Archiv der Kategorie ‘Nazis‘

 
 

Ein Nazi läuft Amok

Jason Todd J.T. Ready wollte Sheriff im Pinal County werden (POLITBLOGGER berichtete). Doch dazu wird es nicht mehr kommen, denn J.T. Ready ist tot. Der mehrfach vorbestrafte 38-jährige Ex-Marine und bekannteste Neonazi des US-Bundesstaates Arizona hat in der 200000-Einwohner-Stadt Gilbert gestern vier Menschen kaltblütig erschossen, bevor er sich selbst das Leben nahm. Readys jüngstes Opfer war gerade einmal 15 Monate (!) alt, sein ältestes 47 Jahre. Drei der vier Ermordeten waren sogenannte Hispanics.

Ds Motiv für die Bluttat ist noch unklar. Ob es sich um eine politisch motivierte Tat oder um einen Fall häuslicher Gewalt handelt – Ready lebte seit einiger Zeit in der Wohnung seiner Opfer – werden erst die weiteren polizeilichen Ermittlungen ergeben.

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Vielen Dank an David Vickrey für den Hinweis.

Die braunen Flecken von ‘Pro NRW’

Am Donnerstagabend berichtete der WDR in seiner Reihe Menschen hautnah ausführlich über den neonazistischen Freundeskreis Radevormwald und über dessen Verbindungen zur vom Verfassungsschutz beobachteten rechtsextremistischen Partei Pro NRW (mit Dank an Roland Sieber für den Hinweis). Zitat:

Zuerst waren es kleine Aufkleber am Laternenpfahl, dann gab es Anmache auf Volksfesten und Sieg-Heil-Rufe zu später Stunde. Wenn der Alkoholpegel hoch genug ist, werden Andersdenkende gejagt und ein deutschtürkischer Kioskbesitzer verprügelt, obwohl man dort von Kindheit an eingekauft hat.

Seit über einem Jahr geht das schon so im Bergischen Land zwischen Wuppertal und Radevormwald. Die Bereitschaft zur Gewalt steigt an.

[...]

‘Das Ganze ging eigentlich erst so richtig los, seit ‘Pro NRW’ hier aktiv ist’, berichten türkische Jugendliche aus dem örtlichen Fußballclub.


Vermutlich wird der vorbestrafte Pro-NRW-Politclown Jörg Uckermann dem WDR und anderen kritischen Medien wieder einmal mit rechtlichen Schritten drohen, so wie er das am letzten Mittwoch nach der Großrazzia getan hat, bei der nachweislich zwei Pro-NRW-Mitglieder verhaftet und die Räume der Ratsfration in Radevormwald durchsucht wurden:

PRO NRW werde jetzt rechtliche Schritte einleiten, die das Verbreiten solcher Falschinformationen unterbinde, so Uckermann: ‘Es ist ein Skandal, dass in dieser Presselandschaft einer vom anderen abschreibt. Tatsache ist, dass kein PRO-NRW-Mitglied oder Funktionär von der Polizei festgenommen worden ist. Wer trotzdem so etwas behauptet, wird von uns abgemahnt werden. Eine Zeitung schrieb heute, dies sei kein guter Tag für PRO NRW. Dazu kann ich nur sagen, der Kommentator irrt sich nicht nur in diesem Punkt. Der heutige Tag ist besonders für die Presse ein schwarzer Tag, die sich von den Altparteien politisch instrumentalisieren lässt.’

Quelle: http://www.pro-nrw.net/?p=833

Dabei hat der Mann zur zeit doch ganz andere Probleme.

