Archiv der Kategorie ‘Terrorismus‘

 
 

Huuuuusch huuuuusch!

Ein Deutscher und ein Österreicher wollen im Wald Schnecken sammeln. Nach einer Stunde hat der Deutsche einen ganzen Korb voll mit Schnecken, der Österreicher kommt dagegen mit einem leeren Korb an. Der Deutsche fragt: Was war denn los? Gab es bei Dir keine Schnecken? Der Österreicher antwortet: Doooooch, schooooo, immer wenn i a Schneckerl gsehn hob, hob i mi buckt – und huuuuusch huuuuusch, weg worns!

An diesen zugegebenermaßen etwas platten Witz fühlte ich mich gestern Abend bei Günter Jauch erinnert, als Peter Frisch, ehemaliger Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz, zu erklären versuchte, wie dem NSU-Terroristen Uwe B. die Flucht gelang (hier ab 0:52:42, Hervorhebung von mir):

[...], es wurde etwas gefunden und danach wurde ein Haftbefehl erlassen, aber als etwas gefunden wurde, in der Zeit, da war der Uwe B. mit dabei, der hat uns sogar gezeigt, wo die Garage stattfindet, [unverständliches Gebrabbel], und dann suchten sie, in dem Gewühl das da war, und da setzte er sich ins Auto und fuhr weg.

Und huuuuusch huuuuusch, weg war er, der Uwe B.!

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PI-Sektenmitglied sympathisiert mit syrischem Terrorregime

Ferhad Ahma ist ein grüner Berliner Bezirkspolitiker, der seit zwei Monaten auch dem vom Terrorregime in Damaskus nicht anerkannten oppositionellen Syrischen Nationalrat angehört. Vor einigen Tagen wurde der seit 1996 in Deutschland lebende Kurde in seiner Wohnung von zwei Männern überfallen und verletzt. Es gibt offenbar Hinweise darauf, dass die Täter aus syrischen Geheimdienstkreisen stammen. Der Vorfall wird als so gravierend eingestuft, dass der syrische Botschafter sogar ins Auswärtige Amt gerufen wurde.

Und was meint der typische politisch inkorrekte (PI) Schwachkopf dazu? Zitat:

#53 MiamiDexter (27. Dez 2011 17:28)

Ein verspätetes Weihnachtsgeschenk:

Grünen Politiker überfallen – Syrien-Agenten Täter?

[...]

Quelle: http://www.pi-news.net/2011/12/agypten-institut-von-islamisten-niedergebrannt

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Vielen Dank an schlammungeheuer für den Hinweis.

Mensch des Jahres

Wie reagiert man auf sinnlose brutale Gewalt? Wie geht man mit einer unfassbaren Tragödie um, die vor allem Kinder und Jugendliche um ihr gerade erst begonnenes Leben gebracht hat? Die Antwort auf diese Frage hat in diesem Jahr ein bis dahin außerhalb seines Landes weithin unbekannter Mann gegeben, der von einem Moment auf den anderen vor der größten Herausforderung seiner politischen Karriere stand. Als Anders Behring Breivik im Juli 77 Menschen gnadenlos ermordete, war der norwegische Ministerpräsident Jens Stoltenberg ein Fels in der Brandung. Er bewahrte Haltung, ohne seine Gefühle zu verbergen. Er weinte mit den Angehörigen der Opfer, ohne schwach zu wirken. Und er prägte einen Satz, den man so schnell nicht vergessen wird:

Unsere Antwort wird mehr Offenheit und mehr Demokratie sein.


Die Feinde von Demokratie und Rechtsstaat belohnt nicht mit der Einschränkung individueller Freiheitsrechte. Das ist Stoltenbergs Botschaft an Breivik und seine ihm klammheimlich applaudierenden Sympathisanten. Es ist das genaue Gegenteil dessen, was der eiskalte Massenmörder mit seinen Taten erreichen wollte. Am Ende steht Breivik trotz des grausamen Erfolgs seiner Anschläge als jämmerlicher Verlierer da. Gewonnen hat dagegen ein ganzes Land, das sich von ihm nicht einschüchtern ließ. Zu verdanken haben die Norweger das auch ihrem Ministerpräsidenten, der sie in den Momenten größter Verzweiflung nicht im Stich gelassen hat.

