Rivera auch diese Herren meinte, ist dagegen noch unklar.

Geraldo Rivera: Blame The Hoodie For Trayvon Martin’s Death (Video)

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Vielen Dank an Provokateur für den Hinweis.

Du kommst aus dem Gefängnis frei

In Florida ist es gesetzlich erlaubt, Menschen auf offener Straße umzubringen, um sich oder andere vor Verrat, Mord, Totschlag, sexueller Nötigung, Autodiebstahl, Einbruchdiebstahl, Raub, Einbruch, Brandstiftung, Entführung, gefährlichen Angriffen, gefährlicher Körperverletzung, gefährlichem Stalking, Flugzeugentführung, ungesetzlichem Werfen, Platzieren oder Entladen zerstörerischer Geräte oder Bomben und jedem anderen Verbrechen, das die Benutzung oder Drohung physischer Gewalt beinhaltet, zu schützen. Eingeführt wurde das sogenannte Stand-your-Ground-Gesetz vor sieben Jahren unter maßgeblicher Beteiligung der Waffenlobbyorganisation National Rifle Association (NRA) vom damaligen republikanischen Gouverneur und Präsidentenbruder Jeb Bush. Ähnliche Gesetze gibt es mittlerweile in 21 US-Bundesstaaten.

Trayvon Martin hatte weder ein Verbrechen begangen noch hatte er vor, eines zu begehen, als er vor vier Wochen von George Zimmerman erschossen wurde. Nichts deutete darauf hin, dass der 17-jährige schwarze Junge ein Gefahr darstellte, als er auf seinen 28-jährigen Latino-Henker traf. Martin hatte sich in einem Laden Eistee und Bonbons besorgt. Auf dem Nachhauseweg nahm er eine Abkürzung durch die bewachte Wohnanlage Retreat at Twin Lakes im 50000-Einwohner-Ort Sanford, wo der freiwillige Hilfscop Zimmerman begann, sein unschuldiges Opfer grundlos zu verfolgen. Schließlich trafen die beiden aufeinander, es kam zu einem Handgemenge. Dann zog Zimmerman seine 9-Millimeter-Pistole und schoss aus kürzester Distanz auf Martin. Trayvon Martin war sofort tot.

Ein klarer Fall, sollte man meinen. Aber die Polizei in Sanford sah das ganz anders. George Zimmerman habe in verständlicher Notwehr gehandelt, es gebe keinen Grund, gegen den Schützen zu ermitteln. So wurde aus dem Täter Zimmerman das Opfer Zimmerman. Allerdings hatten die Ermittler nicht mit der Gegenwehr von Martins Eltern gerechnet. Die veröffentlichten im Internet eine Petition, die eine Anklage gegen Zimmerman forderte. So kamen innerhalb eines Monates Hunderttausende Unterschriften zusammen. Diesem Druck musste sich die Staatsanwaltschaft letzten Endes beugen. Nun soll eine Grand Jury entscheiden, ob sich George Zimmerman vor Gericht verantworten muss.

Vielleicht war seine Du-kommst-aus-dem-Gefängnis-frei-Karte doch nicht so sicher, wie das Gesetz es ihm suggerierte.

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PI mal Daumen

7500 ausländische Morde wollen die politisch inkorrekten (PI) Statistikvergewaltiger in den letzten gut zwei Jahrzehnten in Deutschland gezählt haben. Dabei beruft sich PI auf die absurden Rechenexempel eines anderen Blogs:

Zwischen 1990 und 2010 wurden in der BRD 21467 Tote durch Mord- und Totschlag gezählt. Bei Körperverletzung, sowohl gefährlicher/schwerer als auch vorsätzlicher leichter gab es 2009 und 2010 jeweils etwa 600000 Delikte. Der Anteil von verurteilten Ausländern bei Mord und Totschlag betrug in den beiden Jahren 2009 und 2010 durchschnittlich 29,35 %, bei Körperverletzungen etwa 21 %. Wir nennen nachfolgend auch den Totschlag Mord, denn für das Opfer ist das Ergebnis das gleiche. Somit wurden in 21 Zähljahren in der BRD überschlägig etwa 6300 Morde und 2800000 Körperverletzungsdelikte durch Ausländer begangen. Zählt man die Eingebürgerten hinzu und nimmt an, dass sie genauso morden und verletzen wie ihre Volksgeschwister ohne BRD-Pässe, sind es bis zu 9000 Ermordete und 4000000 Verletzte durch Migranten.

