Archiv der Kategorie ‘Nationalismus‘

 
 

Ein gutes Geschäft für Israel

Eine Zeit lang schien es, als ob Deutschland wegen der aggressiven israelischen Siedlungspolitik auf den Export eines weiteren von Israel bestellten hochmodernen U-Boots der Dolphin-Klasse verzichtet. Doch nun ist die Kanzlerin höchstpersönlich wieder einmal eingeknickt: Das für Israel de facto kostenlose (!) Kriegsschiff wird nach seiner Fertigstellung mitten ins Spannungsgebiet Naher und Mittlerer Osten geliefert. Im Gegenzug soll sich Israel verpflichtet haben, für die Palästinensischen Autonomiegebiete eingetriebene und bisher zurückgehaltene Steuereinnahmen in Höhe von 100 Millionen Euro an die Palästinenser zu überweisen.

Wenn man so will, hat Minsterpräsident Benjamin Netanjahu das U-Boot also mit Geld bezahlt, das ihm gar nicht gehört. Das nenne ich mal ein wirklich gutes Geschäft. Für Israel.

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Heino will seinen ‘Bambi’ auch nicht mehr

Was ist der Unterschied zwischen Rosenstolz-Keyboarder Peter Plate und dem deutschen Möchtegern-Volksliedbeauftragten Heino? Beide kritisieren die Bambi-Verleihung an Rapper Bushido – aber nur Heino ist so konsequent, seine Auszeichnung aus dem Jahr 1990 auch zurückzugeben. Das verleiht seiner Kritik zwar eine gewisse Glaubwürdigkeit, aber inhaltlich muss man da trotzdem nachhaken. Zitat:

‘Ich bin zutiefst empört, dass man einem gewalttätigen Kriminellen wie Bushido den ‘Bambi’ verleiht. Mit diesem Mann möchte ich nicht auf eine Stufe gestellt werden. Deshalb schicke ich meinen ‘Bambi’ dankend an den Burda-Verlag zurück. [...] Ich bin oft beschimpft und unberechtigt in die rechte Ecke gestellt worden, weil ich deutsche Volkslieder singe, die ein Teil unseres Kulturgutes sind. Und dieser Kerl, der offen menschenverachtende Lieder singt, bekommt auch noch einen Preis? Wo leben wir denn eigentlich?’


Nun, werter Heino, wir leben in einer Welt, in der Sie 1978 auf Wunsch des früheren Nazirichters und baden-württembergischen Ministerpräsidenten Hans Filbinger sämtliche Strophen des Deutschlandliedes aufgenommen haben – womit sie sich immer noch brüsten:

‘Ich bin heute noch stolz darauf, dass ich der erste war, der sich traute, alle drei Strophen zu singen.’

Sie hatten 1973 auch kein Problem damit, auf die Frage, ob sie einmal für die NPD auftreten würden, mit

‘Warum nicht?’

zu antworten. Genauso wenig haben Sie sich dafür geschämt, 1983 und 1986 trotz UN-Embargo im damals noch vom Apartheidsregime beherrschten Südafrika Konzerte zu geben. Und über ihren Kommentar während eines Hubschrauberflugs über dem schwarzen Township Soweto dürften sich die weißen Herrenmenschen besonders gefreut haben:

‘Sieht eigentlich ganz ordentlich aus.’

Sie sehen also, dass die eigentliche Frage nicht die ist, warum Bushido einen Bambi erhalten hat, sondern wieso Sie heute überhaupt in der Lage sind, ihren Preis per Post an die Bunte zurückschicken zu können. Denn so einer wie Sie hätte auf gar keinen Fall einen Bambi bekommen dürfen. Sie beschweren sich, dass Sie zu Unrecht in die rechte Ecke gerückt werden? Dass ich nicht lache. Wenn ich entscheiden müsste, ob Sie oder Bushido den Bambi verdient haben, dann würde meine Wahl auf Bushido fallen. Der bereut seine früheren Dummheiten nämlich. Sie dagegen blasen sich trotz ihrer zahlreichen Fehltritte nach wie vor zur moralischen Instanz auf, obwohl gerade Sie mehr als genug Gründe hätten, in Sachen Moral einfach nur die Klappe zu halten.

