Ulfkotte: Lassen Sie Diekmann sterben, Frau Herman!
Dr. mett.wurst. Udo Ulfkotte zur berechtigten Kritik an Eva Hermans unfassbaren Äußerungen zur Loveparade-Katastrophe:
In deutschen Redaktionsstuben herrscht in diesen Tagen gute Stimmung. Denn endlich gibt es ein Thema, mit dem man die nachrichtenarme Zeit des medialen Sommerlochs füllen kann – die Toten der ‘Loveparade’ kommen da wie gerufen. Was jetzt noch fehlt sind ein paar Bösewichte, die man in den kommenden Tagen wie Schweine durchs Dorf treiben kann. Das gleiche Schauspiel wiederholt sich in deutschen Redaktionsstuben Jahr für Jahr. [...] Die erfolgreiche Kopp-Autorin Eva Herman macht in diesen Tagen – wieder einmal – ähnliche Erfahrungen mit einem Berufsstand, über den schon Agatha Christie schrieb: ‘Ich habe Journalisten nie gemocht. Ich habe sie alle in meinen Büchern sterben lassen.’
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Vielleicht aber schreibt Eva Herman ja nun im Kopp Verlag einen Roman über ihre Erlebnisse mit der BILD-Zeitung und behandelt deren Chef Kai Diekmann darin so, wie Agatha Christie einst alle Journalisten in ihren Romanen behandelte …
Lieber Herr Ulfkotte, Sie können nur hoffen, dass ich nie einen Roman schreiben werde. Denn wenn ich das einmal tun sollte, kann ich Ihnen schon jetzt versprechen, dass Sie und Frau Herman auf jeden Fall über den Jordan gehen werden. Was ich Ihnen dagegen überhaupt nicht garantieren kann, ist, dass es schnell gehen wird. Oder gar schmerzlos.
Ein bisschen Spaß muss schließlich sein.

27. Juli 2010 um 11:58
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