Archiv der Kategorie ‘PI‘

 
 

Das sind natürlich nur Zufälle (2)

Ist Herr T. aus B. nun der politisch inkorrekte (PI) Redaktionscholeriker kewil oder nicht? Um diese nicht wirklich existenzielle Frage hat sich seit gestern Abend auch im POLITBLOGGER-Forum eine lebhafte Diskussion entsponnen. Nachdem inzwischen weitere Hinweise bei mir eingegangen sind – vielen Dank dafür – glaube ich ehrlich gesagt nicht daran. Es scheint in der Tat so zu sein, dass kewil einen heimlichen Zwilling hat, der kurz nach der Geburt von ihm getrennt wurde, was – wie man sieht – das Schlimmste aber trotzdem nicht verhindert hat.

Im Ernst: Hier wird ziemlich deutlich, dass die Domain kewil.de eher nicht von kewil selbst registriert wurde. In dem Artikel und in den Kommentaren dazu geht es im Großen und Ganzen darum, kewil nach dem mehr oder weniger freiwilligen Ende seines Blogs Fakten und Fiktionen im vergangenen Jahr eine neue virtuelle Heimat zu geben – und bei Kommentator sitafu handelt es sich offensichtlich um Sportskamerad T. kewil.de war wohl nur ein Angebot an kewil, dort seine Zelte neu aufzuschlagen – was der in gewohnt touretteartiger Manier jedoch abgelehnt hat.

Was also bleibt, ist die Tatsache, dass kewil mit Möchtegern-Sozialdemokrat (!) T. einen mindestens genauso peinlichen Klon hat.

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Das sind natürlich nur Zufälle

Schade. Da wollte ich mir gerade exklusiv die Domain kewil.de sichern – und musste feststellen, dass die Domain schon jemandem gehört. Womit ich Zufall Nummer 1 dokumentiere: kewil.de ist auf das Ingenieurbüro T. in B. registriert. Administrativer Ansprechpartner ist ein Sigmar T.

Zufall Nummer 2: kewil.de wird direkt auf welche Seite umgeleitet? Genau.

Zufall Nummer 3 (Unkenntlichmachung und Hervorhebung von mir):

Auch den just in den Rat nachgerückten F********* Sigmar T**** wollte die Mehrheit der 35 versammelten SPD-Mitglieder nicht in der nächsten Fraktion sehen – wegen der von ihm im Internet verbreiteten Positionen zum Islam.

Auch wenn T**** sich verteidigte – ‘Ich habe etwas gegen totalitäre Ideologien, aber nichts gegen Ausländer’ – hielt Vorstandsmitglied Axel Düker dagegen: ‘So etwas sollten wir uns nicht leisten.’

Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 11. Juni 2011

Und Zufall Nummer 4 (Hervorhebungen von mir):

‘Die Vorsitzende Karin Beckmann sprach einführend von der enormen Spannung in der sich die Partei nach den jahrelangen Äußerungen von T**** im Internet befinde. Sie zählte Beispiele auf, die auf Islamfeindlichkeit deuten, auf Relativierung des Rechtsradikalismus und auf ‘Ökospinnerei’. [...]

Mit der Souveränität des erfahrenen Parteimannes gewährte Meinhold den Mitgliedern ausreichend Gelegenheit, ihre Argumente gegen T**** vorzubringen. Worte wie ’schockierend’, ’skandalös’, ‘menschenverachtend’ wurden gebraucht. Wer so zynisch über Grundpositionen der SPD hinweggehe, könne die Partei nicht als Wahlplattform benutzen, meinte Manfred Kraak und vergaß auch nicht, den Parteiausschluss zu erwähnen.’

Quelle: Marktspiegel, 8. Juli 2011

Wie gesagt: Das sind natürlich nur, hm, Zufälle. Vermutlich ist Herr T. lediglich ein kewil-Groupie. Oder so.

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Vielen Dank an einen aufmerksamen Leser für die Hinweise.