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PI-Autor bejubelt ‘Beginn des Bürgerkriegs gegen die Islamisierung’

Ist es vorstellbar, dass es – außer dem Attentäter selbst – jemanden gibt, der die Terroranschläge vom Freitag in Norwegen, die Motive, die aller Wahrscheinlichkeit dahinter stecken, und letztendlich auch Anders Behring Breivik selbst verteidigt? Du denkst, das ist nicht möglich? Falsch gedacht. Einer der vielen geistigen Brandstifter aus dem direkten Umfeld des rechtsradikalen Hass- und Hetzblogs Politically Incorrect (PI) – der Mann heißt Michael Mannheimer – erdreistet sich ungeachtet von 92 Todesopfern in der Tat, Partei für den feigen Massenmörder zu ergreifen:

Der Terrorakt Behring Breiviks (sollte er tatsächlich der Täter sein und die Tat sich so abgespielt haben – zum gegenwärtigen Stand ist noch nichts sicher) kann als der Auftakt eines sich längst abzeichnenden und von den meisten westlichen Geheimdiensten prognostizierten Bürgerkriegs aufgefasst werden. Er wendete sich nicht gegen den Islam, sondern gegen die in den seinen Augen Verantwortlichen der norwegischen Politik. Dass er im Islam einen der schlimmsten Feinde der Menschheit – vergleichbar dem Kommunismus und Nationalsozialismus – erblickt, macht diesen richtigen Befund angesichts seines Terrorakts nicht weniger valid – und den 1400-jährigen Terror des Islam gegen die Menschenrechte, gegen die Gleichheit von Mann und Frau und die übrigen unzähligen barbarischen Vergehen dieser Politideologie mit Weltherrschaftsanspruch nicht ungeschehen.

Europa kann – ja darf – keinesfalls ohne Gegenwehr seiner Islamisierung und damit seinem Abdriften in die islamische Barbarei samt Scharia überlassen werden. Ob dies das tatsächliche Motiv des Norwegers war, sei dahingestellt. Aber politische Akte können unabhängig ihrer Motive eine Eigendynamik entfalten, die nicht mehr kontrollier- oder steuerbar ist.

[...]

Man kann das Norwegen-Massaker auch als Tat eines Verzweifelten hinstellen, dessen Wut über die sukzessive Abschaffung Norwegens und seiner christlich-abendländischen Fundamente sich in diesem Terrorakt ausdrückte.

[...]

Wenn man will, kann man diesen Terrorakt auch als lang vorausgesagten Beginn eines Bürgerkriegs in Europa interpretieren. Als verzweifelten Akt (noch einzelner) indigener Bürger, das Abdriften Europas in ein islamisches Kalifat mit den Mitteln der Verzweiflung zu verhindern.


Ich finde, Polizei und Sicherheitsbehörden sollten Herrn Mannheimer sehr aufmerksam beobachten.

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Vielen Dank an Farsi für den Hinweis.

Mit Verlaub, Herr Ministerpräsident, Sie sind ein …

Was macht ein schon nach knapp zweieinhalb Jahren abgehalfterter bayerischer Ministerpräsident wohl am politischen Aschermittwoch, dessen Partei der aktuellsten Umfrage zufolge demnächst unter die 40-Prozent-Marke fallen könnte? Genau – er drischt wie von Sinnen auf Muslime, Grüne und sogar den eigenen Koalitionspartner ein. Ausschnitte von der heutigen CSU-Veranstaltung der sturzbesoffenen Gröhler in Passau:


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CDU-Politiker kuschelt mal wieder mit Rechtsextremisten

Dieses Mal geht es um Marc Doll, Leiter Innere Sicherheit (was immer das auch sein soll) der Berliner CDU-Ortsverbandes Bernauer Straße, plakativ irrwitziger (PI) Gastbeiträger (siehe auch hier), Geert-Wilders-Fan – und neuerdings begehrter Redenschwinger bei extrem rechten Burschenschaften, in diesem Fall die Berliner Burschenschaft der Märker. Die gehört nicht nur zum Dachverband Deutsche Burschenschaft, die – vorsichtig ausgedrückt – keine nennenswerte Distanz zum Rechsextremismus erkennen lässt, sondern auch Leute wie etwa die bei der Bundespräsidentenwahl in Österreich jämmerlich gescheiterte FPÖ-Antisemitin und Geschichtsrevisionistin Barbara Rosenkranz zu sich einlädt. Wenn man sich dann noch die Grundsätze der Burschenschaft wie etwa den nachfolgend zitierten vor Augen führt, dann rundet sich das Bild schnell ab:

Die Deutsche Burschenschaft sieht das deutsche Vaterland unabhängig von staatlichen Grenzen in einem freien und einigen Europa, welches Osteuropa einschließt.


