Dr. Sarrazin präsentiert PIAGRA
Parallel zur Vorstellung des neuen Buches von Thilo Sarrazin wurde in allen wichtigen deutschen Magazinen und Tageszeitungen (BILD, SPIEGEL, Junge Freiheit und Deutsche Stimme) großformatige Werbeanzeigen geschaltet. Dabei stellte sich überraschend heraus, dass mit dem Buch auch ein neues PItenzmittel auf den Markt kommen soll, durch dessen Einnahme der erektil dysfunktionale Leser keine Zeit mehr verlieren muss und die aus dem Buch gewonnenen Schlussfolgerungen sofort in die Tat umsetzen kann. Das Medikament ist auch deswegen so wichtig, weil Sarrazins Buch trotz des durch aufregenden Themas so unfassbar abtörnend geschrieben ist, dass einem jede Lust vergeht.

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In den brausenden Jubel der schweigenden Mehrheit mischen sich jedoch auch kritische Stimmen zu PIAGRA. So erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach ersten, sehr unbefriedigend verlaufenen Tests:
Das ist überhaupt nicht hilfreich!
Bundesgesundheitsminister Rösler und Verteidigungsminister Guttenberg lehnen die Zulassung der neuen Arznei dagegen strikt ab. Ihrer Ansicht nach könnte die Versteifungsarznei die Einsparungen im Gesundheitswesen wieder zunichte machen, weil sie langfristig unweigerlich zu einer gewaltigen Kostenexplosion im Wehrhaushalt führen werde. Der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, empfiehlt Dr. Sarrazin gar den Austritt aus der SPD und den sofortigen Eintritt in die Bundesärschekammer:
Das würde die Gefechtslage wenigstens klarer machen!
Für derlei kleinliche Kritik hat Dr. Sarrazin erwartungsgemäß nicht viel übrig. So erklärte er heute auf die Frage von Journalisten, ob der durch das neue Medikament verursachte rapide Gehirnschwund nicht im Widerspruch zu seiner Warnung vor einer drohenden Verdummung Deutschlands stehe:
Ich würde es vorziehen, lieber schnell auf künstlichem Wege statt langsam auf natürlichem Wege immer dümmer zu werden.
Text und Grafiken: Robert (dem ich wieder einmal für sehr viel Arbeit herzlich danke).

31. August 2010 um 11:27
[...] Den ganzen Text gibt`s bei http://www.politblogger.eu/dr-sarrazin-prasentiert-piagra/ [...]
1. September 2010 um 13:05
[...] Nachschlag zur aktuellen Debatte um Thilo Sarrazin (siehe auch hier): [...]