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Warum Hartmut Semken zurücktreten muss

Hartmut Semken, Chef der Berliner Piraten, hat ein echtes Problem. Er kann seine Klappe einfach nicht halten, wenn er sie unbedingt halten müsste. So war das nicht nur am 15. April 2012, sondern auch am 11. Oktober 2011:



Die Tatsache, dass hier einige Passagen im Nachhinein durchgestrichen wurden, ist nicht etwa das Ergebnis eigener Einsicht. Vielmehr hat sich Semken erst davon distanziert, nachdem sie einer breiten Öffentlichkeit bekannt geworden waren. Allerdings ist selbst Semkens nachträgliches Abrücken nicht mehr als ein – man muss das leider so deutlich sagen – verlogenes Lippenbekenntnis, denn er ließ danach nichts unversucht, seine unfassbaren Aussagen weiter zu verteidigen. So schrieb er am 17. April 2012:

Vor einiger Zeit erlebten wir den o.a. Aufruf, in Neumünster dem Problem, dass auch dort immer mehr Menschen der rassistischen, menschenverachtenden Ideologie der Neonazis auf den Leim gehen, zu begegnen, indem wir ‘Nazis dissen’.

Dem habe ich mich entgegengestellt.

Dem stelle ich mich noch immer entgegen.

Semken will ganz einfach nur Landesvorsitzender der Piratenpartei in Berlin bleiben. Dieses Ziel glaubt er durch scheinheilige Rückzugsgefechte erreichen zu können, ohne eine einzige seiner bizarren Ansichten wirklich revidieren zu müssen.

Kommt er damit durch, wird die Diskussion um den Umgang der Piraten mit Nazis und anderen Rechtsextremisten sicherlich nicht aufhören.

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Ihr seid doch Rassisten

Wir sind keine Rassisten behaupten die Mitglieder dieser Facebook-Gruppe – und führen sich oben rechts selbst auf dämlichste Art und Weise ad absurdum:


Höhere Auflösung: Bitte hier klicken.

Wer kein Rassist sein will, sollte sich vielleicht doch nicht mit den Nationalen Sozialisten Deutschland einlassen. Initiator der Gruppe ist übrigens – und auch das ist natürlich keine Überraschung – der politisch inkorrekte (PI) Autor Thomas Voß (siehe auch hier).

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Vielen Dank an Roland Sieber für den Hinweis.

PI:’Pro-NRW’-Aktivisten sind Neonazis

Zwei der drei gestern bei einer landesweiten Razzia gegen die rechtsextremistische Szene in Nordrhein-Westfalen verhafteten Personen gehören der vom Verfassungsschutz beobachteten Möchtegern-Bürgerbewegung Pro NRW an. Zitat Politically Incorrect (PI, Hervorhebung von mir):

Die am Mittwoch bei einer großangelegten Razzia in Nordrhein-Westfalen verhafteten drei jungen Neonazis sind wieder auf freiem Fuß.

Quelle: http://www.pi-news.net/2012/04/polizei-razzia-nrw-drei-neonazis-wieder-frei

Da will ich PI ausnahmsweise einmal nicht widersprechen.

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PI definiert den Begriff Feigheit neu

Wehrmachtsdeserteure waren Feiglinge, behauptet – natürlich – das rechtsradikale Hetzblog Politically Incorrect (PI):

Die pervertierte rot-grüne Wiener Stadtregierung plant ein Denkmal für Deserteure der NS-Wehrmacht und kann sich ausgerechnet den Wiener Heldenplatz als künftigen Standort vorstellen. [...] Über Deserteure kann man lange fachsimpeln, die Mehrheit waren Feiglinge und keine Widerstandskämpfer.

Quelle: http://www.pi-news.net/2012/04/dauertwien-deserteursdenkmal-auf-heldenplatz

Merke: Wer sich dem von den Nazis ganz alleine entfesselten Völkervernichtungskrieg widersetzte, war ein Feigling.

Da will man gar nicht wissen, was PI unter Mut im sogenannten Dritten Reich versteht.

Alleine in Deutschland wurden während des Zweiten Weltkriegs 30000 Deserteure von der NS-Justiz zum Tode verurteilt und hingerichtet.