Das sind also die übel nach ganz rechtsaußen stinkenden Gewässer, in denen Doll fischt. Andererseits: Die Berliner Christdemokraten dümpeln in Umfragen bei unter 20 Prozent bedeutungslos vor sich hin. Sollen die Dolls dieser bräunlich angehauchten Parteifilliale also ruhig so weitermachen.

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Der böse, böse Özil

Manche Leute denken ja immer noch, man müsse nur gegen den Strich gebürstet sein, um als besonders klug zu gelten. Diesem peinlichen Irrglauben scheint auch Telepolis-Autor Rudolf Maresch zum Opfer gefallen sein:

Ist Fußball ein ‘Integrationsmotor’ allerhöchster Güte? Fast könnte man dazu neigen, wenn man die rührig-rührenden Lobeshymnen auf das junge deutsche Team hört oder liest, die Tageszeitungen, Journalisten oder Offizielle derzeit verbreiten.

[...]

Ausdrücklich hervorgehoben wird dabei der Kreativspieler und ‘Sprintzehner’ [...] Mesut Özil. Er ist der bislang ungekrönte Star und Held der deutschen Elf. Und das nicht nur wegen seines entscheidenden Tores gegen die “Black Stars”. Gelobt wird jetzt auch und vor allem, dass er bereits ‘Ja zur Nationalmannschaft’ gesagt hat, als das für einen türkischstämmigen Mann alles andere als selbstverständlich war.

Vergessen wird dagegen, dass Özil auch jener Spieler ist, der schon vor drei Jahren – und das noch als Achtzehnjähriger bei seinem Heimatverein Schalke 04 – um einen Millionenvertrag pokerte, den der Verein in dieser Höhe nicht akzeptieren wollte. Diese Raffke-Mentalität brachte ihm seinerzeit in Gelsenkirchen und Umgebung den Spitznamen ‘Schnözil’ ein. Als er dem Verein zwar seinen Handschlag gab, nicht aber seine Unterschrift, erklärte Andreas Müller, der damalige Manager der Königsblauen, frustriert über das Gebaren des Jungstars, dass der Spieler fortan kein Spiel mehr für den Verein machen würde.

Diese Haltung scheint in Bremen, wohin der Spieler nach seiner Demissionierung floh, nun seine Fortsetzung zu erfahren [...]. Auch hier geht es wieder um einen neuen Vertrag und mithin um eine Menge Geld. Und erneut wird er dabei zu einer ‘Reizfigur’, die bisweilen durch konstant ’schlechte Leistungen’ und ‘provokanten Vertragspoker’ mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam macht [...].


Habe ich das jetzt richtig verstanden? Maresch wirft Özil, dem Berufsfußballer vor, sich so teuer wie möglich zu verkaufen? Und wieso nur Özil? Was ist mit Michael Ballack? Oder jedem anderen x-beliebigen Profi? Ganz einfach: In Frankreich haben die Özils dieser verdammt nochmal gar nicht monokulturellen Welt gerade eine ganze Nation zugrunde gerichtet. Jawohl! Und das hätte man schon 1998 wissen können, als die Équipe Tricolore den Weltmeistertitel holte. Meint Herr Maresch, ohne sich für diesen publizistischen Bockmist in Grund und Boden zu schämen:

Vergessen sollte man bei all dem überschwänglichen Migranten-Jubel (Multikulturelles Team führt Deutschland zum Erfolg jedoch auch nicht, dass man das vor zwölf Jahren schon mal so oder so ähnlich jenseits des Rheins, und zwar bei unseren französischen Freunden und Nachbarn, vernommen hat.

[...]

Von allen Seiten wurde die Truppe als ‘Schmelztiegel der Rassen und Kulturen’ gefeiert.

Fortan sprachen die Kommentatoren nur noch in ehrfurchtsvollen Worten von der Equipe ‘black-blanc-beur’, der schwarz-weiß-arabischen Mannschaft. Vor allem in ihrem Anführer, dem genialen Taktgeber Zinedine Zidane, Spross algerischer Einwanderer und in einem Armenviertel am Stadtrand von Marseille zur Welt gekommen, verdichtete sich der Traum der Grand Nation vom weltoffenen, liberalen und multikulturellen Land.

