Loveparade: Katastrophe in Duisburg

21 Todesopfer und 511 Verletzte – das ist nach jetzigem Kenntnisstand die furchtbare Bilanz der Loveparade in Duisburg. Um kurz vor 18 Uhr war es in einem Tunnel vor dem Veranstaltungsgelände auf dem ehemaligen Güterbahnhof zu einer Massenpanik gekommen. Der Tunnel war der einzige Zugangsweg zu dem eingezäunten Gelände, das die Polizei kurz vor der Tragödie wegen Überfüllung geschlossen hatte. Insgesamt hatten etwa eine Million Menschen an der Loveparade teilgenommen. Der Güterbahnhof selbst war für diese Menschenmenge offenbar nicht geeignet. Die Veranstaltung selbst wurde zunächst nicht abgebrochen, um eine weitere Massenpanik zu verhindern.


Quelle: Google Earth

Für vorschnelle Schuldzuweisungen ist es natürlich noch zu früh. Veranstalter und Stadt werden eine Frage aber ganz bestimmt beantworten müssen: Wie kann es sein, dass ein offensichtlich viel zu kleines Gelände für die Loveparade freigebeben wurde, das zudem nur durch einen Tunnel zugänglich war?

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2 Kommentare zu “Loveparade: Katastrophe in Duisburg”

  1. Politblogger » Was heißt ungefiltert? (73)
    24. Juli 2010 um 23:09

    [...] heißt ungefiltert – politisch inkorrekte (PI) Meinungen zur Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg: #1 adorjan (24. Jul 2010 [...]

  2. Politblogger » Duisburg: Sauerland muss gehen
    12. Februar 2012 um 20:19

    [...] um die Abwahl Sauerlands einzuleiten. Obwohl viele Duisburger ihr Stadtoberhaupt für die Loveparade-Katastrophe im Juli 2010 verantwortlich machten, hatte Sauerland einen Rücktritt immer wieder kategorisch [...]