‘kewil’ allein in Spanien

Nachdem ja spätestens seit gestern allgemein bekannt sein dürfte, dass der politisch inkorrekt (PI) gewordene Jähzorn namens kewil derzeit in Spanien weilt und auch dort ganz offensichtlich nichts Besseres zu tun hat, als seine permanent miese Laune an allem und jedem auszulassen, hätte die – vorsichtig ausgedrückt – nicht gerade linke Preußische Allgemeine Zeitung (PAZ) eigentlich damit rechnen müssen, von der legitimen Reinkarnation Alfred Tetzlaffs eimerweise mit Gülle überschüttet zu werden – nachdem das Blatt PI aufgefordert hatte, das längst abgelaufene PAZ-Werbebanner von der Seite der rechtsradikalen Hassprediger zu entfernen. Für kewil ist ein solches Ansinnen nämlich noch schlimmer als der gemeinste Vaterlandsverrat. Mindestens.

Quelle: http://www.pi-news.net/2012/02/ostpreusenblatt-nicht-bei-neuen-rechten

Wovon kewil allerdings nicht einmal albträumte, ist die zumindest für interessierte Außenstehende höchst amüsante Tatsache, dass ihm die PAZ dafür anschließend kräftig den Hintern versohlt hat:

#37 Preussische Allgemeine (01. Feb 2012 13:08)

Leider verfährt PI-News in der Reaktion auf die Abschaltung der PAZ-Werbung auf der PI-Seite in der gleichen, grob polemischen Art, mit der hier leider allzu oft wertvolle Themen und richtige Gedanken in ein völlig unangemessenes Licht getaucht und damit angreifbar gemacht werden. Insbesondere ‘kewil’ gefällt sich offenbar darin, berechtigte Kritik derart grobschlächtig zu formulieren, dass es interessierten Kreisen leichtfällt, von ‘Hetze’ zu reden. Nun wird die PAZ von einem Moment zum anderen als konformistisches Mainstream-Blatt denunziert. Warum? Weil die PAZ in einer Erklärung verlauten lässt, dass sie für Pluralismus, Liberalismus und Universalismus einsteht.

Pluralismus und Liberalismus stehen vor allem für Vielfalt und Freiheit der Meinungen. Universalismus heißt, dass die grundlegenden Menschenrechte überall zu gelten haben, also beispielsweise auch, dass man Menschenrechtsverletzungen nicht etwa mit Hinweis auf gewisse religiöse Befindlichkeiten geduldet werden können.

Die PAZ distanziert sich von dem, was ‘Wikipedia’ unter dem schwammigen Begriff ‘Neue Rechte’ zusammenfasst.

Schon früher hat ‘kewil’ die PAZ unsachlich attackiert (‘naiv’). Dabei hatte er es nicht für nötig befunden, die PAZ-Redaktion zuvor wenigstens um Stellungnahme zu bitten. Nun also ein öffentlicher Frontalangriff mit dem erkennbaren Ziel, der PAZ möglichst großen Schaden zuzufügen. Und derselbe ‘kewil’ beschwert sich im gleichen Atemzug über die mangelnde Solidarität der PAZ.

Dabei scheut er auch offenkundige Unwahrheiten und verleumderische Zwischentöne nicht. So behauptet er, dass Klaus Rainer Röhl nicht mehr für die Zeitung schreibe, was schlicht falsch ist. Röhl schreibt nach wie vor für die PAZ. Dann schreibt ‘kewil’, die PAZ habe ’seit Jahren nichts mehr bezahlt’ für ihre Anzeige und legt damit den Verdacht nahe, die Preußische Allgemeine zahle ihre Rechnungen nicht. Richtig ist: Unser Vertrag mit PI ist seit langem ausgelaufen, Rechnungen kamen auch keine mehr. Dass das Banner dennoch stehen bleib, ist nicht unsere Sache.

Der Anwurf übrigens, die PAZ schreibe nie oder fast nie etwas zum Themenbereich Islamismus kann nur von Leuten kommen, welche die Zeitung schlicht nicht lesen, dessen ungeachtet aber an einem Übermaß an Denunziationseifer leiden, den sie irgendwo loswerden müssen, diesmal eben bei uns.

Das Vorgehen von ‘kewil’ ist im höchsten Maße unredlich, so dass sich der Schritt der PAZ im Nachhinein erst recht als unausweichlich erwiesen hat.