Die Gewalttaten von Migranten an Migranten sollte man von diesen Werten allerdings abziehen, will man die Folgen der Einwanderungspolitik betrachten. Denn ausländische Opfer wären vielleicht auch in ihrer Heimat von ausländischen Kriminellen heimgesucht worden, nicht aber unbescholten in ihrer Heimat lebende Deutsche. Wollte man die Morde von Migranten an autochthonen Deutschen also abschätzen, könnte man pauschal deren Bevölkerungsanteil von den Opfern der Ausländergewalt abziehen.

Das wären dann etwa 7500 Morde und 3 Millionen gewalttätige Übergriffe durch Einwanderer an der deutschen Urbevölkerung seit der Wiedervereinigung. Jede Woche werden 7 Deutsche durch Migranten getötet und etwa 3000 mißhandelt.

Quelle: http://www.pi-news.net/2012/03/7-500-morde-durch-einwanderer

Pi mal Daumen mag in der Regel ja eine durchaus anerkannte Schätzmethode sein – PI mal Daumen dagegen ist einfach nur gehirnamputierter Unsinn der allergröbsten Sorte.

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Vielen Dank an MIG36 für den Hinweis.

Desinformation

Der brandenburgische Innenminister Dietmar Woidke (SPD) hat gestern den Bericht zur Entwicklung der Kriminalität in der Grenzregion zu Polen im Jahr 2011 vorgestellt. Im Eckpunktepapier dazu heißt es zum Thema Autodiebstahl:

Im Jahr 2011 wurden 669 Fälle des Diebstahls von Kraftwagen erfasst.


Eigentlich gibt es da nichts misszuverstehen. Eigentlich. Es sei denn, man nennt sich kewil und dilettiert für ein ausländerfeindliches Blog:

Kaum gestohlen, schon in Polen

Das darf man nicht sagen, denn das ist politisch nicht korrekt, aber laut WELT ‘bestätigen sich alte Vorurteile’ beim Autoklau. Die Zahl der Diebstähle in Brandenburg nahm seit Öffnung des Schengen-Raums nach Osten von knapp 10000 im Jahr 2007 auf fast 11300 in 2011 zu.

Politically Incorrect (PI), 10. März 2011 (http://www.pi-news.net/2012/03/kaum-gestohlen-schon-in-polen)

Genau. Alle Polen sind Autobiebe. Typisch kewil, typisch PI. Allerdings ist der zitierte und verlinkte WELT-ONLINE-Artikel fast noch peinlicher:

Beim Autoklau bestätigen sich alte Vorurteile

[...]

Immerhin wurden im vergangenen Jahr weniger Autos gestohlen: 3963 gegenüber 4068 im Jahr 2010.

Welt Online, 9. März 2009

Woher diese Zahlen stammen, weiß vermutlich nicht einmal Autor Ronald Bahlburg.

Übrigens: Im Jahr 2003 lag die Zahl der Autodiebstähle in der brandenburgisch-polnischen Grenzregion um 8 Prozent höher als im ersten Jahr nach dem Beitritt Polens zum Schengen-Raum. Der starke Anstieg der Delikte seit 2007 hat also nur bedingt etwas mit der Öffnung der Grenzen nach Osten zu tun.

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PI: Stürzenberger verteidigt rechtsradikalen Schläger

Über das offenkundige Desinteresse der eigenen Anhängerschaft am politisch inkorrekten (PI) Ausflug zur antiislamischem Kundgebung im dänischen Aarhaus habe ich mich vorgestern schon amüsiert. In den vergangenen beiden Tagen scheint sich an der demonstrativen Reiseunlust des PI-Mobs auch nichts geändert zu haben. Ob es da wirklich klug ist, auf die Daheimbleiber verbal einzudreschen, wie Michael Stürzenberger das heute erkennbar eingeschnappt tut, wage ich zwar zu bezweifeln – aber lustig ist die beleidigte Standpauke auf jeden Fall:

Am Montag müssen die Überweisungen jedes Einzelnen auf das Konto eingegangen sein, sonst platzt die Aktion. Bisher ist die Begeisterung zur Teilnahme allerdings eher verhalten. Viel größer scheint hingegen die Diskutierfreudigkeit zu sein, vor allem um die English Defence League. Soll man sich nicht doch von ihr distanzieren und lieber zuhause bleiben? Freunde, so wird das nichts mit dem Widerstand gegen die Islamisierung.

