Ist Stefan Herre doof?
Dass die publizistisch irrelevanten (PI) Ex-Proamerikaner die Wahl Barack Obamas ins Weiße Haus auch nach über vier Monaten immer noch nicht verkraftet haben, ist zwar mehr als nur peinlich, aber Herre und Co. haben selbstverständlich trotzdem das Recht, sich immer wieder bis auf die Knochen zu blamieren. Das Lügenmärchen vom angeblich fehlenden Nachweis der amerikanischen Staatsbürgerschaft Obamas wird auf jeden auch nach dem x-ten Aufguss nicht wahrer. Interessant sind in diesem Zusammenhang allenfalls noch die Quellen des Bergischer Gladbacher Totalignorants.
Heute zum Beispiel muss das 1991 unter anderem von Joseph Farah gegründete Western Center for Journalism für die nachträgliche Ausbürgerung Obamas herhalten. Farah ist nicht nur ein guter Freund des promimentesten amerikanischen Hasspredigers Rush Limbaugh und Chefredakteur der radikalchristlichen Nachrichtenseite WorldNetDaily (WND), sondern auch der fleißigste Verschwörungstheoretiker in Sachen Barack Obama. So überraschte WND seine zweifellos nicht besonders intelligente Leserschaft erst am 10. Februar 2009 mit der bizarren Story, Obama sei seit den den neunziger Jahren – als Folge seiner atheistischen und kommunistischen Erziehung – ein von KGB-Agenten zum Zwecke der Unterwanderung der US-Präsidentschaft ausgebildeter russischer Maulwurf. Der einzige, äh, Beweis, den WND für diese Geschichte vorlegen konnte, war ein Computerprogrammierer namens Tom Fife, der 1994 mit einem Moskauer Wissenschaftler ein entsprechendes Gespräch geführt haben will.
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