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Piratenpartei im rechtsextremistischen Sumpf

Manfred Vandersee kandidiert bei der schleswig-holsteinischen Landtagswahl am 6. Mai für die Piratenpartei im Wahlkreis Lübeck-Ost. Zwar kann sich die Partei nach den vielen Skandalen der jüngeren Vergangenheit nicht noch eine Diskussion um die Nähe der Piraten zu rechtsextremistischem Gedankengut leisten, aber Vandersee scheint das überhaupt nicht zu interessieren. Vor fünf Tagen schrieb er bei Facebook:



Man muss wirklich nicht über sehr viel Fantasie verfügen, um den unterschwelligen Antisemitismus erkennen zu können, der da bei Vandersee zum Vorschein kommt. Da hilft es auch nichts, anschließend zu behaupten, man habe sich nur ein wenig

unglücklich ausgedrückt.

Den Vogel schießt Vandersee allerdings erst ein paar Sätze später ab:

Grundsätzlich jedoch bin ich für die strenge Trennung von Staat und Kirche und bin andererseits dafür, dass jede Form von staatlicher Zuwendung an Interessenvertretungen, Organisationen und religiöse Gemeinschaften in die öffentliche Diskussion gehören.

Dass sich Vandersee in diesem Zusammenhang ausgerechnet den Zentralrat der Juden in Deutschland ausgesucht hat, ist sicherlich nur ein, hm, Zufall gewesen – genauso wie die erschreckende Tatsache, dass er im vergangenen August Musik der Nazi-Band Burning Hate hörte und sich damit auch noch öffentlich brüstete:

Alles klar?

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Rasant, rasant!

Sich mit Anlauf um Kopf und Kragen zu reden, scheint bei der Piratenpartei inzwischen zum Volkssport ausgeartet zu sein, denn nach Hartmut Semken und zahlreichen anderen politischen Freibeutern hat sich nun auch Martin Delius, Geschäftsführer der Piratenparteifraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, als aktiver Anhänger dieser etwas anderen Art der verbalen Leibesertüchtigung geoutet:

Der Berliner Fraktionsgeschäftsführer Martin Delius verglich den Erfolg seiner Partei mit dem der Nazis: ‘Der Aufstieg der Piratenpartei verläuft so rasant wie der der NSDAP zwischen 1928 und 1933′, sagte Delius dem SPIEGEL.


Immerhin: Delius versucht gar nicht erst, den Satz zu relativieren. In seinem Blog schreibt er dazu:

Das Zitat ist mir wirklich so passiert und war der Schlusssatz einer Ausführung zum derzeitigen beispiellosen Wachstum der Partei. Die Aussage, dass es in unserer Demokratie keine andere Partei mit so einem extremen Erwartungsdruck und Mitgliederwachstum gibt und gab, stand davor. [...]Wir haben – und darauf wollte ich eigentlich hinaus – ein Problem mit unserem Wachstum.

Das sehe ich auch so. Die Frage ist nur, ob es eines Vergleiches mit der NSDAP bedurfte, um darauf hinzuweisen. Im Gegensatz zu vielen anderen seiner Kollegen gibt sich Delius am Ende jedoch erfrischend selbstkritisch:

Wir haben jetzt die Chance etwas zu verändern. Nur wenn wir die Gefahr ernst nehmen und ich nicht weiter solche Interviews gebe.

Von einer solch weitgehenden Einsicht ist Parteifreund Semken allerdings sehr weit entfernt. Der Chef der Berliner Piraten versucht nämlich immer noch verzweifelt, sich an sein Amt zu ketten – und macht es dadurch nur schlimmer:

‘Ich werde nicht verachten lernen, deswegen werde ich selbst auf Nazis nicht mit Verachtung reagieren. Wenn ich damit ungeeignet bin, den Landesverband zu vertreten, dann haben wir tatsächlich ein Problem.’

Wenn er ungeeignet ist? Diese Frage ist doch längst beantwortet.

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PI lügt sich die Pleite schön

Dass das Europatreffen der Muslimenhasser Ende März im dänischen Aarhus eine Totalpleite war, ist eine unbestreitbare Tatsache. Es sei denn, man ist politisch inkorrekter (PI) Gewohnheitslügner und muss sich den antiislamischen Rohrkrepierer schön schreiben:

Zu den Gewinnern in Aarhus zählten die Defence Leagues und alle, die sich nicht durch die übliche Gerüchteküche haben aufhalten lassen und gegen die Islamisierung ihrer Länder Flagge gezeigt haben.