[...]

Und sogleich begannen im PI-Kommentarbereich auch schon die Diskussionen: Ist Pax Europa vielleicht ein bisschen zu christlich eingestellt? Gab es da nicht vor vielen Jahren mal ein Problem mit einer Demo in Brüssel? Die Distanzier-Debatte um die English Defence League tobt ja schon länger. Haben die auch wirklich nichts mit Extremismus zu tun?

[...]

Die islamkritische Szene in Deutschland scheint von den permanenten Attacken der Rotfaschisten und der Gutmenscheria schon so weichgeklopft worden zu sein, dass man jetzt auf die gleiche Weise sogar in den eigenen Reihen um sich schlägt. Nach dem Motto ‘Islamkritiker aller Länder, distanziert Euch gegenseitig voneinander!’ Christen gegen Atheisten, Mitte gegen Rechts, Moderate gegen Fundamentale.

Aber das Allerbeste kommt noch: Das PI-Karikatur-Büslein zur Aarhus-Reise, in dem neben lauter harmlosen Figürchen auch ein farbiger Mitbürger sitzt, kam doch jetzt tatsächlich in den Verdacht, ein Symbol für “Gewaltbereitschaft” zu sein. Abstruser geht es nun schon wirklich nicht mehr. Das Männeken, das hinten eine deutsche Fahne aus dem Bus hält, habe eine “Faust” geballt und halte die Fahne “absichtlich verkehrt herum”, was einen “verdeckten Aufruf zur Gewalt” bedeute. Mitterweile scheint tatsächlich schon die Paranoia in der islamkritischen Szene Einzug gehalten zu haben.

Es ist schon verrückt. Da hat man schon fast die gesamte mediale und politische Landschaft gegen sich, dazu noch die meisten sozialen Organisationen, Gewerkschaften, Kirchen und die geballte Macht der Integrationsindustrie – und dann zerfleddert sich das winzige Häuflein auch noch gegenseitig.

[...]

Nun, es scheint wesentlich wichtiger sein, sich voneinander abzugrenzen und gegenseitig zu beharken, als den gemeinsamen Gegner im Blick zu haben. Also scheint es mit der Islamisierung noch nicht so schlimm zu sein, wenn so viel Raum zur Selbstbeschäftigung bleibt.

Quelle: http://www.pi-news.net/2012/03/zur-edl-und-der-demo-in-aarhus

Über die militante rechtsextremistische Gruppierung English Defense League (EDL) und ihren Führer Stephen Yaxley-Lennon alias Tommy Robinson weiß Stürzenberger dagegen nur Gutes zu berichten:

Tommy Robinson ist ein in meinen Augen ein hochsympathischer und glaubwürdiger Verteidiger von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten. Ein vorbildlicher Bürger mit Zivilcourage, der sich mutig gegen die Islamisierung stellt. Bei der großen Gruppe der EDL, die ja aus mehr als viertausend Mitgliedern bestehen und sich aus der Fußballfan-Szene gebildet haben soll, kann man sicher nicht für jeden Einzelnen die Hand ins Feuer legen. Aber insgesamt scheint die Ausrichtung der EDL zu stimmen.

Nun, erstens ist die EDL nicht aus der Fußballfan-, sondern aus der gewalttätigen Hooliganszene hervorgegangen – und zweitens handelt es sich bei Robinson um einen ganz gewöhnlichen Kriminellen. Vor sieben Jahren wurde Robinson wegen Körperverletzung verhaftet und anschließend zu einer Haftstrafe verurteilt, nachdem er wegen einer häuslichen Auseinandersetzung mit seiner Freundin Jenna Vowles einen Polizeibeamten angegriffen und sich seiner Festnahme widersetzt hatte. Vowles wurde übrigens wegen Kokainbesitzes verwarnt.