Jan Heitmann, Chefredakteur Preußische Allgemeine Zeitung

Voll auf die Zwölf.

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Vielen Dank an MIG36 für den Hinweis.

Parteigift Stürzenberger

Frage: Was ist das? Antwort: Der zurückgetretene Landesvorstand Baden-Württemberg des munter vor sich hinsiechenden Parteikadavers Die Freiheit. Zitat:

Der Landesvorstand Baden Württemberg tritt zum 28.01.2011 komplett zurück und aus der Partei ‘Die Freiheit’ aus.

[...]

Sollten Sie zukünftig mit uns in Kontakt treten wollen, dann besuchen Sie uns unter:

http://initiativefreiebuerger.wordpress.com/

Mit besten Grüßen

Andreas Haller – Landesvorsitzender
Der Vorstand Landesverband Baden-Württemberg
DIE FREIHEIT

http://quotenqueen.wordpress.com/2012/01/30/freiheit-auch-landesvorstand-bawu-tritt-aus

Grund:

Der Landesvorstand nahm schon frühzeitig öffentlich Abstand von den Inhalten des Thesenpapiers Stürzenberger. Daran hat sich nichts geändert. Diese sind unserer Auffassung teilweise geeignet als verfassungswidrig eingestuft zu werden. In Gänze dienlich, um auch uns in einer nicht gewollten politischen Wahrnehmung erscheinen zu lassen. Wir waren, sind und werden auch zukünftig für derartige Publikationen in Wort, Schrift und Bild nicht zur Verfügung stehen. Im Gegenteil. Es macht für uns keinen Unterschied wer ein solches Verhalten zu erkennen gibt.

Noch eine schallende Ohrfeige für den politisch inkorrekten (PI) Deportationsbeauftragten Michael Stürzenberger. Der Mann ist eindeutig masochistisch veranlagt.

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Vielen Dank an schlammungeheuer für den Hinweis.

PI geht in die Durchhalteparolen-Offensive

Die angeblich (!) mehrere Zehntausend Leser umfassende politisch inkorrekte (PI) Netzgemeinde fällt in der realen Welt kaum auf. Es sind immer dieselben tumben Reisedemonstranten, die auf irgendwelchen Mini-Kundgebungen radikaler Fremdenhasser auftauchen und dort die zwei bis drei PI-Fähnchen in den massiven Gegenwind halten, der rechtsradikalen Spinnern in diesem Land nun einmal entgegen schlägt. Wenn es darum geht, Farbe zu bekennen, wird aus den großmäuligen PI-Kommentarbereicherern ganz schnell ein kleinlautes Häufchen Elend, das sich jammernd und winselnd in der virtuellen braunen Schmuddelecke verkriecht. Doch jetzt soll alles anders werden:

In dieser Situation gibt es keine Entschuldigungen mehr. Jeder hat die Pflicht, mit anzupacken. Jeder hat die Pflicht, politisch aktiv zu werden und den bunten Irrsinn zu beenden! Das Ziel heißt: 10000 PI-Leser in die Politik! Schluss mit der Fahnenflucht!

Quelle: http://www.pi-news.net/2012/01/deutschland-darf-nicht-brennen

Genau. Und kewil sollte als leuchtendes Vorbild den Anfang machen. Der hat sich aktuell zwar irgendwie nach Spanien verirrt und lässt das auch jeden wissen (siehe beispielsweise hier, http://www.pi-news.net/2012/01/maxi-playa-fuengirola, http://www.pi-news.net/2012/01/der-ku-damm-in-fuengirola, http://www.pi-news.net/2012/01/auslandische-residenten-in-der-provinz-malaga), aber wenn der PI-Redaktionscholeriker wieder zurück ist, dann werden ihm 10000 PI-Leser willig folgen. Mindestens. Daran können selbst die vielen spöttischen Kommentare zu kewils wirren Urlaubsbeichten nichts ändern, denn den chronisch undichten PI-Vielschwätzer kann das in seinem zwanghaften Mitteilungsbedürfnis natürlich nicht bremsen:

Ich schreibe immer, was ich will, schon gemerkt? Oder hat einer der Meckerfritzen was bezahlt und irgendwelche Rechte?