Dass währenddessen oder kurz danach in den Banlieues weiter Autos brannten, Vandalismus und Krawall herrschten und Polizisten gleichzeitig herumprügelten und sich ihrer Haut erwehren mussten, war für Presse und Politik kein Thema mehr.

[...]

Doch schon bei der darauffolgenden WM in Südkorea und Japan wirkte die Equipe Tricolore seltsam lustlos, müde, satt und ausgebrannt. Zu Recht musste man alsbald und blamiert den Heimflug antreten. Als Warnzeichen wollte das aber noch niemand werten. Auch dann nicht, als der vergötterte Zidane in der Verlängerung des Finales gegen Italien seinen Gegenspieler Materazzi mit einem gezielten Kopfstoß niederstreckte und seinem Team damit jede Chance auf den Sieg nahm. Schließlich war man doch Vizeweltmeister geworden.

Seit der Spieler Nicolas Anelka aber seinen Chef Raymond Domenech als ‘fils de pute’ bezeichnet hat, ausgerechnet jenen Trainer, der ihn nach seiner Verbannung durch dessen Vorgänger Jacques Santini wieder ins Team geholt hatte, und sein ‘Va te faire enculer’ in die Öffentlichkeit getragen wurde, ist nichts mehr wie es einmal war.

[...]

Seither hagelt es Kritik von allen Seiten, von Politik, Fans und Medien. Schon sehen auch Kommentatoren des Auslandes [...] das Land in einer latenten ‘Identitätskrise’. Erneut fragt man sich, ob die Mannschaft nicht ein Spiegelbild der französischen Gesellschaft ist. Sehen wir in diesem undisziplinierten Haufen arroganter und unerzogener Jungmillionäre nicht ein Abbild unserer selbst, schallt es von den Prints und Screens.

Was das alles mit Multikulti zu tun oder mit Mesut Özil? Natürlich nichts. Gar nichts. Doch Maresch holt anschließend trotzdem zu finalen Rundumschlag aus:

Dem Jubel, der neuerdings wieder mal über die deutsche Elf ausgebreitet wird, [...], ist daher nicht zu trauen [...]. Hätte sich das ghanaische Team vor dem Tor nicht so ungeschickt angestellt, die Lobeshymnen über die Multikulti-Truppe wären den Lobrednern im Hals stecken geblieben.

Vielleicht sollten all jene, die sich jetzt darüber so ergötzen, an einem x-beliebigen Wochenende einmal ein Spiel der Kreisliga besuchen. Dann kämen sie vermutlich zu ganz anderen Einschätzungen und Urteilen.

Ob Herr Maresch jemals bei einem solchen Spiel war, wage ich dann doch zu bezweifeln. Ungeachtet dessen weiß ich aus eigener Erfahrung, wie wichtig gerade die Arbeit mit Jugendlichen in den vielen Vereinen hierzulande für die Integration ist. Dieses großartige ehrenamtliche Engagement unterschwellig in den Dreck zu ziehen – so wie Maresch das tut – ist schon deshalb einfach nur widerwärtig.

Zum Schluss wartet Maresch aber wenigstens noch mit dem ultimativen Argument gegen Joachim Löws muntere Multikultitruppe auf:

Davor ist auch die deutsche Mannschaft nicht gefeit. Zumal es gewiss nicht jedermanns Sache ist, sich mit Bushidos HipHop in Stimmung zu bringen. Man möchte da mal Mäuschen sein und ins Gesicht von Philipp Lahm blicken wollen, der bekanntlich Reinhard Fendrich zu seinen Favoriten zählt.

Huh! Wie wird der gute Philipp da erst vor vier Jahren geschaut haben, als der dunkelhäutige (!!!) Xavier Naidoo vor jedem Spiel in der Kabine lief! Sowas geht doch nicht! Heino for DFB!

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Belgien: Separatisten feiern Erdrutschsieg

Die Nieuw-Vlaamse Alliantie (Neue Flämische Allianz, N-VA), die offen für die Trennung Belgiens eintritt, hat die Wahlen zur Abgeordnetenkammer deutlich gewonnen – und das, obwohl sie nur im flämischen Teil Belgiens angetreten ist. Hochrechnungen zufolge wird sie im Parlament mit 31 der 150 Sitze stärkste Kraft vor den Sozialisten werden, die in der französischsprachigen Wallonie triumphieren konnten. Wahlverlierer sind Christdemokratem und Liberale, die zum Teil drastische Verluste hinnehmen mussten. Wer nun Ministerpräsident in Belgien wird und welche Parteien an der Regierung beteiligt sein werden, ist noch völlig unklar. Als aussichtsreichster Kandidat für das Amt des Regierungschef gilt der Sozialist Elio Di Rupo.

