Voll gefährliche Nachbarn

Nach dem pfingstsonntäglichen Assgate (© by Niclas) heute gleich der nächste kapitale Bock der PIpifanten:

Gut, ein sang-, klang- und kommentarlos gelöschter Beitrag alleine ist für PI-Verhältnisse natürlich noch nicht besonders außergewöhnlich. Das wird es erst dadurch, wenn man weiß, was da vorher stand:

Barack Obama wohnt gegenüber einer Moschee. Allahu akhbar!

Aber wie das eben so ist bei den tumben Islamhassern: Auch das ist nicht wahr. Den ganzen Mist hat PI – das können Herre und Konsorten wirklich hervorragend – wieder einmal nur abgeschrieben, in diesem Fall von den streitgenössischen Winkelriedern:

Bei genauerer Betrachtung stellt sich allerdings sehr schnell heraus, welch, äh, gefährliche Nachbarn tatsächlich gegenüber der schmucken Hütte des designierten demokratischen US-Präsidentschaftskandidaten wohnen:

Immerhin hat PI seinen eigenen, sozusagen antisemitischen Beitrag wieder entfernt (natürlich ohne Entschuldigung oder Erklärung), wozu die sprichwörtlich langsamen Schweizer wohl noch ein paar Jahre brauchen werden. Wie auch immer: Für den außenstehenden Beobachter geraten Seiten wie pi-news.net und winkelried.info immer mehr zur schier unerschöpflichen Quelle des – wenn auch höchst unfreiwilligen – Frohsinns.

Update: PI hat doch nicht alle Spuren gelöscht (mit dem ausdrücklichen Dank an PK-Leser Freihals). Kriegen die denn wirklich gar nichts gebacken?

Ach ja, nur für alle Fälle:

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Vielen Dank für die zahlreichen sachdienlichen Hinweise.


 
 
 

2 Kommentare zu “Voll gefährliche Nachbarn”

  1. Politblogger » Moscheophobie
    20. November 2010 um 12:38

    [...] erinnert dann doch ein wenig an diese hanebüchene [...]

  2. Politblogger » Wer im PI-Glashaus sitzt
    28. Dezember 2011 um 21:15

    [...] das zum Beispiel nochmal, als PI unter Berufung auf ein befreundetes Schweizer Muslimenhasserblog behauptete, Barack Obama wohne in Chicago gegenüber einer Moschee? Genau: Die vermeintliche Moschee war in [...]