Witz der Woche
Der Betriebsrat des insolventen Drogerieriesen Schlecker fordert staatliche Hilfen, um den unter der eigenen Größe zusammengebrochenen Konzern doch noch zu retten. Begründung:
Die Landbevölkerung sei auf die Versorgung durch Schlecker angewiesen. [...] ‘Schlecker-Filialen sind für die Grundversorgung auf dem Land unverzichtbar’, sagte Elke Lill, Rechtsanwältin der Münchener Kanzlei Bell, Helm & Partner und Beraterin des Gesamtbetriebsrats, [...]. [...] ‘Insbesondere ältere Menschen ohne Auto und Internetzugang würden erhebliche Probleme bekommen, überhaupt noch Waren einkaufen zu können’, warnt Lill.
Genau. Stecken wir einem Unternehmen, das durch Lohndrückerei, Missbrauch von Leiharbeit und Tarifflucht häufig für Negativschlagzeilen sorgte, quasi zur Belohnung Steuergelder in den Rachen. Damit Oma und Opa auf dem Land diese asoziale Firmenpolitik auch in Zukunft unterstützen können.
Selten so, äh, gelacht.