Damit ist Robinsons Vorstrafenregister aber noch lange nicht vollständig. Im Juli des vergangenen Jahres wurde er erneut verurteilt, nachdem er am Rande eines Fußballspiels wieder einmal für Randale gesorgt hatte. Obwohl er damit wissentlich gegen seine Bewährungsauflagen verstieß, nahm er zwei Monate später an einer EDL-Demonstration teil. Dafür musste er seine Reststrafe hinter Gittern absitzen. Noch im selben Monat wurde Robinson wegen der Kopfstoßattacke auf einen seiner eigenen Gefolgsleute wegen Körperverletzung angeklagt und kurz darauf zu einer weiteren Haftstrafe verurteilt.

Das also versteht Michael Stürzenberger unter einem hochsympathischen und glaubwürdigen Verteidiger von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten und einem vorbildlichen Bürger mit Zivilcourage.

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Christen morden nicht

Mord, Version 1:

Wegen gekränkter Ehre: Moslem (36) ermordet seine Frau (35)

Offensichtlich weil sie ihn verlassen wollte, hat in Neubiberg ein Moslem (36) seine Ehefrau kaltblütig ermordet. Als Täter hat die Polizei den Iman der örtlichen Terrormoschee im Ort festgenommen.

Es muss kurz nach 15 Uhr sein, als Ali R. (36) den von langer Hand gefassten Mordplan in die Tat umsetzt. In der Küche, gleich links vom Eingang zum Einfamilienhaus an der Kaiserstraße in Neubiberg, geht er auf seine Frau Aishe (35) los. Mit einem 20 cm langen Messer sticht er wie von Sinnen immer wieder auf sie ein – solange, bis sie stirbt.

[...]

Es war eine regelrechte Hinrichtung, teilt die Polizei nicht mit.

[...]

Eine Nachbarin erzählt, Ali R. habe seiner Frau gedroht. ‘Ich mache sie fertig’, habe er ihr gesagt.

[...]

Wie es dazu kommen kann, dass ein islamisch orientierter Mann wie Ali R. zum Ehrenmörder wird, ist kein Geheimnis. Kränkung und Hass müssen nur groß genaug sein, dann bleibt bei einem Moslem eben nur der Ehrenmord. Die Ermittler müssen hier nichts mehr erklären. Und der Täter auch nicht.


Mord, Version 2:

Ehedrama: Mesner (36) tötet seine Frau (35)

Offensichtlich weil sie ihn verlassen wollte, hat in Neubiberg am Montag ein Mann (36) seine Ehefrau getötet. Als mutmaßlichen Täter hat die Polizei den Mesner der katholischen Pfarrei im Ort festgenommen.

Es muss kurz nach 15 Uhr sein, als Christian R. (36) offensichtlich nicht mehr ein und aus weiß. In der Küche, gleich links vom Eingang zum Einfamilienhaus an der Kaiserstraße in Neubiberg, geht er auf seine Frau Simone (35) los. Er wendet Gewalt an – solange, bis sie stirbt.

[...]

Was genau geschehen ist, teilt die Polizei nicht mit.

[...]

Eine Nachbarin erzählt, sie habe erst kürzlich mit Christian R. Schnee geschaufelt. ‘Ich bin seelisch fertig’, habe er ihr gesagt.

[...]

Wie kann es dazu kommen, dass ein so christlich orientierter Mann wie Christian R. offensichtlich keinen anderen Ausweg mehr weiß? Wie groß müssen Enttäuschung und Verletzung sein, wenn scheinbar nichts bleibt außer Mord? Fragen, die die Ermittler klären müssen. Fragen, auf die nur der mutmaßliche Täter eine Antwort geben kann.

Welchen Mörder habe ich mir ausgedacht? Nummer eins oder Nummer zwei? Sie ahnen es sicherlich schon: Die erste Geschichte habe ich gar nicht so frei erfunden, die zweite – vor Mitgefühl und Verständnis für den Täter nur so triefende – von Ilsabe Weinfurtner in der Münchner tz nicht.

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Vielen Dank an Patric für den Hinweis.