Heidenheimer ‘Piraten’chef hetzt gegen Juden

Marina Weisband, politische Geschäftsführerin der Piratenpartei, wird wegen ihres jüdischen Glaubens antisemitisch verunglimpft. Am 23. Januar hat nun ausgerechnet der seit einer Woche amtierende Kreischef der Heidenheimer Piraten, Kevin Barth, bei Twitter in übelster Nazi-Manier antisemitisch nachgelegt:



Dass Kevin Barth in Heidenheim zum Kreisvorsitzenden gewählt wurde, nachdem dessen antisemitische Äußerungen bereits knapp zwei Wochen alt waren, ist ein weiterer Skandal, der zumindest einer sehr ausführlichen Erklärung bedarf. Wie auch immer: Barths unfassbare Entgleisung muss auf jeden Fall Konsequenzen haben – erstens den sofortigen Rücktritt Barths von seinem Amt, und zweitens ein Parteiausschlussverfahren. Daran führt kein Weg mehr vorbei, selbst wenn Barth seine späteren Entschuldigungen ernst gemeint haben sollte – was ich jedoch stark bezweifle. So etwas rutscht einem nicht einfach so raus. Da steckt Überzeugung dahinter.

Update: Kevin Barth soll am Dienstagabend als Kreischef der Heidenheimer Piraten zurückgetreten sein (siehe hier und hier), nachdem er das kurz zuvor noch ausgeschlossen hatte (siehe hier und hier).

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Via Cengiz Dursun.


 
 
 

4 Kommentare zu “Heidenheimer ‘Piraten’chef hetzt gegen Juden”

  1. Politblogger » Familiy Business
    8. Februar 2012 um 20:15

    [...] Aufstieg und Fall des Heidenheimer Ex-Oberpiraten Kevin Barth habe ich gestern bereits ausführlich berichtet. Bleibt nur noch zu die Frage zu klären, wie Sportskamerad Barth überhaupt in Amt und Würden [...]

  2. Politblogger » Familiy Business II
    8. Februar 2012 um 22:02

    [...] dem Rücktritt von Kevin Barth hat sich der Vorstand des Heidenheimer Kreisverbandes der Piratenpartei neu sortiert. Also neu im [...]

  3. Politblogger » Die Viertelstunde ist vorbei
    11. Februar 2012 um 14:19

    [...] Barth, wegen antisemitischer Äußerungen unfreiwillig aus dem Amt geschiedener Kreisverbandschef der Heidenheimer Piraten, hat sich im [...]

  4. Politblogger » Appiratement
    20. April 2012 um 21:32

    [...] ab. Nach Udo Hempel, Bodo Thiesen, Aaron Koenig, Benjamin Ölke, Andre Stüwe, Valentin Seipt, Kevin Barth und Boris Turovskiy hat sich nun auch der Chef der Berliner Piraten, Hartmut Semken, nachhaltig [...]