Der Ausgang der Wahl könnte auf lange Sicht gesehen das Ende des Staates Belgien bedeuten. Dennoch bleibt das Ergebnis der schwierigen Regierungsbildung erst einmal abzuwarten. Ein Ministerpräsident und eine Regierungspartei, die den eigenen Staat offen ablehnen, erscheinen jedoch schwer vorstellbar.

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Vancouver 2010: Die Medaillenbilanz des Großdeutschen Reiches (2)

Die deutschen Sportler demonstrierten inmitten einer scharfen Konkurrenz deutsche Leistungsfähigkeit. Ein Grund für gesundes deutsches Selbstbewußtsein, ein Grund zum feiern.

[...]

30 Medaillen wurden für Schwarz-Rot-Gold geholt, davon zehn goldene, 13 silberne und sieben bronzene. Schaut man sich den deutschen Kulturkreis an und bezieht allein die Österreicher ein, so wären noch einmal 16 Medaillen zu addieren. Damit könnten die Länder deutscher Zunge ein wirklich stolzes Resümee ziehen. Wäre man ganz genau, könnte man den Südtiroler Armin Zöggeler sowie fünf deutschsprachige Schweizer Medaillengewinner beim Gesamtüberblick ebenfalls noch in Betracht ziehen. Im ewigen Medaillenspiegel ist Deutschland nach diesen Winterspielen übrigens auch ­souverän an erste Stelle gerückt.

Die großdeutsche Medaillenmasturbiererei stammt aus dem Kryptonazi-Nachrichtenmagazin Zuerst! (siehe auch hier und hier). Die frappierende Ähnlichkeit mit der Heim-ins-Reich-Plakettenzählerei Ausgburger Neonazis (POLITBLOGGER berichtete) ist ganz sicher nicht zufällig und deshalb auch beabsichtigt.

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Vielen Dank an Ulrich für den sachdienlichen Hinweis.

Weltnetz-Fantasien

Neues von Dee Ex, der rappenden braunen Möchtegern-Unschuld aus der Reichshauptstadt: Ihr Facebook-Account wurde gelöscht. Skandal! Und die CIA ist schuld daran:


Screenshot: nohoearmy.wordpress.com

Außerdem schreibt das hoffnungslos in sich selbst verliebte toitsche Mädel:

Ich weiß nicht recht, was ich von diesen getürkten Seiten und linken Methoden der ethnischen Säuberung innerhalb des Weltnetzes halten soll. Ich bin eine stolze Deutsche und schäme mich für nichts, was ich nicht selbst verbrochen habe. Ich bin ein guter Mensch und reiche jedem Feind die Hand, um über gedankliche Differenzen zu diskutieren und Kompromisse für ein friedliches Miteinander zu finden.

Bla, blubber, bla.

Immerhin spreche ich davon, dass es sich hier theoretisch um eine Verschwörung gegen mich und meine guten Absichten handeln kann. Warum sonst sollte sich eine Seite wie Facebook auf linksfaschistisches Niveau herablassen und eine Künstlerin ohne Angabe von Gründen aus ihrem ’sozialen Netzwerk’ verbannen?

Bla, blubber, bla.

Mir scheint, der Feind bekommt Angst, weil er keine Argumente gegen mich hat. Ich denke, ihm leuchtet ein, dass er vor der Unschuld weichen muss und versucht sich nun auf diese Art und Weise etwas Luft zu verschaffen. ‘Pustekuchen, lieber Herr Feind. Sie werden mich nicht los – Ich bin Dee Ex!’

Bla, blubber, bla. Und: Der Feind leidet beim Lesen dieses groben Unfugs allenfalls an sich ständig wiederholenden Zwerchfellkrämpfen. Aufhören, langsam kann ich nicht mehr!

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Was der Bundeswehr-Nachwuchs will


Quelle: Sozialwissenschaftliches Institut der Bundeswehr (Ergebnisse der Studentenbefragung an den Universitäten der Bundeswehr Hamburg und München 2007, Seite 114, PDF, 619 KB, Hervorhebungen von mir)

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Vielen Dank an Per Levy für den sachdienlichen Hinweis.