Kein Zweifel: Jens Stoltenberg ist der Mensch des Jahres 2011.

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PI und der ‘Anders-Breivik-Fall’

Wie sieht Politically Incorect (PI) in seinem bizarren Jahresrückblick wohl die beiden Anschläge in Norwegen, die im Juli 77 überwiegend jugendlichen Opfern das Leben kosteten? Distanziert sich PI endlich ohne wenn und aber von Anders Behring Breivik? Lässt das primitive braune Hass- und Hetzblog wenigstens ein einziges Mal so etwas wie Mitgefühl erkennen? Nein, selbstverständlich (!) nicht:

Massenmord in Oslo (‘Anders Breivik-Fall’) wird von dt. MSM und verschiedenen Politikern instrumentatlisiert, um islamkritische Stimme zu bekämpfen.

Quelle: http://www.pi-news.net/2011/12/pi-jahresruckblick-teil-2-mai-bis-aug

Und nein, ich habe nichts weggelassen. Das ist tatsächlich alles, was PI fünf Monate später zu dem Thema zu sagen hat. Nichts kann PI treffender charakterisieren. Dieser eine peinliche Satz beweist unwiderlegbar, dass PI Breivik und natürlich auch sich selbst immer noch für die eigentlichen Opfer hält.

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Es weihnachtet vielleicht doch nicht so sehr

Den Frieden auf Erden verkündet eine himmlische Engelschar den Menschen in der lukanischen Weihnachtsgeschichte. In manchen Teilen der Welt mag die zentrale Botschaft des Evangelisten wie blanker Hohn wirken, denn von einem friedvollen Miteinander kann vielerorts leider überhaupt nicht die Rede sein. Schon gar nicht an Weihnachten. Aber auch hierzulande ist bei weitem nicht alles so friedlich, wie es auf den ersten Blick scheint. Der innere Frieden, der für den gesellschaftlichen Zusammenhalt so unverzichtbar ist, ist 2000 Jahre nach Christi Geburt mehr denn je gefährdet. Millionen Menschen leben in diesem so reichen Land hart an der Armutsgrenze. Nicht wenige werden diskriminiert, verfolgt und sogar getötet, weil sie einer radikalen fanatischen Minderheit ein Dorn im Auge sind. Jahrelang konnte ein brutale Nazibande eiskalt mordend durch Deutschland ziehen, ohne dass sie jemand aufgehalten hat. Und all das geschah – so sieht es zumindest im Moment aus – unter den Augen von Verfassungsschutz und Polizei. Die Frage, wie so etwas passieren konnte, wird uns sicherlich noch lange beschäftigen. Manchmal schämt man sich einfach nur dafür, Deutscher zu sein.

Das Schlimme daran ist: Der Fremdenhass ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Es wird mittlerweile als völlig normal empfunden, dass sich Menschen anderer Religion, Herkunft und Hauptfarbe gegen pauschale Vorwürfe zur Wehr setzen müssen, für die sie nicht das Geringste können. Muslime sind potentielle Terroristen, Osteuropäer nehmen und die Jobs weg und Schwarze liegen uns sowieso nur auf der Tasche. Auf diesem menschenfeindlichen Nährboden bewegen sich aber nicht nur rechtsextremistische Mörder und Schläger, sondern auch jene, die ihnen klammheimlich applaudieren, während sie sich gleichzeitig nach außen als Bewahrer von Freiheit, Demokratie und Rechtsstaat präsentieren. Das ist so unfassbar dreist, dass einem kotzübel werden muss.