Quelle: http://www.pi-news.net/2012/01/auslandische-residenten-in-der-provinz-malaga

Hm. Was kewil wohl dafür bezahlen muss, dass Blogführer Stefan Herre ihm die Schreibberechtigung nicht auf der Selle entzieht? Aber zurück zum flammenden PI-Revolutionsaufruf:

In der jetzigen Lage bedeutet politisches Engagement: die eigenen Reihen stärken oder die Reihen des Gegners unterwandern! Wer in seiner Stadt keinen Ortsverband der Freiheit, der Pro-Bewegung, von BIW oder einer anderen konservativen Partei findet oder einen solchen nicht nutzen möchte, dem stehen genügend politische Strukturen bei irgendeiner der bunten Parteien zur Auswahl: der lokalen CDU, der FDP, warum nicht bei SPD und Grünen vorbeischauen und als U-Boot mitschwimmen, Zweifel säen, nach heimlichen Alliierten spähen, die Rädelsführer ausbremsen?

Und:

Es gilt also: Einmal im Monat und zwar jeden, jeden einzelnen Monat aktiv mit dem Feuerlöscher auf Posten stehen, aktiv für die politische Sache dasein, aktiv die Strukturen des politischen Freundes stärken oder die Strukturen des politischen Gegners schwächen. Es ist immer noch ein größerer Beitrag, den politischen Freund durch Anwesenheit zu unterstützen oder den Gegner durch ein einziges kritisches Wort zu verunsichern, als immer nur zu Hause vor dem PC zu hocken, ohne Netzwerk, ohne Kontakte, ohne jegliche Verbindung zur realen politischen Welt.

Da könnte man ja fast schon Mitleid bekommen. Aber nur fast.

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Die Doppelmoral der Vera Lengsfeld

Als ich die CDU-Politikerin Vera Lengsfeld kürzlich mit ihren offenbar gewollten Facebook-Freundschaften zu Michael Stürzenberger (gegen den die Münchner Staatsanwaltschaft nach wie vor wegen des Verdachts der Volksverhetzung ermittelt) und Karl-Michael Merkle alias Michael Mannheimer (der in seinem Blog Gewaltaufrufe gegen Andersdenkende veröffentlicht) konfrontierte, warf sie mir stasiähnliche Gesinnungsschnüffelei vor. Während sich Lengsfeld die kritische Betrachtung ihrer zumindest virtuellen Kumpanei mit netzbekannten Rechtsextremisten und Verfassungsfeinden empört verbittet, hat die Dame selbstverständlich kein Problem mit der pauschalen Beobachtung linker Parlamentarier durch den Verfassungsschutz:

Aufgrund verfassungsfeindlicher Tendenzen sei es legitim, die Linke zu beobachten, so Lengsfeld.


Vera Lengsfeld ist heute Abend um 21.45 Uhr zu Gast in Günter Jauchs ARD-Polittalk. Thema der Sendung: Links vor rechts – Jagt der Verfassungsschutz die Falschen?

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Wirre PI-Beiträge, von denen selbst PI nicht weiß, was sie sollen (1)

Quelle: http://www.pi-news.net/2012/01/ein-haus-im-hafen-von-motril

Vielleicht sollte Blogführer Stefan Herre den politisch inkorrekten (PI) Autorenzugang von kewil doch wieder sperren. Immerhin würde dadurch der kumulierte IQ der Rest-Redaktion einen zweistelligen Wert erreichen. Wenn auch nur knapp.

POLITBLOGGER INVESTIGATIV wurde übrigens dieses Foto

zugespielt, das unbestätigten Gerüchten zufolge das einzige Fenster zeigt, aus dem kewil gelegentlich die Welt um ihn herum beobachten darf. Aber nur unter fachärztlicher Aufsicht.

