Und bist du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt
Auf die Insel Sylt sollte der ICE 2310 am Karfreitag seine österlichen Fahrgäste befördern, doch wie das eben so ist bei der Deutschen Bahn, kam es auf dem Weg dahin im Münsteraner Bahnhof zu einem, äh, kleinen Zwischenfall:
Das hohe Passagieraufkommen zu Ostern hat am Karfreitag im Fall des IC 2310 von Frankfurt nach Westerland dazu geführt, dass die Deutsche Bahn Fahrgästen drohte, den Zug mit Hilfe der Polizei teilweise räumen zu lassen.
[...]
In Münster teilte eine Zugbegleiterin mit, man könne wegen Überfüllung nicht weiterfahren und bitte, Freiwillige auszusteigen. Wenig später wurden Freiwilligen 25-Euro-Gutscheine geboten. Als das nichts half, hieß es, dass die Bundespolizei dazu gerufen würde, sollten die Passagiere nicht aussteigen.
Wie heißt es doch so hübsch hässlich in Goethes Erlkönig:
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt!
Ob die Bahn künftig mit Zwangsräumungen auch werben will, weiß ich nicht. Aber wenn das einmal der Fall sein sollte, hätte ich da schon eine Idee:


26. April 2011 um 22:13
[...] Als deutlich lernresistenter hat sich dagegen einmal mehr die Deutsche Bahn AG erwiesen. Nicht nur, dass bei saharaartigen 25 Grad Außentemperatur wieder einmal ein paar Klimaanlagen ihren unwilligen Geist aufgaben, nein, der Grube-Konzern warb an Ostern auch etwas aggressiv für sein Platzreservierungsprogramm: Erst alle einsteigen lassen – und dann die Hälfte wieder rausschmeißen. Notfalls auch mit sanfter Polizeigewalt. [...]
28. April 2011 um 22:56
[...] Und bist du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt (23. April [...]
29. April 2011 um 23:23
[...] Und bist du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt (23. April [...]
12. Juli 2011 um 21:34
[...] Chef ist nämlich schon lange gar nichts mehr peinlich. Und das gilt eben auch – übrigens nicht zum ersten Mal – für die Androhung und Anwendung von Gewalt gegen [...]