Archiv der Kategorie ‘Naturkatastrophen‘

 
 

PI bebt vor Freude

Erdbeben in der Türkei – ein Freudentag für politisch inkorrekte (PI) Menschenhasser:



Text:

#17 Hausener Bub (23. Okt 2011 13:30)

OT

http://www.welt.de/vermischtes/article13676447/Schweres-Erdbeben-erschuettert-die-Tuerkei.html

Der Osten der Türkei wurde von einem heftigen Erdbeben erschüttert. Die Stärke soll zwischen 6,6 und 7,3 auf der Richterskala liegen.

#18 tender goat lover (23. Okt 2011 13:40)

@ #17 Hausener Bub

Einerseits: Pfff, wen juckt’s?

Andererseits: Hoffentlich wird jetz nicht der Familiennachzug intensiviert. Das Geld aus unseren Krankenkassen haben sie ja schon, warum sollen sie dann nicht gleich herkommen, jetzt wo ihre schönen Ziegenställe in Trümmern liegen.

Quelle: http://www.pi-news.net/2011/10/muslima-fibu-lamya-kaddor-zulfiye-kaykin

Apropos andererseits: Was kann man von einem Blogmob schon anderes erwarten, der aus liberalen Nationalsozialisten besteht? Hä? Wie bitte? Liberale Nationalsozialisten? Was das sein soll? Keine Ahnung. Ich habe den Mist ja nicht erfunden:

Text:

#29 Ogmios (23. Okt 2011 14:11)

ich bin liberaler Nationalsozialist.
Und wer mir nicht glaubt ist ein Faschist.

5VOR[20]12 !!!
ANNO DOMINI 2011!

Quelle: wie oben

Dümmer geht es nimmer. Wetten würde ich darauf allerdings nicht abschließen.

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Via dontyoubelievethehype.com.

Fukushima: Endlich Entwarnung!

Daruf musste die Welt lange warten: Schon in sechs bis neun Monaten soll der nukleare Super-GAU von Fukushima nur noch eine strahlende Erinnerung im kollektiven Gedächtnis der Nipponesen sein. Wenn das mal keine gute Nachricht ist!

Man werde bis zum Äußersten gehen, um das weitere Ausarten des etwas außer Kontrolle geratenen Störfalls im ansonsten sehr sicheren Kernkraftwerk im Nordosten Japans zu verhindern. Dem POLITBLOGGER exklusiv vorliegenden Konzept zufolge gehören zu den geplanten Maßnahmen die massive Ankurbelung der einheimischen Eiswürfelproduktion, um die havarierten Reaktoren auf kuschelige Temperaturen herunterzukühlen, sowie die vorübergehende Umwandlung eines 500 Kilometer breiten und 1000 Kilometer langen Meeresgebiets an der von Erdbeben und Tsunami teilweise verwüsteten Pazifikküste in ein natürliches Abklingbecken. Tsunehisa Katsumata, Chef der Betreiberfirma TEPCO, sagte am Sonntag vor ausgesuchten Pressevertretern, man gehe davon aus, dass das betroffene Gebiet bereits in 10000 Jahren wieder besiedelt werden könne, wenn auch auf eigene Gefahr. Vor dem Verzehr von Fischen müsse jedoch noch länger vorsorglich gewarnt werden.

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Kamikaze-Arnulf: Allzeit bereit für den vaterländischen Opfertod

Es ging der gestrigen ARD-Talkrunde bei Anne Will auch um die mehr oder weniger freiwilligen Helfer, die im japanischen Katastrophenreaktor Fukushima unter Einsatz ihres Lebens nach wie vor versuchen, das Schlimmste zu verhindern. Der allgemeine Konsens lautete: Natürlich ist der Mut dieser Menschen bewundernswert, aber man sollte doch alles unterlassen, was Menschen erst in solch eine fatale Situation zwingt. Nur einer war wieder einmal ganz anderer Meinung: Arnulf Baring (siehe auch hier). Aber siehe und höre selbst:



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Glenn Beck: Gott hat Japan bestraft

Dass Glenn Beck ein cerebral schwerst gehandicappter Dummschwätzer ist, ist keine neue Erkenntnis. Das neueste Kapitel seiner Karriere als Christentaliban ist allerdings ein ganz besonders widerwärtiges Beispiel dafür:

Er wolle nicht ausschließen, dass Gott die Erdbeben auslöse, sagte er. ‘Ob ihr es Gaia oder Jesus nennt, hier wird eine Botschaft geschickt’, sagte er: ‘Und die ist: Hey, wisst ihr, was ihr tut?’

‘Wie wäre es, die Zehn Gebote einzuhalten’, forderte Beck – ein geborener Katholik, der zum Mormonentum konvertiert ist – sein Publikum auf, als ob auf der Insel Honshu Sodom und Gomorrha geherrscht hätten.

Oder im Originalton:

Hm, ob Beck so einen – mit Verlaub – Scheiß aus sich herauspressen würde, wenn sich Erbeben wie etwa die vom 17. Januar 1994 in Los Angeles, 4. Februar 1965 in Alaska oder 27. März 1964 – ebenfalls in Alaska – wiederholen würden? Oder gar das vom 18. April 1906 in San Francisco?

Also ich weiß ja nicht, aber wenn ich in einem Land leben würde, in dem Erdbeben immer wieder so verheerende Ausmaße wie in den USA haben, dann würde ich mich auch deshalb davor hüten, Gott diesbezüglich an seine vermeintlichen Pflichten zu erinnern.

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Vielen Dank an MIG36 für den sachdienlichen Hinweis.

Was im japanischen Fernsehen gezeigt wird

tagesschau.de hat einen Livestream des englischsprachigen japanischen Senders NHK World ins Netz gestellt:

Bitte hier klicken.

