Henryk M. Broder: Alt, grau – und eiskalt
Jeder normale Mensch würde sich wohl in Grund und Boden schämen, wenn seine Ansichten zum ideologischen Grundgerüst eines irren Massenmörders gehören. Nun wird man Henryk M. Broder zwar die Mensch-Eigenschaft zugestehen müssen, aber von normal konnte beim früheren Schmuddelmagazin-Autor eigentlich noch nie die Rede sein. So ist es dann auch keine Überraschung, dass sich Broder wegen der Tatsache, dass er in Anders Behring Breiviks Manifest gleich 11 mal wohlwollend erwähnt wird, keine Sorgen macht:
Auf die Frage, ob er sich jetzt irgendwelche Sorgen mache, dass er nun weltweit in so einem Zusammenhang exponiert werde, antwortete Broder, der zurzeit in England ist: ‘Das einzige, worüber ich mir Sorgen mache, ist, woher ich Ersatzteile für meinen Morris Traveller aus dem Jahre 1971 bekomme. Sogar in England werden die Teile knapp.’
Mehr noch: Broder scheint sogar stolz darauf zu sein, in des gnadenlosen Attentäters Pamphlet eine so bedeutende Rolle zu spielen.
Vielen Dank an Farsi für den Hinweis.

31. Juli 2011 um 13:22
[...] weiß zwar nicht, wer dem Mann eine kleine Auswahl meiner Broder-Artikel (siehe hier, hier und hier) zugeschickt hat – ich war es auf jeden Fall nicht, auch wenn der Betreff [...]
21. Oktober 2011 um 21:34
[...] das Männlein, dessen geistige Ergüsse zur bevorzugten Lektüre des norwegischen Massenmörders Br-eivik gehören. Also wenn wir schon beim brachial austeilen sind. Und wozu ein Br-oder möglicherweise [...]
9. Dezember 2011 um 22:37
[...] nicht – als geistig brandstiftender Stichwortgeber fungiert (und diese Tatsache auch noch lustig findet), von dem kann man einfach nicht erwarten, dass er sich von PI und Konsorten ohne wenn und aber [...]