EnBW 21
Es hat an und für sich schon ein übles Gschmäckle, dass der Wiedereinstieg des Landes Baden-Württemberg beim Energieriesen EnBW ausgerechnet von der Bank abgewickelt wird, deren Deutschland-Chef ein enger Freund von Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) ist. Transparenz? Fehlanzeige. Und das gilt auch für die Kosten des Megadeals, denn während Mappus bei der Bekanntgabe des Coups von 4,67 Milliarden Euro sprach, hat sich jetzt herausgestellt, dass das Land insgesamt sogar fast sechs Milliarden Euro bezahlen muss.
Nach dem Desaster bei Stuttgart 21 beweist Mappus damit einmal mehr, dass er den Schuss immer noch nicht gehört hat. Der Mann hält sich offensichtlich für völlig unantastbar. Noch ein sehr guter Grund also, Mappus am 27. März 2011 aus dem Amt zu entfernen – bevor dieser Möchtegern-Sonnenkönig noch mehr Schaden anrichten kann.

16. Dezember 2010 um 12:02
[...] EnBW 21 (15. Dezember [...]
30. Januar 2011 um 20:47
[...] 21, sondern auch wegen des von ihm ganz alleine zu verantwortenden EnBW-Milliardendeals (siehe auch hier), der nach der Landesverfassung vor der Vertragsunterzeichnung vom Parlament genehmigt hätte [...]
13. März 2011 um 21:03
[...] Mann mit Stuttgart 21 und dem von ihm unter Umgehung des Landtags eingegangenen EnBW-Deals (siehe hier, hier und hier) nicht schon genug Probleme hätte. Da ist guter Rat natürlich teuer. Einerseits [...]
18. März 2011 um 22:55
[...] EnBW 21 (15. Dezember 2010) • Mappus, der außerparlamentarische Regierungschef (16. Dezember [...]