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Super-GAU

Wahrscheinlich wird es heißen: So etwas kann bei uns nicht passieren. Unsere Atomkraftwerke sind sicher. Wir brauchen die Atomenergie. Sie ist alternativlos. Bla. Bla. Bla.

Wie dramatisch die Lage im Kernkraftwerk Fukushima wirklich ist, lässt sich im Moment nur erahnen. Fest scheint jedoch zu stehen, dass es eine Kernschmelze gegeben und sich eine Explosion auf dem Gelände des Atomkraftwerks ereignet hat. Wenn dabei das Dach des Reaktors beschädigt wurde – und darauf deutet sehr viel hin – dann ist der Super-GAU bereits eingetreten. Er ist nicht mehr aufzuhalten. Etwas Schlimmeres kann in einem Atommeiler nicht passieren: Radioaktivität entweicht ungehindert und gelangt in die Atmosphäre. Welche kurz-, mittel- und langfristigen Auswirkungen das auf Mensch, Natur und Unwelt hat, will man sich eigentlich noch gar nicht vorstellen. Aber der Vergleich mit Tschernobyl ist ganz sicher weder Panikmache noch Übertreibung. Ganz im Gegenteil: Fukushima könnte alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen.

Aus der Katastrophe von Fukushima müssen auch bei uns rasch Konsequenzen gezogen werden, denn unsere Kernkraftwerke sind genauso sicher oder unsicher wie die in Japan. Jeder, der etwas anderes behauptet, sagt bewusst die Unwahrheit. Ein Blick in die jüngere Pannenvergangenheit unserer Atommeiler beweist, dass es in Deutschland nicht einmal ein Erdbeben oder einen Tsunami braucht, damit es zu schwerwiegenden Störfällen kommt. Deshalb muss die von der schwarz-gelben Bundesregierung gegen den Mehrheitswillen der Bevölkerung in einem fragwürdigen Verfahren beschlossene Laufzeitverlängerung für die deutschen Atomkraftwerke unverzüglich rückgängig gemacht werden, zudem muss der von SPD und Grünen beschlossene Ausstieg aus der Kernenergie nicht nur konsequent fortgesetzt, sondern sogar noch beschleunigt werden. Diese Technik ist definitiv nicht beherrschbar.

Dass ausgerechnet heute eine 45 Kilometer lange Menschenkette vom Uralt-Risikoreaktor Neckarwestheim nach Stuttgart geschlossen werden soll, ist zwar nur ein schier unglaublicher Zufall, die dramatischen Ereignisse in Japan zeigen allerdings, wie bitter notwendig der Widerstand gegen die völlig verfehlte und hochriskante Energiepolitik von Merkel, Mappus und Konsorten ist.

Den von Erdbeben, Tsunami und Reaktorkatastrophe in Japan betroffenen Menschen gilt an einem so schlimmen Tag wie heute meine aufrichtige Anteilnahme – verbunden mit der Hoffnung, dass alles getan wird, um den überlebenden Opfern schnell und effektiv zu helfen.

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Unkontrollierbare Kettenreaktionen

Ein schweres Erdbeben der Stärke 8,9 hat am Freitagmorgen mitteleuropäischer Zeit die japanische Hauptinsel Honshu erschüttert. Das Epizentrum des verheerenden Bebens lag 80 Kilometer vor der Millionenstadt Sendai im Nordosten Japans im Pazifik. Es ist das schwerste Erdeben, das Japan jemals erschüttert hat. Bei dem durch das Beben ausgelösten Tsunami wurde eine Wellenhöhe von 10 Metern beobachtet. Die Zahl der Todesopfer ist noch unklar, aktuell sprechen japanische Medien von mehr als 1000 Toten. Große Teile der betroffenen Küstenregion sind durch das Erdbeben und die anschließende Flutwelle zerstört worden.

Das ist die eine Kettenreaktion. Die andere spielt sich derzeit im Kernkraftwerk Fukushima I ab:

Dort gibt es akute Probleme mit dem Kühlwasser. Im schlimmsten Fall droht eine Kernschmelze. Wie die Internationale Atomenergiebehöre (IAEA) mitteilte, hatte das Erdbeben die Stromversorgung des Reaktors Fukushima-Daiichi gekappt. Die für die Notversorgung des Reaktor-Kühlsystems gedachten Diesel-Generatoren habe der anschließende Tsunami zerstört.

[...]

Im Kontrollraum stieg die Radioaktivität auf das 1000-Fache des normalen Werts, berichtet die Agentur Kyodo unter Berufung auf die nationale Atomsicherheitsbehörde. Es könne sein, dass Radioaktivität auch aus der Anlage ausgetreten sei. Premierminister Naoto Kan weitete den Evakuierungsbereich aus. Er forderte die Menschen in einem Radius von zehn Kilometern um das Kraftwerk auf, sich in Sicherheit zu bringen.

[...]

Da das Kühlwasser abgesunken ist, seien die Brennstäbe zum Teil sichtbar.

Bereits kurz nach dem Erdbeben hatte die japanische Regierung zum ersten Mal überhaupt den nuklearen Notstand ausgerufen.

Bei einer Kernschmelze erhitzen sich die Brennstäbe im Reaktor so stark, dass sie schmelzen. Wenn die geschmolzene Masse auf den Boden ihres Behälters sinkt, kann sie sich durch die Wände des Reaktors fressen. Dabei wird Radioaktivotät in großem Ausmaß freigesetzt. Mit einer Kernschmelze gehen häufig Dampf- und Wasserstoffexplosionen einher. Die schlimmste Katastrophe dieser Art ereignete sich am 26. April 1986 in Tschernobyl.

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