Das würde man doch nicht mal einem Hund zumuten!
(Gastbeitrag von Leo)
Mein Teilzeit-Herrchen hat mich während des morgendlichen Gassigehens auf eine bellophobe Behauptung der Berliner Grünen-Politikerin Claudia Hämmerling in Kenntnis gesetzt: Meine 10000 Artgenossen in der Hauptstadt sollen täglich 38 Tonnen Hundehäufchen produzieren, einen Großteil davon auf öffentlichen Wegen und Plätzen. Als quasi Betroffener muss ich dem in aller Deutlichkeit widersprechen: Der ordentliche Hund von Welt, der etwas auf sich hält, kackt nicht einfach so drauf los, wie es ihm gerade in den Sinn kommt! Wir haben nämlich auch unseren Stolz! Jawohl! Und wer mich je beim Pullern beobachtet hat, der weiß, dass es verdammt nochmal total kompliziert ist, einen würdigen Abladeplatz a) zu finden und b) für die Darmentleerung zu präparieren: Erst muss nämlich ausgiebig geschnüffelt und dann mit den Pfoten gescharrt werden. Es könnte ja schon jemand vor mir hier gewesen sein. Anschließend beginnt dann der eigentliche Stuhlgang, der sich – besonders im steilen Gelände – über mehrere Minuten hinziehen kann. Ist das Geschäft dann endlich erledigt, vergrabe ich meine Hinterlassenschaft fein säuberlich.
Gut, ich will gar nicht bestreiten, dass sich der eine oder andere lumpige Straßenköter nicht soviel Mühe macht wie ich und einfach auf die Straße sch… macht. Ausnahmen bestätigen eben auch hier die Regel. In solchen Fällen sollte es dann aber selbstverständlich sein, dass die Halter den Mist aufsammeln. Tun sie das nicht, dann gehört ihnen eine mit der Leine übergezogen. Da würde ich echt keine Verwandten kennen! Was allerdings gar nicht geht, ist, dass Hartz-IV-Empfänger den Kot beseitigen. Ehrlich, das würde man doch nicht mal einem Hund zumuten! Außerdem müssen die Ärmsten doch schon Schnee schippen und die Straße kehren!
In diesem Sinne: Wuff!
Vielen Dank an Per Levy für den sachdienlichen Hinweis.

6. April 2010 um 16:16
[...] This post was mentioned on Twitter by POLITBLOGGER. POLITBLOGGER said: Das würde man doch nicht mal einem Hund zumuten! http://bit.ly/crjXj7 #hartzIV #haemmerling [...]
31. Mai 2010 um 13:25
[...] lassen, Frau Kraft in Altenheime schicken – und die grüne Hämmerling plante gar eine Langzeitarbeitslosen-Hundehäufchenpolizei. So gesehen ist die Sau, die Arbeitsministerin von der Leyen nun durch Deutschdorf treibt, für [...]
16. April 2011 um 13:44
[...] dabei nie gemangelt, selbst Schnee schippen – besonders arbeitsintensiv im Sommer – und Hundehäufchenhinterlasser jagen gehörten dabei zu den Tätigkeiten, die die vermeintlich so arbeits- und lichtscheuen [...]