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Kein Fall für PI

Er verbot ihr, an Sonntagen zu kochen. Ihre und die Haare der beiden Töchter durften nicht kurz sein. Sie durfte auch nicht arbeiten oder mit dem Auto fahren. Als sie sich vor drei Jahren endlich von ihm trennte, entführte er die vier gemeinsamen Kinder, erst nach Ägypten, dann in den Sudan. Nach 136 Tagen wurde er gefasst. Die Kinder leben wieder bei ihr. Und er muss sich jetzt vor Gericht verantworten. Reue zeigt er dabei nicht. Er beschimpft sie als Ehebrecherin, die in der Hölle landen werde.

Und nun die Preisfrage: Warum zum Teufel stürzen sich die politisch inkorrekten (PI), hm, Frauenrechtler, diese selbstverständlich nur von unermüdlichem Streben nach Gerechtigkeit beflissenen tugendhaften Wächter von Moral, Sitte und Anstand, nicht auf diesen für sie wie gemachten Fall? Die Antwort liegt auf der Hand:

Er gehört einfach der falschen Religion an. Eingeborener Deutscher ist er zu allem Unglück auch noch. Wie fatal. Für PI.

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Vielen Dank an MIG36 für den Hinweis.

PI: Erst hetzen, dann fragen

Politically Incorrect (PI) will wieder einen unfassbaren Islamisierungsskandal aufgedeckt haben:

Im Münchener Fitness-Club ‘Fitness First Women’ (München-Pasing, Bodenseestraße) sollen seit kurzem männliche Fitnesstrainer unerwünscht sein. Auf Druck einiger muslimischer Club-Besucherinnen sei komplett auf Frauen umgestellt worden, wie uns der Freund eines weiblichen Studio-Mitglieds per email mitteilte.

Den Kopftuchdamen sei es unangenehm gewesen, sich vor einem Mann sportlich zu betätigen.

[...]

Schon vor einem Jahr soll es im selben Club einen ähnlichen Zwischenfall gegeben haben. Eine Muslimin soll sich darüber beschwert haben, dass eine Deutsche ihren Zweijährigen mit in die Umkleide genommen hatte.

Quelle: http://www.pi-news.net/2012/01/schafft-fitness-kette-mannliche-trainer-ab

Der Freund eines weiblichen Studio-Mitglieds per email. So, so. Wie originell! Und glaubwürdig!

Das ist die typische Masche eines rechtsradikalen Hass- und Hetzblogs: Fakten Fehlanzeige. Es wird völlig egal sein, was die Geschäftsführung der Fitness-Kette antwortet. Entweder wird PI die Antwort gar nicht erst veröffentlichen – oder sie solange verbiegen, bis sie ins wahrheitsresistente PI-Paralleluniversum passt.

Wer PI kennt, der weiß, dass das genauso ablaufen wird.

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Ex-PI-Chefin Christine Dietrich: Lauwarm abgewatscht

Im September 2011 eröffnete der Synodalrat der Reformierten Kirche Bern-Jura-Solothurn ein förmliches Untersuchungsverfahren gegen die Schweizer Pfarrerin und ehemalige Strohfrau des politisch inkorrekten (PI) Hass- und Hetzblogs, Christine Dietrich. Inzwischen ist das Verfahren abgeschlossen. In einer Pressemitteilung wird die Öffentlichkeit nun über das Ergebnis der Untersuchung informiert:

Die Untersuchung über das Verhalten der Siseler Pfarrerin Christine Dietrich ist abgeschlossen und der Synodalrat der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn hat gestützt darauf seinen Entscheid gefällt. Demnach können der Pfarrerin keine eigenen hetzerischen Äusserungen gegen den Islam oder gar Hasspredigten vorgeworfen werden. [...] Der Synodalrat hält fest, dass die Untersuchung keinen Beweis für islamophobe Äusserungen oder Schriften von Frau Dietrich ergab, auch sind keine ‘Hasspredigten’ bekannt geworden. Die ihr angelasteten hetzerischen Ausdrücke stammen nicht von ihr.


Ach nein? Wirklich gründlich wurde da aber nicht hingeschaut. In diesem Video (ab 3:00) zum Beispiel sagte Dietrich bereits im August 2009 wörtlich unter anderem:

Islam opresses women, abuses children for hatred education, kills homosexuals and is persecuting Jews.