Quelle: http://www.pi-news.net/2012/04/aarhus-%e2%80%93-die-niederlage-der-presse

Genau. Deshalb mussten ja ganze 200 (in Worten: zweihundert) – man verzeihe mir den Ausdruck – Dumpfbacken durch halb Europa gekarrt werden, damit überhaupt jemand an der bizarren Veranstaltung teilnahm. Der erbrämliche Versuch, dieses jämmerliche Häufchen Elend als Gewinner zu verkaufen, verursacht bei cerebral gesunden Menschen allenfalls ein breites schadenfrohes Grinsen.

Ich habe keinen einzigen Rechtsradikalen bei den Defence Leagues und SIAD-Anhängern gesehen und gehört.

Der Autor hat die ganze Zeit wohl auf dem Klo verbracht.

Von der eigenen Anwesenheit einmal ganz abgesehen.

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PI-Stürzenberger läuft Amok

Die Totalpleite beim Europatreffen der Muslimenhasser am vorösterlichen Wochenende im dänischen Aarhus nagt schwer am politisch inkorrekten (PI) Verbrecherfreund Michael Stürzenberger. Die Hauptschuldigen will er nun in ehemaligen Weggefährten entdeckt haben – und gegen die läuft er heute Amok:

Aber die Querschüsse aus den eigenen Reihen und die hinterhältigen Dolchstöße von der Seite sind da schon gefährlicher. [...] Andere missbrauchten ihren ansonsten guten islamkritischen europaweiten Blog für die Weiterverbreitung der linksextremen Hetzpropaganda und rieten anderen Islamkritikern eindringlich von einer Teilnahme der Veranstaltung in Aarhus ab – [...]. [...] All diejenigen, die im Vorfeld ihre ganze Energie dafür verwendeten, Aarhus schlechtzureden, haben es mitzuverantworten, dass letztlich nur um die 200 Islamkritiker in Europa den Mut aufbrachten, sich auf den Weg nach Dänemark zu machen. Die Heckenschützen haben damit all jene verraten, und dazu einen Tommy Robinson, Anders Gravers, Michael Mannheimer, Alain Wagner und auch eine Freja Lindgren, deren eigener Vater von den Nazis verfolgt wurde.

Quelle: http://www.pi-news.net/2012/04/video-rede-von-anders-gravers-in-aarhus

Hier muss man eine kurze Zäsur machen, um sich einmal ins Gedächtnis zu rufen, wem da angeblich in den Rücken gefallen wurde: einem mehrfach wegen Körperverletzung und anderer Delikte verurteilten Gewohnheitskriminellen (Robinson, siehe Link oben), einem erst kürzlich per Strafbefehl zum Volksverhetzer erklärten Gewaltbefürworter (Mannheimer) – oder auch dem von Stürzenberger nicht genannten dänischen Rassisten Lars Grønbæk Larsen, der aus dem Umfeld der nationalsozialistischen Dansk Front stammt und noch vor drei Jahren für die Nazi-Gruppierung White Pride agitierte. Auch Larsen trat in Aarhus als Redner auf.

Stürzenberger weiter:

Aber der Pfeil ist im Köcher und wird zielgenau treffen, denn wir haben keine Lust mehr, uns von Irrläufern, die ihren inneren politischen Kompass ganz offensichtlich noch nicht gefunden haben, unsere Arbeit sabotieren zu lassen. Manchmal muss man sich von Menschen trennen, die mehr schaden als nutzen. Wie von Krebsgeschwüren, die einen gesunden Körper angreifen. Auch ungeachtet dessen, was sie vielleicht in der Vergangenheit schon geleistet haben. Unsere Aufgabe ist zu wichtig, als dass wir sie von solchen Zersetzern gefährden lassen.

Krebsgeschwüre, die einen gesunden Körper angreifen? Das kommt sicherlich nicht nur mir bekannt vor.

Goebbels wäre sicherlich sehr stolz auf Stürzenberger.

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