Dabei ist wahrlich nicht längst nicht Gold, was integrativ glänzt. Niemand bestreitet das. Wo Missstände existieren, müssen diese offen angesprochen und – wenn möglich – beseitigt werden. Sich im Rahmen des Zumutbaren in Deutschland zu integrieren, ist die Pflicht jedes Einzelnen, der hier leben will. Da kann es keine zwei Meinungen geben. Aber die notwendige Kritik an unhaltbaren Zuständen muss und kann spielend ohne Hass auskommen. Wer hasst, der will gar nicht, dass Menschen mit Migrationshintergrund Deutschland als zweite Heimat empfinden. Man will sie einfach nur wieder los werden. Das ist nicht nur zutiefst intolerant, sondern vor allem auch ein Verrat am Kerngedanken des christlichen Glaubens, auf den sich die scheinpatriotischen Vaterlandsverteidiger inihrer erbärmlichen Bigotterie gerne und oft berufen.

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Ludwigshafener Feuerkatastrophe: Nazi-Brandstiftung?

Erst war SPD-Chef Kurt Beck schuld, anschließend gerieten imaginäre türkische Stromdiebe ins Visier der PIromanen, dann sollten es die angeblich mangelhaften Sprachkenntnisse der Hausbewohner gewesen sein, bevor schließlich der türkische Hausbesitzer und dessen Vater zu Verdächtigen erklärt wurden.

Die Liste der politisch inkorrekten (PI) Absurditäten in Zusammenhang mit der Brandkatastrophe in Ludwigshafen am 3. Februar 2008, bei der 9 Menschen starben und 60 verletzt wurden, ist genauso lange wie peinlich. Fast vier Jahre nach der entsetzlichen Tragödie scheint der nie wirklich aufgeklärte Fall nun aber eine dramatische Wende zu nehmen, die sich allerdings keineswegs nur für PI einmal mehr zum publizistischen Super-GAU entwickeln könnte (Hervorhebung von mir):

Bei ihren Ermittlungen zum Umfeld der mutmaßlichen Terrorgruppe ‘Nationalsozialistischer Untergrund’ (NSU) gehen die Behörden neuen Spuren in die militante Neonaziszene in Rheinland-Pfalz nach. Nach Informationen der Frankfurter Rundschau ist der bekannte Ludwigshafener Neonazi Malte R. ins Visier der Ermittler gerückt. Er soll eine maßgebliche Rolle bei der dortigen Nazi-Gruppe Lunara einnehmen und Schießübungen im Ausland organisiert haben. Lunara bewerten die Behörden anscheinend als terroristische Vereinigung.

Laut Dokumenten, die der FR vorliegen, gilt Malte R. den Behörden zudem als verdächtig, den Brand in einem Ludwigshafener Wohnhaus gelegt zu haben, bei dem am 3. Februar 2008 neun türkischstämmige Bewohner ums Leben gekommen waren. [...] Der Präsident des Bundeskriminalamts, Jörg Ziercke, hatte in der vergangenen Woche erklärt, den Fall neu untersuchen lassen zu wollen.


Necla Kelek, Möchtegern-Frauenrechtlerin und Islamexpertin von eigenen Gnaden, schrieb damals in einem Artikel für die Emma übrigens:

Jetzt wussten wir es also ganz genau: Die Muselmänner waren schuld daran, dass neun Menschen sterben mussten. Natürlich war sie nicht dabei, und hey, bis zum heutigen Tag hat sich nichts davon auch nur ansatzweise bewahrheitet – aber wen interessierte das schon? Necla Kelek ganz bestimmt nicht. Sie hatte die Schuldigen quasi im Alleingang ermittelt. Von ihrem Schreibtisch aus. Ohne Fakten. Ohne Beweise. Auch in Mölln und Solingen, wo übrigens nicht nur Frauen und Kinder starben und zum Teil schwerste Brandverletzungen erlitten. Kein Wort von Nelek zu den Tätern in diesen beiden Fällen: Rechtsextremistische deutsche Ausländerhasser. Aber vielleicht dachte Frau Kelek ja, dass die die Häuser nur deshalb angezündet hatten, um zu zeigen, wie rücksichtslos der Türke, der Muslim an sich doch ist.

