Christen morden nicht
Mord, Version 1:
Wegen gekränkter Ehre: Moslem (36) ermordet seine Frau (35)
Offensichtlich weil sie ihn verlassen wollte, hat in Neubiberg ein Moslem (36) seine Ehefrau kaltblütig ermordet. Als Täter hat die Polizei den Iman der örtlichen Terrormoschee im Ort festgenommen.
Es muss kurz nach 15 Uhr sein, als Ali R. (36) den von langer Hand gefassten Mordplan in die Tat umsetzt. In der Küche, gleich links vom Eingang zum Einfamilienhaus an der Kaiserstraße in Neubiberg, geht er auf seine Frau Aishe (35) los. Mit einem 20 cm langen Messer sticht er wie von Sinnen immer wieder auf sie ein – solange, bis sie stirbt.
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Es war eine regelrechte Hinrichtung, teilt die Polizei nicht mit.
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Eine Nachbarin erzählt, Ali R. habe seiner Frau gedroht. ‘Ich mache sie fertig’, habe er ihr gesagt.
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Wie es dazu kommen kann, dass ein islamisch orientierter Mann wie Ali R. zum Ehrenmörder wird, ist kein Geheimnis. Kränkung und Hass müssen nur groß genaug sein, dann bleibt bei einem Moslem eben nur der Ehrenmord. Die Ermittler müssen hier nichts mehr erklären. Und der Täter auch nicht.
Mord, Version 2:
Ehedrama: Mesner (36) tötet seine Frau (35)
Offensichtlich weil sie ihn verlassen wollte, hat in Neubiberg am Montag ein Mann (36) seine Ehefrau getötet. Als mutmaßlichen Täter hat die Polizei den Mesner der katholischen Pfarrei im Ort festgenommen.
Es muss kurz nach 15 Uhr sein, als Christian R. (36) offensichtlich nicht mehr ein und aus weiß. In der Küche, gleich links vom Eingang zum Einfamilienhaus an der Kaiserstraße in Neubiberg, geht er auf seine Frau Simone (35) los. Er wendet Gewalt an – solange, bis sie stirbt.
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Was genau geschehen ist, teilt die Polizei nicht mit.
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Eine Nachbarin erzählt, sie habe erst kürzlich mit Christian R. Schnee geschaufelt. ‘Ich bin seelisch fertig’, habe er ihr gesagt.
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Wie kann es dazu kommen, dass ein so christlich orientierter Mann wie Christian R. offensichtlich keinen anderen Ausweg mehr weiß? Wie groß müssen Enttäuschung und Verletzung sein, wenn scheinbar nichts bleibt außer Mord? Fragen, die die Ermittler klären müssen. Fragen, auf die nur der mutmaßliche Täter eine Antwort geben kann.
Welchen Mörder habe ich mir ausgedacht? Nummer eins oder Nummer zwei? Sie ahnen es sicherlich schon: Die erste Geschichte habe ich gar nicht so frei erfunden, die zweite – vor Mitgefühl und Verständnis für den Täter nur so triefende – von Ilsabe Weinfurtner in der Münchner tz nicht.
Vielen Dank an Patric für den Hinweis.
