PI-Masturbiervorlagen (4)
Heute: 96 Stunden
Die politisch inkorrekte (PI) Filmkritik:
Dem Regisseur Pierre Morel ist mit ‘96 Hours’ ein exzellenter Film gelungen. Schnörkellos. Bis an die Schmerzgrenze konsequent. Knallhart. Realistisch. Mit einer eindrucksvollen gesellschaftskritischen Aussage: Denn der Untertitel ‘Zeit der Rache’ passt nicht nur zur eigentlichen Story des Films. Das Werk ist eine, in eine brillant-subtile Form gegossene, Abrechnung mit einer durch das Versagen der links-liberalen ‘Multi-Kulti’-Apologeten entstandenen und kaum mehr aufzuhaltenden gesellschaftlichen Katastrophe in den europäischen Großstädten. Eine Abrechnung mit der zunehmenden Islamisierung und Orientalisierung, die die abendländisch geprägten gesellschaftlichen Werte zersetzt; eine Abrechnung mit inkonsequenten europäischen Staaten, die sich weg ducken statt endlich einzugreifen.
Dieser Action-Reißer pfeift in Orkanstärke auf politische Korrektheit und lässt seinen Hauptdarsteller Liam Neeson als von der Leine gelassenen Berserker über die Leinwand wüten. Die schmierigen orientalischen Bösewichte kriegen dermaßen ordentlich ihr Fett weg, dass einem schier die Spuke weg bleibt.
Eine besonders schöne Szene sei kurz angedeutet. Bryan findet das Versteck der albanischen Mädchenhändler, verschafft sich unter einem Vorwand den Zutritt und trifft die Bande in ihrem dreckigen Quartier rauchend und Karten spielend an. Einige Zimmer weiter warten Mädchen und junge Frauen – gefesselt, mit Heroin vollgepumpt und mehrfach vergewaltigt – auf ihr grauenhaftes Schicksal als Prostituierte. Auf das folgende Zitat von Bryan soll sich jeder gespannte PI-Leser freuen dürfen, nur so viel sei verraten: bei Multi-Kulti-Liebhabern vom Schlage einer Claudia Roth oder des Hanf-Verehrers Ströbele dürfte es Anlass für lautes Wutgeheul geben, sollte es ein deutscher Prominenter wagen, solche Worte in den Mund zu nehmen – die Bryan mit einer Selbstverständlichkeit über die Lippen gehen, dass dem PI-Fan im Kinosessel das Herz aufgeht.
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Schonungslos, wird in diesem Film die Maske einer in großen Teilen menschenverachtenden und von Doppelmoral und Heuchelei geprägten islamischen Männergesellschaft weggerissen, in der die Frau nur noch als Ware einen Wert hat.
Während eine ‘echte Jungfrau’ aus Europa auf einer arabischen ‘Verkaufsauktion’ von einem öligen Orientalen für mehrere hunderttausend Dollar ersteigert wird, müssen die nicht mehr jungfräulichen Entführungsopfer in geheimen dreckigen und ekelhaften Baustellenpuffs für die Masse der Migranten herhalten.
Spätestens wenn der Film eine Party zeigt, in der außerordentlich zivilisiert und charmant wirkende islamische Salon-Araber hinter den Kulissen der Feier überraschend ihren blitzenden Krumdolch zum hinterhältigen Mordanschlag zücken, wird deutlich, was der europäischen Gesellschaft blühen könnte, wenn die politischen Vertreter einer kritiklosen Sicht auf den Islam in Europa die Oberhand behalten sollten.
Und was meinen seriöse Kritiker zu 96 Stunden?
Obwohl das Drehbuch nach einer Idee von Besson bis hin zum klischeebeladenen Finale denkbar plakative Schwarz-Weiß-Malerei betreibt – dem Adrenalinrausch, den Neeson als gnadenlose Kampfmaschine auf seinem Solo-Rachefeldzug durch die Pariser Unterwelt entfesselt, kann man sich schlicht nicht entziehen. Zum einen ist dies den atemberaubenden Fightsequenzen geschuldet. Wie der 56-Jährige mit bloßen Händen zahlenmäßig überlegene Schurken unschädlich macht, bezieht seine Faszination aus einer erschreckend realistisch anmutenden Kampfchoreografie, die nicht auf Martial-Arts-Eleganz, sondern auf Effektivität ausgerichtet ist. Zum anderen lässt Neeson bei aller zur Schau gestellten Unbeirrbarkeit immer wieder die Besorgnis eines verzweifelten Vaters durchschimmern – und das macht den Zorn seiner Figur nachvollziehbar gerecht.
Fazit: Wer die dramaturgische Schlichtheit und fragwürdige Botschaft auszublenden vermag, erlebt dank Liam Neeson einen Adrenalinrausch der Extraklasse!
Die ‘Transporter’-Klientel dürfte angesichts der typischen Besson-Mischung aus handgemachter Action und Computerspiel-Ästhetik frohlocken, denn spannend ists durchaus – Leichenberge hin oder her. Was aber auffällt, ist die völlige Abwesenheit von Ironie: Mills Gewaltrausch läuft so bärbeißig ab, dass man angesichts aller kompromisslosen Härte fast vergisst, um was für ein reaktionäres Selbstjustiz-Spektakel es sich hier eigentlich handelt.
‘96 Hours’, produziert von Luc Besson, folgt ungeniert den Konventionen des Rächerfilms. Ein Mann sieht rot. Ungestraft foltert und tötet er und kehrt in die USA zurück, als sei nichts passiert. Europäern ist nun mal nicht zu trauen: zu locker die Sitten, zu mild die Verhörmethoden, zu lasch die Polizei. Da muss erst ein Amerikaner kommen, um aufzuräumen. Verheerend ist auch das Ausländerbild des Films. Die Albaner sind brutal und rücksichtslos, die Araber stinkreich und gierig. Und dann dieses kitschige Ende. Am Schluss ist die Familie wieder vereint, der Vater hat wieder Zeit für seine Tochter, die Mutter überlegt es sich noch mal. Das ist nicht einmal zuviel verraten. Fazit: eine ebenso plumpe wie hanebüchene Actionmär, ohne Ironie, ohne doppelten Boden, ohne Verstand.
Dies ist ein grundübler Film: sowohl was die ultrareaktionäre Haltung betrifft als auch die ultrabrutale Umsetzung. Und es ist ein Skandal, dass die FSK diesem Hassfilm eine Freigabe ab 16 gewährt hat.
Fazit: Luc Besson (Drehbuch, Produktion) ist zum Hassprediger wider ostische, moslemische Ausländer geworden, und redet ultrabrutaler Rache und reaktionärem Gedankengut das Wort.
Und so weiter, und so fort. Nee, da bleibe ich doch lieber bei 24. Da kann ich wenigstens ab und zu auch mal lachen.
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