Doch Frau Kelek wird trotzdem sicherlich auch in Zukunft niederträchtigste islamophobe Hetze verbreiten. Das ist nun einmal ihre Natur. Genauso wie es für PI ganz natürlich ist, Muslime grundlos zu hassen.

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Vielen Dank an Gelderlander für den Hinweis.

Nur der Hass zählt!


Quelle: http://www.pi-news.net/2011/12/breivik-erhalt-zahlreiche-heiratsantrage

Dass unter Breiviks glühenden Verehrerinnen sicherlich auch politisch inkorrekte (PI) Frauen, Idioten sind, scheint PI-Pausenclown kewil restlos verdrängt zu haben. Ich könnte in diesem Zusammenhang sogar mehrere entlarvende Links auf ein PI-Klonblog setzen, das von einer Frau, Idiot betrieben wird und die schon vom bloßen Anblick Breiviks ganz wuschig zu werden scheint, aber das würde mir vermutlich juristischen Ärger einbringen. Also lasse ich es lieber. Muss ja nicht sein, gell!

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Was es nicht alles nicht gibt!

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Via kruppzeuch.

Die Lügen der selbsternannten ‘Islamkritiker’ (2)

Es sind zwar nicht alle Moslems Terroristen, aber fast alle Terroristen sind Moslems. Wer kennt ihn nicht, diesen Standardsatz der selbsternannten Islamkritiker, der suggerieren soll, dass Muslime weltweit für so gut wie jeden Terroranschlag verantwortlich sind. Dabei verrät schon ein kurzer Blick auf Europa, dass auch diese Behauptung nichts anderes als eine dreiste Lüge ist:


Anzahl der fehlgeschlagenen, vereitelten und geglückten Terroranschläge 2010. Quelle: EU Terrorism Situation and Trend Report (TE-SAT) 2011. Creative-Commons-Lizenz (CC BY-NC-ND 2.0).


Anzahl der fehlgeschlagenen, vereitelten und geglückten Terroranschläge 2007 bis 2009. Quelle: EU Terrorism Situation and Trend Report (TE-SAT) 2010. Creative-Commons-Lizenz (CC BY-NC-ND 2.0).

Noch Fragen?

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PI-Stürzenberger: So ein paar Nazimorde sind ja gar nicht schlimm

Nazis leugnen oder relativieren den Holocaust. Michael Stürzenberger, rechtsradikal-fanatischer Einpeitscher des politisch inkorrekten (PI) Fremdenhassermobs, leugnet und relativiert das mörderische Treiben brauner Gewaltverbrecher:

Beim Thema Islam gibt es fast nur tote und scheintote Fische in Deutschland. Es sind diese gottverdammten Heuchler, die wegen neun Morden an Türkischstämmigen und einem Griechischstämmigen (jeder Tote ein Skandal und einer zuviel!) im Lauf von sechs Jahren durch ein rechtsradikales Gangstertrio ihre tiefe Betroffenheit im Bundestag demonstrieren, aber im gleichen Atemzug beharrlich wegschauen, wenn es um über 150 dokumentierte (!) Tote im gleichen Zeitraum durch sogenannte ‘Ehren’-Morde mitten in Deutschland geht. Die Betonung liegt auf ‘dokumentiert’.

Quelle: http://www.pi-news.net/2011/12/kelek-islam-fur-zwangsheiraten-verantwortlich

Falsch. Und das nicht nur deshalb, weil Stürzenberger in Sachen Ehrenmord trotz mehrfacher Betonung natürlich gar nichts dokumentieren kann, sondern auch, weil keineswegs nur von neun ermordeten Migranten geredet werden muss. Vielmehr waren es 182 in den letzten 20 Jahren – die übrigens in der Tat dokumentiert sind.

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