Der Islam unterdrückt Frauen, missbraucht Kinder durch Erziehung zum Hass, ermordet Homosexuelle und verfolgt Juden.

Wohlgemerkt: Dietrich sprach hier nicht etwa von radikalen islamistischen Fundamentalisten, sondern von dem Islam. Nicht weniger pauschal hetzend hatte sich Dietrich im Dezember 2007 über die Palästinenser geäußert:

Auf der anderen Seite, in der anderen Welt wurden wir vom Paten von Bethlehem in Empfang genommen. Bethlehem ist – man kann es nicht anders sagen – hochgradig maffiös. Korruption ist alles! Die Christen will man in Bethlehem nicht haben, höchstens wenn sie als Touristen in die Geburtskirche(n) kommen – wo die Geburtstätte Jesu und sogar die Krippe den Neugierigen präsentiert wird – und wenn man den Leuten geschnitzte Rosenholzsachen andrehen kann. Angeblich werden mit dem Erlös die palästinensischen Familien unterstützt: Wenn man aber sieht, in welch desolatem Zustand sich in der Westbank alles befindet, wird das zahlreich eingenommene Geld wohl doch nicht in Schulen und Krankenhäuser investiert sondern in andere weit weniger friedliche ‘Dinge’ …

Auffallend ist die riesige Anzahl arbeitsloser junger Männer ohne Perspektive, die aggressive Stimmung – keine Frauen auf der Straße – Polizisten mit einträglichen ‘Geschäftsbeziehungen’. Nach dem Zwangsbesuch im Touristenladen, bei dem ich mich, um die Korruption nicht auch noch weiter anzukurbeln, strikt weigere, etwas einzukaufen, [...].

Quelle: http://www.pi-news.net/2007/10/israel-ist-nicht-palaestina

Merke: Bei den Palästinensern handelt es sich ausnahmslos um arbeitsscheues, hochgradig korruptes und potentiell gefährliches Gewalttätergesindel. Genau das war die Botschaft, die Dietrich damals vermitteln wollte.

Aber ihre Kirche will davon trotzdem immer noch nichts wissen. Scheuklappenmentalität. Was nicht sein darf, kann einfach nicht sein. Man wusste wohl einen Grund (er)finden, um Dietrich weiterbeschäftigen zu können, denn in einem anderen Punkt fällt der Bericht ein vernichtendes Urteil über sie:

Als unvereinbar mit der Stellung als bernische Pfarrerin wird ihre leitende Tätigkeit beim Internetblog ‘Politically Incorrect’ bewertet, weil dieser zumindest in Teilen eine Islamhetze betreibt. Obwohl Frau Dietrich im Spätsommer 2011 ausgeschieden ist, erteilt ihr der Synodalrat diesbezüglich die klare Weisung, sich von derartigen kompromittierenden Tätigkeiten fernzuhalten. [...] Auf Grund des Untersuchungsberichts steht fest, dass Frau Dietrich beim islamfeindlichen Blog ‘Politically Incorrect’ eine mitbestimmend-verantwortliche Funktion wahrgenommen hat, wenngleich Hauptverantwortlicher offenbar Stefan Herre war. Weil auf diesem Blog herabwürdigende und hetzerische Artikel publiziert wurden, ist eine solche Beteiligung in leitender Stellung nicht mit der Stellung als Pfarrerin im bernischen Kirchendienst zu vereinbaren. Der Synodalrat sieht darin einen Verstoss gegen die Kirchenordnung und die Dienstanweisung für Pfarrpersonen. Er erteilt Frau Dietrich deshalb formell verschiedene Weisungen, namentlich sich von solchen Blogs fernzuhalten. Frau Dietrich hat zugesichert, sich an die Weisungen zu halten, sie anerkennt auch ausdrücklich die Bestimmungen der Kirchenordnung und der Dienstanweisung für Pfarrpersonen.

Kirchlicher Berichterstatter war übrigens der Berner Rechtsanwalt und frühere Regierungsstatthalter Andreas Hubacher. Der Mann gehört der fremdenfeindlichen Schweizer Volkspartei (SVP) an. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt?

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Vielen Dank an Mungo für den Hinweis.